Der Favoritenrolle gerecht geworden
Bei der zweiten offiziellen Schulmeisterschaft im Hallenfußball der Sekundarstufe II nach 2006 ermittelten sechs Mannschaften (je zwei aus den Jahrgangsstufen 11 und 12, eine der Jahrgangsstufe 13 und eine Lehrermannschaft) den schulinternen Fußballmeister.
Die Lehrermannschaft – immerhin bis dato Vizemeister – wurde bei der Auslosung von Fortuna im Stich gelassen und bekam mit den 13ern und der 11/I zwei ganz schwere Brocken in die Gruppe. In Gruppe B maßen die 12 „Favoriten“, die 12 „Die“ und die 11/II ihr fußballerisches Können. Während sich in der Gruppe A die 13er mit zwei Siegen (jeweils 1:0) als Gruppenerster den Einzug ins Halbfinale sicherten, gelang dies in der Gruppe B ebenso der 12 „Die“ (jeweils 2:1). Ebenfalls für das Halbfinale buchten die zwei Mannschaften der Jahrgangsstufe 11. Die Lehrermannschaft lag trotz großer – selbst erteilter – Vorschusslorbeeren „nur unwesentlich“ unter dem vormals erbrachten Leistungsvermögen, konnte im Spiel um Platz 5 einen sicher geglaubten 3:1 Vorsprung gegen die 12 „Favoriten“ nicht halten und unterlag ihnen im Neunmeterschießen schmerzlich mit 3:4.
Wie das Eröffnungsspiel des Turniers lautete auch die Finalpaarung: 13 gegen 11/II. Und auch das gleiche Ergebnis stand letztlich zu Buche. Thomas Kascha sicherte mit seinem Treffer den 13ern die erfolgreiche Titelverteidigung, die somit ihrer Favoritenrolle gerecht wurden.
Bester Torschütze des Turniers wurde der für die 11/II startende Mark Steinz mit 6 Treffern.
Ein besonderer Dank gilt Franziska Kühnel, die bei der Buchführung von Ansetzungen, Ergebnissen und Torschützen immer den Überblick bewahrte und dabei großen Fußballsachverstand bewies.
R. Johs
Ein zweiter Platz im Fußball-Kreisfinale im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ berechtigte unsere Jungen der Wettkampfklasse III (7.-9. Klassen) zur Teilnahme am Regionalfinale. Dort galt es, sich in den Gruppenspielen gegen das Humboldt-Gymnasium Eberswalde (0:0) und gegen das Barnim-Gymnasium Bernau (1:0) durchzusetzen.
Am Montag, dem 07.04.2008 konnten wir an unserer Schule den Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Herrn Holger Rupprecht, begrüßen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Gebäude, von dem er sich sehr angetan zeigte, diskutierte er mit Schülern und Lehrern unserer Einrichtung, sowie zahlreichen Landtags- und Kreistagsabgeordneten verschiedener Parteien über unser Deutsch-Polnisches Jugendprojekt. Fragen der Organisation und der Integration standen dabei im Vordergrund. Kacper Siwiek, Schülersprecher der Gesamtschule Talsand, brachte zum Ausdruck, dass sich die meisten polnischen Schüler aufgrund von Sprachschwierigkeiten gehemmt zeigten, sich freiwillig frei im unterricht zu äußern. Daher sei es sehr wichtig, den Vorbereitungsunterricht in deutscher Sprache in den „Nullten“ Klassen in Gryfino so effektiv wie möglich zu gestalten. Frau Reuscher, die Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Eberswalde, versprach daraufhin das Stundenvolumen dafür, das vom Land Brandenburg zur Verfügung gestellt wird, nicht zu kürzen. Zum Thema der Integration, eng verbunden mit der Suche nach Möglichkeiten zur Unterbringung der polnischen Jugendlichen in Schwedt, erbat sich der Minister nähere Informationen, um hier helfend eingreifen zu können. Ein gemeinsames Mittagessen in unserer Cafeteria, zu dem der Landrat, Herr Schmitz, einlud, rundete den sehr angenehmen und mit einigen Hoffnungen auf Bewältigung der anstehenden Probleme verbundenen hohen Besuch an unserer Schule ab.
