Exzellenzpreis

Die PCK Raffinerie GmbH Schwedt/Oder vergibt seit 2010 einen Preis für naturwissenschaftliche Exzellenz an Schwedter Abiturienten.
Mit diesem Preis werden jährlich je zwei Abiturientinnen und Abiturienten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums und der Gesamtschule Talsand Schwedt/Oder ausgezeichnet. Er würdigt herausragende schulische und außerschulische Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern und das soziale und gesellschaftliche Engagement der Preisträger.
Der PCK-Preis für naturwissenschaftliche Exzellenz ist mit je 1200 Euro dotiert.
Geschäftsführer Dr. Andreas Hungeling: „Mit der Einrichtung dieses Preises wollen wir exzellente naturwissenschaftliche Arbeit sowie gesellschaftliches Engagement in der gymnasialen Oberstufe beider Schulen fordern und fördern.“

Vergabebedingungen:
1. Der Preis wird durch eine Jury vergeben, die sich aus jeweils zwei Vertretern der PCK Raffinerie GmbH, des Gauß-Gymnasiums und der Gesamtschule Talsand zusammensetzt. Die Jury wählt einen Vorsitzenden.
2. Jede Schule kann der Jury bis zu vier Schüler des Abiturjahrgangs vorschlagen.
3. Die Jury entscheidet mehrheitlich unter Ausschluss des Rechtsweges. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
4. Die Schüler sollen folgende Kriterien erfüllen:
a) In den ersten drei Semestern der Qualifikationsphase wird mit den Bewertungen in drei Kursen Mathematik und in sechs weiteren Kursen des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes eine Punktsumme von mindestens 100 erreicht.
b) Eine Beteiligung an mindestens einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Wettbewerb während der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe wird nachgewiesen.
5. Die PCK Raffinerie GmbH überweist das Preisgeld auf das Konto des jeweiligen Schulvereins. Die Preisträger können entscheiden, ob sie das Geld als Einmalzahlung oder monatlich á 50€ erhalten wollen.
6. Die Vereinbarung gilt für drei Jahre.

Die Preise gingen 2011 an Daniel Behm und Stefan Kettlitz
Daniel Behm überzeugte durch hervorragende naturwissenschaftliche Kenntnisse und nahm mehrfach erfolgreich an Mathematikolympiaden teil. Seine umfangreichen und vielseitigen Fähigkeiten zeigte er auch als Redakteur für die Märkische Oderzeitung, bei diversen Kunstprojekten und bei der Organisation verschiedenster schulischer Veranstaltungen.

Stefan Kettlitz äußerte sein besonderes technisches Interesse durch diverse Praktika und eine begonnene Berufsausbildung in einem Autohaus in Angermünde. Während des Abiturs konnte er deshalb den Unterricht durch seine großen Fachkenntnisse bereichern und gab sein Wissen auch in regelmäßigen Förderkursen der Sekundarstufen I und II an seine Mitschüler weiter. Stefan möchte an der TU in Berlin Maschinenbau studieren.

Preisträger 2010 waren Daniel Hagenstein und Marius Meißner

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