Übergabe der DELF Diplome

Die Schulfamilie gratuliert den Schülern und den Schülerinnen, die heute ihre DELF Diplome erhalten haben:

Ines Penke A1, Deaon Neumann A1, Meike Kirscht A1 und A2 und Joyce Mafor B2!

In diesem Schhuljahr gibt es die Möglichkeit sich in der DELF-AG auf die nächsten Prüfungen am 21. März in Prenzlau und 12. Juni in Berlin vorzubereiten. Die Anmeldungen sind eröffnet! Nur Mut!

Foto: Jaden Jahnke

Landestreffen des Netzwerkes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage im Landtag in Potsdam

Zum Landestreffen des Netzwerkes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage 2025 waren am 13.11.2025 115 Schulen aus Brandenburg in den Brandenburgischen Landtag in Potsdam eingeladen. Brandenburg ist das einzige Bundesland, der das Netzwerktreffen im Landtagsgebäude durchführt.

Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landestreffens der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 2025
© Landtag Brandenburg / Stefan Gloede

Brandenburger Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trifft sich im Landtag

Potsdam, 13. November 2025

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus ganz Brandenburg haben heute beim Landestreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ über das politische Engagement für ein Schulleben gesprochen, in dem auf mögliche Diskriminierung sensibel geachtet und eingegangen wird. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften tauschten sich die Jugendlichen in Workshops über verschiedene Themen, unter anderem Mobbing und Rassismus, aus und erarbeiteten Maßnahmen für den schulischen Alltag. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Liedermacherin Dota. Die Regisseurin, Moderatorin und Bundesverdienstkreuzträgerin Mo Asumang hielt einen Impulsvortrag und gab einen Workshop zum Thema Dialogkompetenzen.

Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke begrüßte als Schirmherrin der Veranstaltung die Teilnehmenden im Plenarsaal und lobte die Courage der Schulen: „Sie sind heute hier, weil Ihre Schulen sich entschieden haben mitzuziehen. Nicht ein paar Engagierte, sondern alle – denn nur dann entstehen Projekte, die tragen: Projekttage, Ausstellungen, Diskussionen, Gedenkformate, Konzerte, Kunstaktionen und Begegnungen mit Politik. Fast täglich passiert irgendwo in diesem Netzwerk etwas. Das macht Mut.“  

Im Land Brandenburg tragen mittlerweile 115 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Dieser beinhaltet die langfristige Verpflichtung, Aktionen und Projekte gegen Rassismus durchzuführen. Die Landestreffen werden von den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA Brandenburg) koordiniert. Vertreten waren in diesem Jahr Courage-Schulen aus Angermünde, Bad Belzig, Barnim, Beeskow, Bernau, Blankenfelde-Mahlow, Blönsdorf, Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eichwalde, Falkensee, Forst, Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Gransee, Guben, Hohen Neuendorf, Königs Wusterhausen, Lauchhammer, Lübbenau, Luckau, Luckenwalde, Nauen, Oranienburg, Petershagen, Potsdam, Rathenow, Schönefeld, Schorfheide, Schwedt (Oder), Senftenberg, Werder (Havel), Wiesenburg, Wildau, Woltersdorf und Wustermark.

