Vive la France! – Besuch aus Frankreich!

Bereits zum zweiten Mal nach 2016 empfing die Gesamtschule Talsand/Oder im Oktober und November die französische Gastlehrerin Madame Marie Moreau aus Poitiers. Madame Moreau unterrichtet an einer beruflichen Schule in Poitiers das Fach Deutsch – und ist mit unserer Stadt und unserer Region bestens vertraut!
Schwedt, Angermünde und die Uckermark sind ihr seit langer Zeit bekannt: viele Jahren schon vermittelt Madame Moreau Praktikantenstellen für ihre Schüler in unserer Region und war häufig zu Gast im nördlichen Brandenburg.

Im Rahmen eines deutsch-französischen Lehreraustauschprogramms weilte Madame Moreau nun erneut für drei Wochen an unserer Schule und nahm  am Unterricht und am Schulalltag teil. Deutsch- und Politikunterrichte wurden mit Gewinn besucht, Einblicke in die Pflichten und Aufgaben der Lehrerschaft wurden erworben (So sind die Pausenaufsichten oder die Vertretungsstunden an französischen Schulen ganz anders geregelt, als wir es auf Talsand praktizieren.) und intensive Gespräche mit unserern Schülern boten Madame Moreau einen ehrlichen und aussagekräftigen Eindruck unseres Schulalltags.
Hauptaufgabe Madame Moreaus war es, in den Französischunterrichten zu assistieren, Unterrichtseinheiten zu übernehmen und gemeinsam mit den Französischlehrern den Unterricht zu gestalten. So konnten beispielsweise bei einer mündlichen Sprachprüfung in den 7. Klassen die jungen Französischlerner- und lernerinnen direkt von Madame Moreaus Sprachkompetenz und ihrem engagierten Wesen profitieren – die Ergebnisse fielen überragend gut aus!   Félicitations!
Madame Moreau zeigte sich sehr beeindruckt von der Situation des Französischunterrichts an der Gesamtschule Talsand – es beeindruckten sie besonders die hohen Zahlen der Lernenden: fast 30 % der Schüler an unserer Schule lernen Französisch! 
So brachte sie beispielweise ihre Freude über das Engagement der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkraft in einem Grundkurs der Klasse 12, in welchem sich gleichzeitig 32 Schüler der französischen Sprache widmen, zum Ausdruck.

Der Lehreraustausch wurde ermöglicht durch ein Programm der Deutschen Kultusministerkonferenz und der CIEP. Teilnehmende französische Lehrerinnen und Lehrer bereichern als Muttersprachler und Landeskundeexperten den Französischunterricht an ihrer Gastschule. Neben der Unterrichtsgestaltung mit den Ortslehrkräften bilden sie sich durch ihr Engagement an der Gastschule sprachlich, landeskundlich sowie methodisch-didaktisch eigeständig fort.

Ein angenehmer Nebeneffekt dieses Lehreraustauschs ist es, dass sich neben den beruflichen Kontakten zwischen den Lehrern auch dauerhafte Verbindungen zwischen Schulen ergeben können. Gerade diese Lehreraustausche legen den Grundstein für spätere Schulpartnerschaften und  gemeinschaftliche Projekte  –  und vielleicht bald sogar einen Schüleraustausch zwischen unseren Schulen in Poitiers und Schwedt!
Oder einen beruflichen Austausch unter den Lehrern? Warum nicht einmal das französische Schulwesen direkt vor Ort kennenlernen!?
Madame Moreau, Herr Cnyrim und Frau Willkomm planen schon die nächsten Schritte!

Die Gesamtschule Talsand freut sich schon heute auf den nächsten Besuch von Madame Moreau in Schwedt! Auf bald ! À très bientôt!

Erklärung zu einem Vorfall

Am vergangenen Montag (18. November 2019) kam es während einer großen Pause zu einer Körperverletzung auf dem Schulhof unserer Schule.
Diesen Vorfall, die Verunsicherung, aber auch die Verbreitung geschmackloser  Gerüchte nehmen wir zum  Anlass für die folgende Erklärung:

Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft verurteilen die begangene Körperverletzung.
Wir verurteilen diese strafbare Handlung, die keinen Platz in unserem Schulleben haben darf.

Allen betroffenen Schülern versichern wir unsere Hilfe und unser Mitgefühl.

