Lebendige Geschichte: Zeitzeugin aus dem KZ Ravensbrück erzählt.

Frau Luther trägt ein lila Kostüm mit farblich passendem Hut , ist eine zierliche Person und hat viel zu erzählen. Trotz angegriffener Gesundheit berichtete sie fast vier Stunden über ihr Leben, in dem sie bereits als junges Mädchen mutig Widerstand gegen den Faschismus leistete, weswegen sie 1944  in das Konzentrationslager Ravensbrück eingeliefert wurde. Energisch rief sie dazu auf, allen menschenverachtenden Ideologien zu widerstehen. Helga Luther lobte im Anschluss an das Gespräch mit dem Jahrgang 11 das Interesse und die Disziplin der Schüler. Weil die Zeit nicht reichte, will sie im September wiederkommen. Auf der Jugendseite der MOZ wird demnächst ein ausführlicher Bericht über ihren Besuch an unserer Schule folgen.
Thomas Pieper

Letzter Schultag der 13

23. April. D-Day für unsere 13er. Abschied nehmen vom Diktat des Stundenplans. Befreiung. Endspurt, um die Zwangsanstalt endgültig zu verlassen. Für dieses Ziel wünschen die Lehrer der Gesamtschule Talsand ihren polnischen und deutschen Schülern alles Gute.
Die Kollegen der Gesamtschule Talsand

Wir in Berlin

Im März besuchte der Jahrgang 11 der Gesamtschule Talsand die Hauptstadt unserer Republik. Die Geschichtskurse beschäftigen sich in der 11. Klasse intensiv mit der jüdischen Geschichte und der Geschichte der DDR. Deshalb besuchten wir das jüdische Museum und das ehemalige Zentrum der faktischen Macht in der DDR, das Ministerium für Staatssicherheit in  der Normannenstraße, wo sich heute eine historische Gedenkstätte befindet. Fachkundige Führungen durch die jeweiligen Referenten beider Einrichtungen boten interessante Einblicke in die jüdische Kultur und in das Wirken der Staatssicherheit zu DDR-Zeiten. Ein herzlicher Dank an unseren Geschichtslehrer Ralf Lesener, der die Fahrt organisiert hat.
Thomas Pieper

Musicalfahrt nach Berlin

Am 15.10.2008 besuchten Schüler der Sek II ein Musical in Berlin. Zur Auswahl standen „Mama Mia“ und „The Blue Man Group“. Durch die sehr gute Organisation von Frau Lesener ,viele Wochen und Monate vorher, funktionierte perfekt. Somit war ein gesamter Bus der PVG bis auf den letzten Platz besetzt. Diese Veranstaltung basierte auf freiwilliger Teilnahme. Da alles durchgeplant war, hatten die Schüler der „Mamma Mia!“ Gruppe  2 Stunden vorher und die „Blue Man Group“ Gruppe 2 Stunden nach dem Musical  Freizeit. Noch voller Adrenalin und ganz gemütlich ging es zurück nach Schwedt.
Zur Unterstützung begleiteten uns Herr Lesener, Herr Fuhrmann und Frau Brückner, dadurch wurde die Hin- und Rückfahrt nicht langweilig. Viele Schüler hoffen auf eine Wiederholung einer solchen Veranstaltung.
Tony Krüger

Frau Luther kommt!

Frau Luther wird am kommenden Freitag erneut unsere Schule besuchen. Das ist eine große Ehre für unsere Schule. Als Vierzehnjährige provozierte sie bereits mutig die Nazis, blieb ihrer Einstellung treu und kam deswegen ins KZ Ravensbrück. Unser Ministerpräsident, Matthias Platzeck, hat sie wegen ihrer Zivilcourage  ausgezeichnet. Über ihre Erlebnisse im KZ wird Frau Luther am Freitag unserem Jahrgang 12 berichten. Mike Bischoff ermöglicht diese interessante Geschichtsstunde.
Thomas Pieper

Begrüßung der neuen 11

Am 1. September hießen die Tutoren des neuen elften Jahrgangs ihre Schülerinnen und Schüler willkommen. Der erste Tag war Organisatorischem und dem Kennenlernen der neuen Schule gewidmet. Am Dienstag besichtigten wir einige touristische Höhepunkte der näheren Umgebung: das Schiffshebewerk in Niederfinow, das Kloster Chorin und das Nationalparkzentrum in Criewen. Am Mittwoch waren sportliche Aktivitäten angesagt. Auf dem Gelände des Vereins “Wassersport PCK Schwedt” konnten die Jugendlichen sich an Ergometern üben und mit Kanus auf dem Kanal manövrieren. Das dreitägige Miteinander wurde mit einem gemeinsamen Grillfest abgeschlossen.
Thomas Pieper