09:00 Uhr Führung durch den Landtag
09:30 – 10:00 Uhr Ankommen, Einteilung in die Workshops
10.00 – 10.50 Uhr Auftaktplenum
▪ Begrüßung Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Landtagspräsidentin Brandenburg
▪ Grußwort Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
▪ Interview Eberhard Seidel, Geschäftsführer Bundeskoordination SOR-SMC und Miriam Apffelstädt, Geschäftsführerin
RAA Brandenburg
▪ Input Mo Asumang, DialogBotschafterin, Autorin, Regisseurin, Moderatorin, Filmemacherin, Dialogkompetenz
▪ Musikalische Gestaltung: Dota
Moderation: Andrea Rauch (Landeskoordinatorin SOR-SMC), Maria Waligora (SOR-SMC Alumna)
11.00 – 15.00 Uhr Workshops
Schüler*innen Workshops
1. Mo Asumang (DialogBotschafterin, Autorin, Regisseurin, Moderatorin, Filmemacherin),
Mo Lab – Dialogbotschafter:innen
2. Henrike Tipkämper, Maike Täubert (Netzwerk für Demokratie und Courage Berlin/Brandenburg), Hass off- und online. Wie ihr rechte Leute erkennen und denen kontern könnt!
3. Nene Opoku, Stefan Kollasch (Care e.V.), Klima Macht Krise
4. Beate Rabe (Filmbildung und Vermittlung, Filmmuseum Potsdam), Peerleaderführung durch die Ausstellung
„How t catch a Nazi“
5. Hana Hlásková, (Bildungsreferentin Garnisonkirche Potsdam), So geht Demokratie!
6. Lennart Wrana (Kanzi e.V.), Rap gegen Rassismus
7. Mouhammad Ebrahem, Jörg Stopa, (RAA Potsdam), Gemeinsamkeit und Zusammenhalt
8. Katrin Wuschansky (FES), Luisa Molendzinski (RAA Brandenburg), FES-Ausstellung
„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ Vorstellung der Peer-Leader-Konzeptes
9. Luisa Schröder, Phuong-Thuy Nguyen (Care e.V.), Unterricht & Schulalltag diskriminierungsfreier gestalten
– Diversität (an)erkennen und Partizipation ermöglichen
10. Prof. Dr. Andreas Petrik, (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg),
Was bedeutete das Neutralitätsgebot für Schulen und wie neutral muss Schule sein?
Mittagspause von 12:30-13:30 Uhr Buffet vor dem Plenarsaal
15.15 – 16.00 Uhr Abschlussplenum
▪ Blitzlichter des Tages
▪ Ein Einblick in Courage-Aktivitäten – Präsentationen von Schulprojekten
▪ Eure und Ihre Stimmen aus den Schulen – das offene Mikrofon

Programm:

Nach diesem langen Tag nutzten wir die Gelegenheit, etwas von Potsdam zu sehen:

Utopia Europa Preis 2025

Am 23. September 2025 fuhren interessierte Schüler und Schülerinnen in die Französische Botschaft in Berlin, um dem Debattierwettbewerb „Utopia Europa“ beizuwohnen.

Das Büro für Hochschulkooperation und die Deutsch-Französische Hochschule haben in Zusammenarbeit mit dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland im Jahr 2025 zum sechsten Mal den Debattierwettbewerb „Utopie Europa“ organisiert. In dieser Ausgabe waren die Studierenden eingeladen, sich mit der folgenden Frage auseinanderzusetzen:
„Teilhabe und Engagement: der Jugend in Europa eine Stimme geben“.

Die teilnehmenden Universitäten waren dieses Jahr die Hochschule Darmstadt, die Universität Gießen und die Hochschule Fulda.

Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Die Ideen der Studierenden beeindruckten uns.

Nie wieder – Gegen das Vergessen

Traditionell besuchte die Jahrgangsstufe 10 unserer Schule, diesmal mit 147 Schülern, die nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen bei Oranienburg. An drei Tagen erinnerten und gedachten je zwei Klassen den Opfern der nationalsozialistischen und kommunistischen Gewaltherrschaft.

Schülerexkursionen zu Mahn- und Gedenkstätten spielen eine entscheidende Rolle in der historischen Bildung und der Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins. Diese Exkursionen ermöglichen es den Schülern, sich direkt mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Auswirkungen von Krieg, Verfolgung und Unrecht hautnah zu erleben. Der Besuch solcher Stätten fördert nicht nur das Verständnis für die Vergangenheit, sondern regt auch zur Reflexion über die Werte von Toleranz, Respekt und Menschenrechten an.

Das Konzentrationslager Sachsenhausen wurde 1936 von den Nationalsozialisten in der Nähe von Oranienburg errichtet und diente zunächst als Modelllager, nach dem alle Konzentrationslager auf deutschem Boden ausgerichtet werden sollten. Im Laufe der Jahre wurden dort zehntausende Menschen aus verschiedenen politischen, ethnischen und sozialen Gruppen inhaftiert, darunter Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, Sinti und Roma, Homosexuelle, sog. Asoziale und andere Verfolgte. Die Häftlinge litten unter unmenschlichen Bedingungen, Zwangsarbeit und systematischer Gewalt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die sowjetische Besatzungsmacht das Lager und richtete dort das Speziallager Nr. 7 ein. Dieses Lager diente der Inhaftierung von ehemaligen Nationalsozialisten, politischen Gegnern und Personen, die als Bedrohung für die sowjetische Herrschaft angesehen wurden. Die Bedingungen im Speziallager waren ebenfalls menschenunwürdig, und viele Häftlinge starben aufgrund von Unterernährung, Krankheiten oder Misshandlungen.