Der Vorfall wurde durch die Polizei registriert, zur Anzeige gebracht und wird strafrechtlich geahndet.  Neben der Körperverletzung verurteilen wir auch den Hausfriedensbruch.

Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft lehnen körperliche Gewalt, verbale und nonverbale Gewalt strikt ab. Gewalt ist nie die Lösung unserer Konflikte.

Der körperlichen Auseinandersetzung ging als Auslöser ein Konflikt unter Schülern voraus.
Zwischen den Beteiligten herrschte schon länger  ein angespanntes Verhältnis.
Persönliche Konflikte  traten bereits auf.
Auch wenn diese Beobachtung die entstandenen Vorfälle in keiner Weise rechtfertigt,
so sind genau  hier Grund, Auslöser und Motivation der weiteren Vorkommnisse zu suchen.

Als Reaktion auf diesen Streit unter Schülern am Montag griff das Opfer direkt und ohne Nachdenken zu einer unangebrachten Reaktion, indem es seine Situation schulfremden Personen schilderte.

Diese schulfremden Personen griffen in unangemessener und verabscheuungswürdiger Weise zu körperlicher Gewalt als Mittel der Konfliktlösung  – und verletzten auch mindestens einen Schüler, der schlichtend eingreifen wollte.

Lehrkräfte unserer Schule und Mitschüler handelten umsichtig, indem sie die Konfliktparteien isolierten, die Gewalttäter stoppten, die Verletzten versorgten und die Polizei alarmierten.

Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht.

Das weitere Vorgehen ist nun  den Ordnungsbehörden vorbehalten (Polizei und Gerichten). Wir vertrauen diesen Institutionen bei Aufklärung und Weiterverfolgung.
Die Schulleitung  strebt entsprechende schulinterne Ordnungsmaßnahmen gegen die Konfliktparteien an.

Ahndung  des Vorfalls kann und darf nicht „Sache der Schüler“ unserer Schule sein. Es verbietet sich unseren Schülern, aus gutgemeinter Solidarität, den Konflikt zu verstärken. Es ist keine Hilfe, Schüler von anderen Schulen „zur Hilfe“ heranzuziehen oder den Vorfall in sozialen Netzwerken zu kommentieren – dies hilft den Konfliktparteien (den Schülern) überhaupt nicht, ihre Situation gerecht aufzuarbeiten und aufeinander zuzugehen.

Entgegen anderslautender Gerüchte haben rassistische Motive keinen Einfluss auf die begangene Tat und die Konsequenzen.

Wir bieten den  im Konflikt betroffenen Schülern konkrete Hilfen an, um Auslöser, und Hintergründe  zu verstehen und versichern erneut unsere Sorge und unser Mitgefühl.

gez. Zimmermann

Rektor

Hilfe aus der Luft

Was am Freitag so spektakulär aussah, war schnelle medizinische Hilfe aus der Luft für ein im Sportunterricht verletztes Knie. Da bei verletzten Kindern und Jugendlichen von den Rettungssanitätern immer ein Arzt angefordert wird, war der Heli offenbar der schnellste Weg, den Arzt zur Sporthalle Talsand zu bringen. Nach getaner Hilfeleistung startete der Helikopter nach 15 Minuten ohne Patienten wieder.

Vielen Dank für die Hilfe und gute Besserung „für das Knie“.

Deutsch-polnisches Lehrertreffen in Eberswalde

Eine weitere Integrationsveranstaltung im Rahmen der deutsch-polnischen Verständigung führte einen Teil unserer Lehrerschaft mit Kollegen des Lyzeums aus dem polnischen Gryfino Ende Oktober in das Waldsolarheim nach Eberswalde. Diese wurde von der „Interreg“ unterstützt, einem Programm der Europäischen Union zur Förderung internationaler und besonders interregionaler Beziehungen zwischen europäischen Nachbarstaaten. Diesmal stand ein bilingualer Erste-Hilfe-Kurs auf dem Programm, der sowohl von den Johannitern als auch von einem polnischen Sanitäter geleitet wurde. In der mehrstündigen, sehr praxisorientierten Unterweisung wurden kompetent die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt, sodass am Ende jeder Teilnehmer den Kurs erfolgreich als zertifizierter Ersthelfer abschließen konnte. Beim anschließenden geselligen Beisammensein wurde dann auch so manche Sprachbarriere überwunden…

Ein besonderer Dank gilt unserer Kollegin Katarzyna Kubacha, die als Cheforganisatorin für das erfolgreiche Intergrationswochenende verantwortlich zeichnet.