Am 14.03.2008 fand für die Schüler der 11.- 13. Klassen ein Theaterprojekttag statt. Eine Wiener Wandertruppe interpretierte Brechts “Mutter Courage und ihre Kinder”. Einführend fungierte ein Schauspieler als Erzähler, stellte Brechts Leben dar und erklärte die Grundzüge des Epischen Theaters.
Ähnlich attraktiv wie alle anderen Aktivitäten und Fachbereiche unserer Schule haben sich auch die Sportler in der Talsand Sporthalle präsentiert. Einige der besten Sportlennnen und Sportler zeigten interessante und hochwertige Übungen in den Sportarten Gerätturnen, Fußball, Volleyball, Badminton, Gymnastik, Tischtennis und Basketball. Die Besucher sollten aber nicht nur zuschauen, sondern sie wurden von den Spezialisten auch angeleitet, ihre eigenen sportlichen Fähigkeiten auszutesten. Neben der praktischen sportlichen Tätigkeit standen die Sportlehrer/innen für alle Informationen über den Sport an unserer Schule zur Verfügung. Um auch den Einzug moderner Technik im Sport zu dokumentieren wurden theoretische Erkenntnisse der Sportwissenschaft, animierte Sportbildreihen und attraktive Wii-Spiele angeboten. Insgesamt kann man mit Stolz von einem angenehmen und durchaus gelungenen Tag des „offenen Sports“ an der Talsand Gesamtschule sprechen, natürlich in der Hoffnung, dass sich nun möglichst viele junge Menschen an unserer Schule anmelden. Ein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die an dieser Präsentation des Schulsports teilgenommen haben.
Am Sonnabend, dem 23.02.07 war es wieder einmal so weit: Die Gesamtschule Talsand öffnete weit ihre Türen und lud Schüler, Eltern und Anwohner zu einem abwechslungsreichen Vormittag ein. Viele folgten dieser Einladung und konnten sich an Ort und Stelle über die Arbeit an unserer Schule informieren. Alle Fachbereiche präsentierten sich, zeigten die Anforderungen an die „kleinen“ und „großen“ Schüler. Ergebnisse wurden stolz von Schülern und Lehrern präsentiert. Damit sich keiner im Schulhaus verirren konnte, waren unermüdlich die „TALSANDLATSCHER“ unterwegs. Fast jede Frage konnte von ihnen beantwortet werden, und wenn nicht, dann wurden eben die Lehrer gefragt. Aber nicht nur Schauen war angesagt, sondern auch Mitmachen: z.B. bei der Druckstrecke, in der das neue Schullogo gedruckt werden konnte oder in der Sporthalle bei echten und Computerspielen. Musiker unserer Schule erfreuten die Gäste, besonders das Schlagzeug konnte keiner überhören. Im Erdgeschoss schmeckte die Kartoffelsuppe.
Diese Frage stellte Dr. Jürgen Herres den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 12 unserer Schule. Herr Herres ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und beteiligt an dem Forschungsvorhaben „Marx-Engels-Gesamtausgabe“. Der Vortrag informierte über die politische und wirtschaftliche „Doppelrevolution“ im 19. Jahrhundert, vor deren Hintergrund das Hauptwerk von Karl Marx, „Das Kapital“, als Analyse der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts einzuordnen ist. Zudem gab es interessante Einblicke in das Privatleben von Karl Marx und in seine Wirkungsgeschichte. Wussten Sie, dass das Denkmal von Karl Marx und Friedrich Engels aus politischen Gründen so gestaltet werden musste, dass Engels nicht größer erschien als Karl Marx? Karl Marx war nämlich in Wirklichkeit kleiner gewachsen als Engels, galt aber als bedeutender. Was tun? So ließ man ihn sitzen und Engels musste neben ihm Aufstellung nehmen.