Heute ist die Gedenkstätte Sachsenhausen ein Ort des Erinnerns und der Aufarbeitung der Verbrechen, die sowohl im nationalsozialistischen Konzentrationslager als auch im sowjetischen Speziallager begangen wurden. Sie dient der Aufklärung über die Geschichte und der Mahnung, damit sich solche Gräueltaten nicht wiederholen.

Durch die persönliche Auseinandersetzung mit den Geschichten und Schicksalen der Menschen, die an diesen Orten litten, entwickeln die Schüler Empathie und ein tieferes Bewusstsein für die Verantwortung, die sie in der heutigen Gesellschaft tragen. Zudem bieten diese Exkursionen eine wertvolle Gelegenheit, den Dialog über aktuelle gesellschaftliche Themen zu fördern und das Bewusstsein für die Gefahren von Extremismus und Intoleranz zu schärfen. Insgesamt tragen Schülerexkursionen zu Mahn- und Gedenkstätten wesentlich zur Bildung einer informierten und verantwortungsbewussten Generation bei.

Das Verlesen von Zeitzeugenberichten und Gedenkworten sowie das Niederlegen von Kränzen übernahmen u. a. Hannes Grunz, Leon Schlosser, Jonas Wojtechovsky und Ellie Koppe, denen dafür ein besonderer Dank gebührt.

Die jeweils mehrstündigen Führungen standen unter der sachkundigen Leitung von Frau A. Melchert, Herrn R. Johs und Frau A. Maschke.

Fotos: privat

R. Johs

Deutsch-Polnische Jugendkooperation

Vom 22.-26.09.2025 fand im Rahmen der Deutsch-Polnischen Jugendkooperation eine Projektfahrt statt. Teilgenommen haben die Schüler des Technikums in Gryfino und Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Talsand. Wir besuchten Karpacz, die Felsenstadt in Adrspachy, den Kamieńczyk-Wasserfall, die Glashütte „Julia“.
Wir bedanken uns bei den Tutoren von deutscher Seite, Frau Katarzyna Kubacha und Herrn Tomasz Łapiński, für eine sehr gute langjährige Zusammenarbeit.
Die Projektkoordinatorinnen waren Anna Snoch und Beata Piekarz.

Beata Piekarz

Das Leben ist eine Lektion der Resilienz – Zeitzeugenbericht von Lily Leignel (geb. Keller-Rosenberg), Überlebende der Vernichtungslager Ravensbrück und Bergen-Belsen

Zeitzeugenbericht an der Gesamtschule Talsand

Das Leben ist eine Lektion der Resilienz – Zeitzeugenbericht von Lily Leignel (geb. Keller-Rosenberg), Überlebende der Vernichtungslager Ravensbrück und Bergen-Belsen

Am 5. November 2025 bot sich rund 120 Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Talsand die besondere Gelegenheit, den ergreifenden Bericht von Frau Lili Leignel (geb. Keller-Rosenberg), einer Überlebenden der Vernichtungslager Ravensbrück und Bergen-Belsen, zu folgen. Seit vielen Jahren setzte sich Frau Leignel aktiv dafür ein, ihre Erfahrungen weiterzugeben und junge Generationen über die Gefahren von Antisemitismus und Intoleranz aufzuklären.


Am 15. September 1932 in Croix (Nordfrankreich) in eine jüdische Familie ungarischer Abstammung geboren, wurde Lili Keller-Rosenberg im Alter von nur 11 Jahren, am 27. Oktober 1943, zusammen mit ihrer Familie verhaftet und in das Sammellager Mechelen in Belgien transportiert. Während ihr Vater nach Buchenwald deportiert wurde, erlebte sie mit ihrer Mutter und ihren Brüdern die Deportation nach Ravensbrück und später nach Bergen-Belsen, wo sie am 15. April 1945 befreit wurde.


Nach der Begrüßung und Einführung durch Herrn Rektor Carl Cnyrim, folgten eindringliche Grußworte von Frau Karina Dörk, Landrätin der Uckermark, Herrn Silvio Moritz, 1. Beigeordneter der Stadt Schwedt/Oder, Herrn Marek Wöller-Beetz, 1. Beigeordneter und gewählter neuer Bürgermeister der Stadt Prenzlau Und von Herrn Julien Acquatella, Leiter von CIVS. Neben den genannten waren weitere geladene Gäste Frau Coralie Vom Hofe von der Französischen Botschaft, Herr Schulrat Joachim Link und Herr Dr. Stephan Diller, Leiter des Dominikanerklosters Prenzlau.