R. Johs

Üben der „Stabilen Seitenlage“
Anlegen diverser Verbände
Beatmung und Herz-Druck-Massage
Den deutsch-polnischen Ersthelferkurs erfolgreich absolviert

 

ABI – und dann?

Um die Beantwortung der Frage eventuell etwas zu erleichtern, gingen die Seminarkurse der Jahrgangsstufe 12 am 1. Oktober im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung auf Exkursion, ein Teil ins Technikum nach Berlin und der andere an die Europauniversität VIADRINA nach Frankfurt/Oder. Auf dem Programm standen Führungen durch die Einrichtungen, Vorträge und praxisbezogene Übungen in Gruppen mit anschließender Präsentation. 

An der VIADRINA führten Studenten kompetent durch das Programm, erläuterten den studentischen Alltag und gaben Auskunft über inhaltliche und organisatorische Gepflogenheiten einer Universität. In den Studiengängen „Betriebswirtschaftslehre“ und „Recht und Politik“ mussten sich die Seminarkursteilnehmenden zu aktuellen rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen in Rollenmustern positionieren.

Die Zeit wird zeigen, ob der Projekttag bei dem einen oder anderen Lernenden zur Entscheidungsfindung, wie es nach dem Abitur weitergehen soll, beitragen konnte.

R. Johs

Hörsaal an der VIADRINA
Präsentation der Arbeitsergebnisse zum Thema „Für und wider fridays for future“
Erläuterung der Gruppenarbeitsresultate
Vermarktung eines eigens kreierten Produktes der BWL-Gruppen
Ideensammlung
„Heureka, ich hab’s!“
„Gruppenbild mit Dame“ am Ende des Projekttages in Frankfurt

10/7 in Wien update

Am dritten Tag in Wien haben wir Friedensreich Hundertwasser kennengelernt. Nun ja, nicht ihn persönlich, aber dank einer sehr kurzweiligen Führung durch das Kunsthaus Wien, haben wir einen Einblick in sein malerisches und architektonischen Werk erhalten. Besonders das Modell einer Wohnsiedlung hat es den Schülerinnen und Schülern angetan. Organische Formen, viel Grün und bunte Fenster und Fliesen sprachen sie an.

Nach einer Mittagspause auf dem Naschmarkt führte uns der Weg ins Haus des Meeres. In einen ehemaligen Flakturm wurden auf grandiose Weise Aquarien und Terrarien gebaut. Aber nicht nur Meeresbewohner kann man dort bestaunen. In der dschungelartigen Tropenabteilung läuft man zwischen Äffchen, Flughunden und verschiedenen Vögeln. 

Etwas Freizeit und Abendessen verkürzen uns nun die Zeit bis zur Rückreise. Der Nachtzug wird uns hoffentlich wohlbehalten wieder heim bringen.

10/7 in Wien

Zwei Tage Wien! Von Sissi und Franzl bis zum Prater haben wir schon viel gesehen, gelernt und erlebt.

Der Weg nach Wien war schon ein Abenteuer für sich. Wir fuhren von Berlin aus mit dem Nachtzug im Liegewagen. Zu dritt übereinander gestapelt ratterten wir durch die Nacht. Auch wenn einige das Gefühl hatten, nicht geschlafen zu haben, waren doch am Morgen alle soweit ausgeruht, dass wir uns gleich auf den Weg nach Schönbrunn begeben konnten. Nach Lustwandeln im Barockgarten besuchten wir den erstaunlich vielfältigen Zoo. 

Ein kleines Päuschen und weiter ging es am Steffel vorbei zu einer Zeitreise der besonderen Art. Im TimeTravel Wien wurden wir auf vielfältigste Weise durch die Geschichte der Stadt geführt. Von den römischen Anfängen über die Pestzeit hin zu großen Bällen bei Hofe, im Luftschutzkeller des 2. Weltkrieges bis hin zum freiheitsbringenden Staatsvertrag von Wien mit den Alliierten 1955. Zitat  Schüler: „So toll kann Geschichte sein!“

Seinen Abschluss fand der Tag bei einem gemütlichen Essen in einer schmalen Gasse mit Blick auf die Pestsäule.

