Projektwoche 11a/11b

Heute endete der 4. Tag unserer Projektwoche. Die Gartengruppe stellte das Beet fertig. Es werden jetzt nur noch die Randsteine benötigt. Zudem wurde heute unser Insektenhaus fertig, das schon bald von Insekten bewohnt werden kann. Des Weiteren haben wir heute einen alten Baum gefällt, der schon ziemlich morsch war und einfach nur im Weg stand. Die Nähgruppe machte heute eine Tasche aus einer alten Landkarte, die es echt in sich hat. Man kann sie als Tasche für die Schule benutzen. Außerdem wurde ein Bettbezug aus einer alten Schürze genäht. Die meisten Möbel sind schon fertig und müssen nur noch mit Kissen überzogen werden. Unsere Tischgruppe baute ihren ersten Tisch, der auch bald seinen eigenen Platz im Schulgarten bekommen wird. Die Kosmetikgruppe machte heute einen sehr leckeren Erdbeer – Bananen – Smoothie, damit überraschten sie unsere Mitschüler mit dem Erfrischungsgetränk.


Handwerker Peter
Ökotaschen
Usman der Baumkiller
Unser schönes Insektenhaus 
Starke Leistung mit Schweiß und Blut
Das Kosmetikteam mit ihrem Smoothie
Unser Schulegarten augenblicklich

Auf dem Fahrrad zwischen Deutschland und Polen

Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen

Schon zum dritten Mal in diesem Jahr fand in unserer Schule ein deutsch-polnisches Projekt „Auf dem Fahrrad zwischen Deutschland und Polen“ statt. Diesmal nahmen wir gemeinsam mit den polnischen Schülern aus dem Lyzeum in Gryfino an einer Radtour von Chorin nach Stettin teil. Unser Abenteuer  fing mit dem Besuch des Klosters Chorin an. Geführt durch das Gelände entdeckten wir charakteristische Elemente der gotischen Architektur und lernten das Leben der Mönche im Mittelalter kennen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir 20 km nach Parstein, wo die Übernachtung geplant war. Dort gab es ein Integrations-lagerfeuer und wir hatten die Möglichkeit, uns mit anderen Teilnehmern des Projektes bekannt zu machen. Am zweiten Tag war Schwedt unser Ziel. Nach 32 km kamen wir da gegen Mittag an. In Schwedt fuhren wir Kanu, kochten zusammen Nudelgerichte in unserer Schule, und nachher hatten wir viel Spaß beim gemeinsamen Spielen . Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Mescherin. Während eines Zwischenhaltes in Gartz aßen wir Mittag und besuchten das dortige Museum.  Nach der Ankunft in Mescherin badeten die mutigsten von uns in der Oder , die anderen erholten sich in der Frühjahressonne. Die letzte Etappe führte  uns nach Stettin. Die Mittagspause verbrachten wir im idyllischen Siadlo Dolne, wo wir die Gelegenheit hatten, berühmte Maultaschen von Oma Danuta  zu kosten. Nach weiteren 6 Kilometern waren wir schon in Stettin. Am Nachmittag  besichtigten wir die Stadt, und den Abend verbrachten wir im Laser Tag, wo wir uns austoben konnten . Am nächsten Morgen fuhren wir nur noch zum Bahnhof. Da trennten sich unsere Wege. Es fiel uns nicht leicht, den Abschied zu nehmen. Die ein paar wunderschöne Tage bleiben für immer in unserer Erinnerung. Wir hoffen aber, dass wir uns im nächsten Jahr wieder auf der nächsten Radtour sehen können.

A.Szkraba

Den Film zum Projekt findet ihr unter hier.



Projektwoche 11a/11b

Am 3. Tag konnten wir durch das gute Essen das Beet fast fertigstellen. Die ersten Möbel, die aus Paletten hergestellt worden sind, stehen bereit für ihren Einsatz. Des Weiteren machen wir große Fortschritte und versuchen das Beet morgen zu beenden.

Meisterkoch Peter

Projektwoche 11a/11b

Heute startete die Projektwoche der Klassen 11a/11b. Dabei war das Ziel, umweltbewusst zu handeln und den Garten der Schule zu verschönern. Alle Gruppen konnten gut in die Woche starten und werden in den folgenden Tagen weitere Ergebnisse erzielen.

Für die Opfer von Diktatur und Tyrannei

„Wer sich nicht der Vergangenheit erinnert, ist dazu verurteilt, sie immer wieder zu erleben.“

Diese Worte des spanischen Philosophen George de Santayana drücken in beeindruckender Weise die Bedeutung des Erinnerns, der Mahnung und des Gedenkens, gerade durch nachfolgende Generationen, aus. Unsere Schule hat sich zur Tradition gemacht, alljährlich in der JST 10 durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen der Opfer des Nationalsozialismus und des sowjetischen Speziallagers zu gedenken.