Nach den Grußworten teile Frau Leignel eindrucksvoll und ergreifend mit dem Auditorium, ihre Erinnerungen, ihre persönlichen Erfahrungen und Schrecken mit dem Holocaust, eine alles in allem sehr bewegende Geschichte, in der die Unbeschwertheit der Jugend auf die unaussprechliche Grausamkeit der Menschen trifft, wobei aber auch die unglaubliche Widerstandsfähigkeit der Jugend deutlich wird. Frau Leignel betonte mehrfach die Bedeutung von Resilienz und Menschlichkeit und forderte die Schüler und Schülerinnen auf, ihr zu schreiben und ihre Botschafter zu werden, um das Vergessen zu verhindern, sich aktiv für Demokratie, Vielfalt und gegen Extremismus einzusetzen, um so für alle Menschen – ohne Rücksicht auf Herkunft oder Religion – eine Zukunft in Frieden und ohne Rassismus zu gestalten.

Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten war die Herzlichkeit und Offenheit, mit der Frau Leignel die zahlreichen interessierten Fragen aus der Schülerschaft beantwortete. Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung bildete das Fotoshooting mit den Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Jahrgangsstufen.


Die von Frau Doris Diller, Leiterin der AG Schule mit Courage der Gesamtschule Talsand, in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft in Berlin und der Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen aufgrund der antisemitischen Gesetzgebung während der Okkupationszeit (CIVIS) organisierte Veranstaltung fand an der Kunst- und Musikschule Schwedt/Oder statt. Besonderer Dank geht an Herrn Julien Acquatella, dem Leiter von CIVIS, und an Frau Coralie Vom Hofe von der Französischen Botschaft für ihre Unterstützung bei der Planung der Veranstaltung.
Das Projekt fand in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Uckermark statt und wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Weitere Unterstützer, ohne deren Hilfe die Veranstaltung nicht hätte durchgeführt werden können, waren:

  1. Städtische Museen der Stadt Schwedt/Oder: Frau Anke Grodon, Leiterin der Museen, unterstützte mit ihrem Team bei der Planung der Veranstaltung, beim Aufbau und der Betreuung der Technik und beim Empfang der Gäste. Zudem wurde eine Führung durch das jüdische Museum und den jüdischen Friedhof mit Frau Leignel und den Gästen aus der Französischen Botschaft durchgeführt.
  2. Dominikanerkloster in Prenzlau: Das Dominikanerkloster ist Kooperationspartner der Gesamtschule Talsand. Der Leiter des Dominikanerklosters Prenzlau, Herr Dr. Stephan Diller, koordinierte die Planung, Organisation und Durchführung der Veranstaltung.
  3. Stadt Schwedt: Der 1. Beigeordnete der Stadt unterstützte die Veranstaltung persönlich und mit einem Grußwort.
  4. Kunst- und Musikschule Schwedt: Sie stellte kostenlos Saal, Technik und Bestuhlung zur Verfügung.
  5. Echoo Konferenz Dolmetschen Berlin: Simultanübersetzung der Veranstaltung.
  6. PCS Konferenztechnik Berlin: Bereitstellung der Konferenzempfänger.

Frau Lili Leignel, geb. Keller-Rosenberg, gilt unser ganz besonderer Dank für dieses unvergessliche Erlebnis.

Fotos von Dr. Stephan Diller.

Elternsprechtag am 17. November 2025

Sehr geehrte Eltern,
wir führen am Montag, dem 17. 11. 2025, von 16:00 bis 18:00 Uhr
den Elternsprechtag im ersten Schulhalbjahr 2025 / 2026 durch.
Sie können an diesem Tag die Fachlehrenden Ihres Kindes sprechen.

Bitte vereinbaren Sie Gesprächstermine  d i r e k t  mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern.
Geben Sie Ihren Kindern hierzu Terminvorschläge mit, die die Fachlehrenden dann bestätigen können.
Oder schreiben Sie die Lehrkräfte über die Schul.Cloud an und vereinbaren so die Termine.
Vereinbaren Sie die Termine bitte  n i c h t  über das Sekretariat.


Die jeweiligen Räume für Gespräche entnehmen Sie am Montag einem Aushang im Schulhaus.