Am zweiten Tag besuchten wir Sissi und Franzl in der Hofburg und anschließend die Batliner Sammlung von Monet bis Picasso in der Albertina. Die anschließende Shoppingzeit musste noch mit einem eigenständigen Museumsbesuch kombiniert werden. Etliche Schülerinnen und Schüler wählten hier das grandiose Naturhistorische Museum mit seinen vielfältigen Sammlungen.  

Den zweiten Tag ließen wir im Prater ausklingen. Achterbahn und Horrorhaus, Riesenkettenkarussell und Überschlagsschaukel, Autoscooter und Wasserbahn sorgten für einen vergnüglichen Abend.

 

Paukenschlag und Lehrgeld

Traditionell eröffnet der Fußball die neue Saison im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Unsere Fußballer der 9. und 10. Klassen taten dies gleich mit einem Paukenschlag und gewannen in beeindruckender Manier das Kreisfinale. Nachdem sie sich von der Ehm-Welk-Oberschule Angermünde in einem spannenden Spiel 2:2 trennten, fertigen sie äußerst souverän ihre Kontrahenten von der Schwedter Oberschule Dreiklang mit 4:1 ab und qualifizierten sich somit ungefährdet für das im nächsten Frühjahr stattfindende Regionalfinale, in dem es dann gegen Teams aus Bernau, Templin und Eberswalde gehen wird. Laut Coach Christian Leyba sei besonders die Leistung von Torwart Tony Müller hervorzuheben, der erstklassig hielt und damit zum starken Rückhalt seiner Mannschaft wurde.

Lehrgeld dagegen musste unser Team der 7. und 8. Klassen zahlen, das sich der starken Konkurrenz noch nicht erwehren konnte. Nach einem 0:1 gegen die Angermünder fehlte beim 1:1-Unentschieden gegen die Gaußianer am Ende auch das Quäntchen Glück, sodass es diesmal leider nur zu Platz 3 reichte.

Unser siegreiches Team… 


… in den neuen Trikots 

In der WK II spielten: Tony Müller, Benito Grulich, Iwan Teterjatnik, Maurice Tschiedel, Leon-Pascal Werth, Iven Bütow, Florian Dilling, Dustin Dädler, Nils Ruppert

In der WK III spielten: Santonio Robitzsch, Carlo Jenek, Ahmad Ismail, Mick Protschko, Leon Bartel, Luca Pochzosz, Sydney Kaszemeikat, Joel Krinowsky, Pepe Probstmeyer, Lion Tuchard

R. Johs 

Sommerakademie in Vierraden

Seit einigen Jahren findet in der Tabakfabrik in Vierraden in Zusammenarbeit mit den bildenden Künstlern Ute Lindner und Patrick Huber und in Kooperation mit dem Kunstbauwerk e.V., mit Unterstützung der Stadt Schwedt und der Leipa GmbH eine Sommerakademie mit unserer Schule statt.

In der Woche vom 11. – 14. 6. hat diesmal die Klasse 9.7 an diesem Kunstprojekt teilgenommen.

Das diesjährige Thema lautete: SEHEN – ERINNERN – ZEICHNEN & PLASTISCHES GESTALTEN

Dabei sollte vor allem das visuelle Gedächtnis geschult werden, da dieses in der heutigen medialen Welt zunehmend mehr vernachlässigt wird aufgrund der Flut an immer verfügbaren digitalen Bildern.

Diverse zeichnerische und plastische Übungen sollten die Schülerinnen und Schüler dazu animieren Gesehenes ohne memorierende Hilfsmittel wie die Handykamera zu Papier zu bringen. Im Vergleich zu diesen Übungen sollten aber auch Erinnerungsfotos zeichnerisch umgesetzt werden. Die Erkenntnis einiger Schülerinnen hierbei war, dass es tatsächlich leichter sein kann, ohne Vorlage etwas zu rekapitulieren, da man sich dann nur auf das Wesentliche in seiner Wiedergabe beschränkt.

Die Fähigkeit, eigene reale visuelle Erfahrungen zu erinnern, ist nicht nur eine künstlerische Technik, sondern befähigt uns auch in anderen Bereichen Wahrgenommenes zu verankern und abzurufen. Somit diente dieses Projekt gleichzeitig auch als Methodentraining.

Am 14.6.2019 wurden die Ergebnisse dieser Sommerakademie den Eltern, Verwandten, Bekannten und Vertreterinnen der Stadt in einer zuvor sorgfältig geplanten Ausstellung präsentiert.

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