Ca. 110 Schülerinnen und Schüler aller 10. Klassen wurde in vier Führungen der Aufbau und die Funktionsweise des Konzentrationslagers sowie das Leiden und Sterben der Häftlinge nahe gebracht. Die Führungen und die selbstständige Erkundung des Lagergeländes mit seinen ständigen und Sonderausstellungen ermöglichten eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik.

Den Beginn bildete das Verlesen eines Zeitzeugenberichtes und von Ehren- und Gedenkworten durch Elisabeth Nowikow und Benjamin Kühling aus der 10.5, denen dafür ein besonderer Dank gilt. Danach wurde am Mahnmal den tausenden Opfern, sowohl der nationalsozialistischen als auch der kommunistischen Diktatur, in einer Schweigeminute und durch das Niederlegen von Blumengebinden  gedacht.

R. Johs

Mysterien des Mittelalters

Steffen Tuchscherer, bekannter Angermünder Heimatforscher, Stadtführer und Schriftsteller, führte am 9. April zwei Geschichtskurse der Jahrgangsstufe 11 auf mittelalterliche Spuren in Angermünde. Ausgehend von der Mitte des 13. Jahrhunderts entstandenen Franziskaner Klosterkirche schilderte Steffen Tuchscherer in anschaulich-lebendiger Weise das Leben im Angermünder Mittelalter. In zahlreichen Anekdoten, umrahmt von historischen Originalschauplätzen und noch heute sichtbarer Zeichen dieser längst vergangenen Epoche, wurde das Mittelalter wieder lebendig.

Ob in der Drei-Tage-Schlacht von Angermünde 1420, in der die Brandenburger durch eine List ihren Ort von den Pommern zurückeroberten oder die Verfolgungen der Waldenser, gegen die 1336 mehrere sog. Ketzerprozesse geführt wurden, bei denen 14 von ihnen auf dem Angermünder Marktplatz den Feuertod auf dem Scheiterhaufen starben; die Scharfrichtergasse mit dem Scharfrichterhaus, der Scharfrichterin Abigele Tugendreich Kauffmann und dem Richtstein, der wohl so einige Köpfe rollen sah; der sog. Schandesel, eine Art Pranger, auf dem man nach Verfehlungen oft tagelang äußerst unbequem und unter großen Schmerzen sitzen musste und der „Falsche Waldemar“, der sich als sog. Bastard mit Hilfe seiner Mutter widerrechtlich den Markgrafentitel erschlich – nur einige der interessanten Einblicke in die regionale Geschichte gleich nebenan. Hierfür gilt Steffen Tuchscherer ein besonderer Dank.

Also: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

R. Johs

Die Franziskaner Klosterkirche 
Im Inneren der Klosterkirche 
Steffen Tuchscherer will den Kopf von Mika Kohlheim
Richtstein der Scharfrichterin 
Der Schandesel 
Marienkirche 
Am Mündesee geborgene Schatztruhe, 15. Jh. 

Wär das nicht was für euch?
Das ist bestimmt eine tolle Möglichkeit zu sehen und zu hören, was euer Mitschüler, Elvis Kuklinski, in seiner Freizeit macht.
Geht hin und schaut’s euch an, ihr werdet staunen!

Talsand-Schülerinnen zu Gast in Leverkusen

Vom 08.02 – 11.02.2019 fand in Leverkusen, der Partnerstadt von Schwedt, ein Projekt statt, welches sich mit den Kriegsenden in den europäischen Heimatstädten befasste. Daran durften wir, als Vertreter unseres Seminarkurses Geschichte, teilnehmen. Dieses Projektwochenende, wurde vom Opladener Geschichtsverein organisiert und durchgeführt. Dazu waren Vertreter der Partnerstädte Leverkusens sowie Vertreter Jülichs eingeladen. Anwesend waren somit Repräsentanten aus den Städten: Leverkusen, Jülich, Schwedt, Bracknell (England), Ratibor (Polen) und Villeneuve d’Ascq (Frankreich).

Während dieses Wochenendes fanden etliche Führungen, interessante Gespräche und Diskussionen statt. Wir Jugendliche sollten an einer Gesprächsrunde teilnehmen, in welcher wir festgestellt haben, dass in jedem Land die Geschichte des 1. Weltkrieges ein wenig anders erzählt wird. Deshalb wurden wir dazu angeregt einen Geschichtsbucheintrag zu verfassen, welcher die europäische Sicht der Geschichte enthält. Am letzten Tag durften wir dann noch an einer Buchvorstellung teilnehmen. In diesem Buch und in der Ausstellung werden die Forschungsergebnisse aller Beteiligten des Projekts vorgestellt.

Besonders interessant fanden wir die Begegnung von Jugendlichen und den Austausch untereinander. Wir haben neue Freunde gefunden und hoffen, dass es möglich ist, sich bald wiederzusehen.

Vivien Schwarzbach, Ekaterina Pancenko

Die Schwedter Delegation

Jugendliche aus europäischen Städten
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