Deutsch-Polnisches Schülerprojekt im Jüdischen Museum Schwedt/Oder

AG Schule mit Courage

Am Montag startete im Jüdischen Museum Schwedt/Oder das deutsch-polnische Schülerprojekt zur aktuellen Ausstellung „Vertriebene 1939 – Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten“.

Teilnehmer und Programm

34 Schülerinnen und Schüler aus Chojna und Schwedt (AG Schule mit Courage der Gesamtschule Talsand) lauschten den Erklärungen des Filmemachers Herrn Jacek Kubiak. Er erklärte, wie man an den Kontakt mit Zeitzeugen kommt und betonte die Wichtigkeit, den Menschen wirklich zuzuhören. Die Emotionen, die bei den Zeitzeugen durch das Erinnern und das in Worte fassen dieser Erinnerungen entstehen, empfindet auch der Zuhörer mit. Es entsteht eine Beziehung mit und eine Wertschätzung für den anderen.

Filmvorführung und Live-Bericht

Der Film von Herrn Kubiak stellte diese These eindrücklich unter Beweis. Die Dokumentation „Eine Blonde Provinz“ ließ die Geschichte der Vertreibung aus verschiedenen Sichtweisen durch Zeitzeugen lebendig werden und steckte voller Emotionen. Zusätzlich zu diesem digitalen Erlebnis hatten die Jugendlichen das besondere Erlebnis eines Live-Berichts durch den Beigeordneten der Stadt Schwedt/Oder, Silvio Moritz. Er schilderte die Geschichte einer eng befreundeten Familie, deren Schicksal der Zweite Weltkrieg noch bis in die jüngste Vergangenheit prägte, mit sehr bewegenden Worten und einem Baumstamm.

Kreatives Gestalten und Austausch

Die Jugendlichen hatten die Gelegenheit, ihre Gedanken und Emotionen zu verschiedenen Themen auf Deutsch und auf Polnisch gemeinsam aufzuschreiben. Im Museumsgarten wurden sie mit einem Mittagessen versorgt. Nach dieser Stärkung gab es am Nachmittag in der Galerie am Kietz ein vergnügliches kreatives Gestalten von Leporellos. Fleißig wurde geschnitten, geklebt und gemalt, um die Leporellos für die Zeitzeugenberichte zu gestalten. Die Schüler zeigten sich stolz ihre Produkte und nahmen voneinander Abschied.

Aufgaben und nächste Treffen

Jeder ging mit einer Idee für seine Aufgabe nach Hause: In den kommenden vierzehn Tagen soll im Bekanntenkreis nach Geschichten und Erinnerungen zum Zweiten Weltkrieg geforscht werden. Die Faltbücher dienen zum Festhalten dieser Erzählungen in Bildern, Fotos, Collagen, Zeichnungen, Berichten oder Zeitungsausschnitten. Ebenfalls kann sich mit den Begriffen „Flucht“ und „Vertreibung“ auseinandergesetzt werden.

Am 29.09. treffen wir uns wieder mit den polnischen Schülern aus Chojna im jüdischen Museum in Schwedt, präsentieren uns unsere Ergebnisse und schauen uns die Ausstellung von Herrn Kubiak „Vertriebene 1939…“ mit ihm gemeinsam an.

Danksagung und Präsentationen

Besonderer Dank geht an das Museumsteam für die Vorbereitung und Organisation dieses Projektes, an die Menschen, die sich um das leibliche Wohl gekümmert haben und natürlich an die fleißigen Dolmetscher, die simultan ins Deutsche und ins Polinische übersetzten, so dass die Sprache keine Barriere darstellte. Ein beonderer Dank geht an Herrn Kubiak, der sich die Zeit für uns nahm und uns aus erster Hand erzählen konnte!

Vorgesehen ist es, die entstandenen Produkte am 4. und 5. Oktober 2025 von 14 – 17 Uhr und zum Saisonstart 2026 im Jüdischen Museum zu präsentieren.

Praxis-BO/Schülerqualifizierung im Sport

Glückwunsch an alle Teilnehmenden des Projekts Praxis-BO/ Schülerqualifizierung im Sport! Nach einer Woche mit vielen Seminaren und anstrengenden praktischen Trainingseinheiten haben alle die Prüfung zur Übungsleiter C Lizenz mit Bravour bestanden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung bei unserer Schulleitung, der Agentur für Arbeit, der Regionalstelle SPI, dem Landessportbund, der Sportschule Lindow und bei unseren beiden Ausbilderinnen Antonia und Sophie.

R. Lesener und K. Ebing

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