Abiturprüfungen

Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen
Am Freitag beginnen für die Schüler der 13. Klasse die schriftlichen Abiturprüfungen.
Erstes Prüfungsfach ist an diesem Tag Deutsch. Die weiteren Prüfungstage sind in der letzen Aprilwoche Montag, Mittwoch und Freitag. Erst Ende Mai beginnen die mündlichen Pflichtprüfungen. Ob die Schüler noch weiter zusätzliche mündliche Prüfungen machen müssen oder, zur Verbesserung ihrer Noten ,wollen wird in den dann folgenden Wochen entschieden. Die Prüfungen in den kommenden Tagen finden in der zweiten Etage des Hauptgebäudes statt.
Dieser Jahrgang wird der dritte sein, der zentral gestellet Prüfungsaufgaben erhält, das heißt, dass alle Schüler im Bundesland Brandenburg den gleichen Bedingungen unterliegen und die gleichen Aufgaben erhalten.
Allen Abiturienten viel Erfolg!
Johannes Knöfel

letzter Schultag

Wie im ganzen Bundesland Brandenburg feierten auch Talsands Abiturienten am Donnerstag ihren letzten Schultag.
Nach drei Jahren gab es genügend Grund für die Schuler das Ende ihrer Schulzeit ganz besonders zu begehen. Schon früh am Morgen trafen sich viele Schüler um in einer Atokolonne hupend quer durch die Innenstadt zu fahren. Wie üblich gab es auch dieses Mal Abi-T-Shirts mit dem diesjährigen Slogan “Alles Asse – Abiturklasse 007″. Ab 10.00 Uhr begann ein von Madlen Wegner und Diana Schmidt moderiertes Abschlussprogramm bei dem Schüler und vor allem Lehrer aktiv teilnahmen.
Unter anderem wurde, in Anlehnung an das Deutsch-Polnische-Schulprojekt, die “Verbrüderung” von Deutschen und Polen in Form eines Theaterstückes dargestellt! Im Laufe des Programms wurde vielen weiteren Fächern, wie Sport und Mathematik auf einer etwas anderen Weise gedacht. Einer der Höhepunkte waren jedoch die “Musikauftritte” einiger Lehrer, bei dem besonders Hooby-ACDC-Darsteller Kressler beeindruckte. Beendet wurde die Veranstaltung mit einem Abisong, der die Grundlage des Hits “Männer” von Herbet Grönemeyer hatte. Unter Giterrenbegleitung und etwas schräg stellte sich im Lied immer wieder die Frage “Waren Lehrer je so wie wir?”. Nachdem stand für die Lehrer selbstgebackener Kuchen bereit. So war für Schüler und Lehrer dieser letzte Schultag wohl ein Ereignis der allen lange im Gedächnis bleiben wird.
Johannes Knöfel

Nachprüfungen für Abiturienten!

Am Montag und Dienstag dieser Woche werden die Nachprüfungen für die Abiturienten durchgeführt.
Nachdem am 7. Juni die Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen in feierlicher Atmosphäre bekannt gegeben worden, hatten die Schüler anderthalb Wochen Zeit sich auf ihre zusätliche Prüfung vorzubereiten. Nachgeprüft werden alle diejenigen, deren Differenz zur Vornote zu groß war oder jene, die sich freiwillig gemeldet haben um durch eine gute Leistung ihren Abiturdurchschnitt zu verbessern. So gab es vor 10 Tagen nicht nur glückliche Gesichter, besonders nicht bei denen die unerwartet schlechte Ergebnisse hatten oder mehrere Nachprüfungen zu begehen haben! Freuen konnten sich alle die, die von Oberstufenkoordinatorin Buchholz eine gelbe Rose erhielten, was zu bedeuten hatte, dass eine Prüfung mit der Note 1 bewertet wurde.
Ein Drittel der über 90 Abiturienten muss in den folgenden 2 Tagen zur Nachprüfung! Trotz dessen konnten die fünf Tutoren beinahe allen Schülern jetzt schon zu ihrem bestanden Abitur gratulieren. Besonders erfreulich ist, dass im ersten Jahrgang des Deutsch-Polnischen Schulprojekts alle Schüler aus dem Nachbarland das Abitur bestanden haben und die Jahrgangsbeste Joana Fatek aus Polen stammt. Für die Nachprüfungen Viel Erfolg!
Johannes Knöfel

Erster 100-Tage-Ball

Ein Großteil der Abiturienten der 13. Klasse feierte am Wochenende den Hunderttageball. Nicht nur für sie war es eine Premiere, auch für die Schule die nun schon vor fast 3 Jahren das Deutsch-Polnische-Schulprojekt übernommen hat. Der Ball ist eine alte polnische Tradition, die etwas mehr als 3 Monate vor dem Abitur begangen wird. In Polen ist er gleichzusetzen mit dem deutschen Abiturball, am Ende des Schuljahres. Zu dem Ball gehören auch einige Bräuche, wie das Tragen eines roten Strumpfbandes und roter Unterwäsche oder auch, dass in den kommenden 100 Tagen Frisörbesuche für die Schüler tabu sind. Schon im vergangenen Jahr begann man damit extra für diesen Abend eine Polonaise, ebenfalls eine alte polnische Tradition, einzuüben. Anna Juszczak und Michael Stein eröffneten in beiden Sprachen den Ball mit ihrer Rede und bedankten sich bei ihren Lehrern in Deutschland und ihrem Nachbarland für die bisherige Unterstützung. Mit einem tollen Unterhaltungsprogramm endete der offizielle Teil des Abends und man feierte bis früh in den Morgen. Nun soll dieser Ball auch eine hoffentlich lange Tradition an unserer Schule finden.
Johannes Knöfel

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