ABI – und dann?

Um die Beantwortung der Frage eventuell etwas zu erleichtern, gingen die Seminarkurse der Jahrgangsstufe 12 am 1. Oktober im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung auf Exkursion, ein Teil ins Technikum nach Berlin und der andere an die Europauniversität VIADRINA nach Frankfurt/Oder. Auf dem Programm standen Führungen durch die Einrichtungen, Vorträge und praxisbezogene Übungen in Gruppen mit anschließender Präsentation. 

An der VIADRINA führten Studenten kompetent durch das Programm, erläuterten den studentischen Alltag und gaben Auskunft über inhaltliche und organisatorische Gepflogenheiten einer Universität. In den Studiengängen „Betriebswirtschaftslehre“ und „Recht und Politik“ mussten sich die Seminarkursteilnehmenden zu aktuellen rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen in Rollenmustern positionieren.

Die Zeit wird zeigen, ob der Projekttag bei dem einen oder anderen Lernenden zur Entscheidungsfindung, wie es nach dem Abitur weitergehen soll, beitragen konnte.

R. Johs

Hörsaal an der VIADRINA
Präsentation der Arbeitsergebnisse zum Thema „Für und wider fridays for future“
Erläuterung der Gruppenarbeitsresultate
Vermarktung eines eigens kreierten Produktes der BWL-Gruppen
Ideensammlung
„Heureka, ich hab’s!“
„Gruppenbild mit Dame“ am Ende des Projekttages in Frankfurt

10/7 in Wien update

Am dritten Tag in Wien haben wir Friedensreich Hundertwasser kennengelernt. Nun ja, nicht ihn persönlich, aber dank einer sehr kurzweiligen Führung durch das Kunsthaus Wien, haben wir einen Einblick in sein malerisches und architektonischen Werk erhalten. Besonders das Modell einer Wohnsiedlung hat es den Schülerinnen und Schülern angetan. Organische Formen, viel Grün und bunte Fenster und Fliesen sprachen sie an.

Nach einer Mittagspause auf dem Naschmarkt führte uns der Weg ins Haus des Meeres. In einen ehemaligen Flakturm wurden auf grandiose Weise Aquarien und Terrarien gebaut. Aber nicht nur Meeresbewohner kann man dort bestaunen. In der dschungelartigen Tropenabteilung läuft man zwischen Äffchen, Flughunden und verschiedenen Vögeln. 

Etwas Freizeit und Abendessen verkürzen uns nun die Zeit bis zur Rückreise. Der Nachtzug wird uns hoffentlich wohlbehalten wieder heim bringen.

10/7 in Wien

Zwei Tage Wien! Von Sissi und Franzl bis zum Prater haben wir schon viel gesehen, gelernt und erlebt.

Der Weg nach Wien war schon ein Abenteuer für sich. Wir fuhren von Berlin aus mit dem Nachtzug im Liegewagen. Zu dritt übereinander gestapelt ratterten wir durch die Nacht. Auch wenn einige das Gefühl hatten, nicht geschlafen zu haben, waren doch am Morgen alle soweit ausgeruht, dass wir uns gleich auf den Weg nach Schönbrunn begeben konnten. Nach Lustwandeln im Barockgarten besuchten wir den erstaunlich vielfältigen Zoo. 

Ein kleines Päuschen und weiter ging es am Steffel vorbei zu einer Zeitreise der besonderen Art. Im TimeTravel Wien wurden wir auf vielfältigste Weise durch die Geschichte der Stadt geführt. Von den römischen Anfängen über die Pestzeit hin zu großen Bällen bei Hofe, im Luftschutzkeller des 2. Weltkrieges bis hin zum freiheitsbringenden Staatsvertrag von Wien mit den Alliierten 1955. Zitat  Schüler: „So toll kann Geschichte sein!“

Seinen Abschluss fand der Tag bei einem gemütlichen Essen in einer schmalen Gasse mit Blick auf die Pestsäule.

Am zweiten Tag besuchten wir Sissi und Franzl in der Hofburg und anschließend die Batliner Sammlung von Monet bis Picasso in der Albertina. Die anschließende Shoppingzeit musste noch mit einem eigenständigen Museumsbesuch kombiniert werden. Etliche Schülerinnen und Schüler wählten hier das grandiose Naturhistorische Museum mit seinen vielfältigen Sammlungen.  

Den zweiten Tag ließen wir im Prater ausklingen. Achterbahn und Horrorhaus, Riesenkettenkarussell und Überschlagsschaukel, Autoscooter und Wasserbahn sorgten für einen vergnüglichen Abend.

 

Paukenschlag und Lehrgeld

Traditionell eröffnet der Fußball die neue Saison im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Unsere Fußballer der 9. und 10. Klassen taten dies gleich mit einem Paukenschlag und gewannen in beeindruckender Manier das Kreisfinale. Nachdem sie sich von der Ehm-Welk-Oberschule Angermünde in einem spannenden Spiel 2:2 trennten, fertigen sie äußerst souverän ihre Kontrahenten von der Schwedter Oberschule Dreiklang mit 4:1 ab und qualifizierten sich somit ungefährdet für das im nächsten Frühjahr stattfindende Regionalfinale, in dem es dann gegen Teams aus Bernau, Templin und Eberswalde gehen wird. Laut Coach Christian Leyba sei besonders die Leistung von Torwart Tony Müller hervorzuheben, der erstklassig hielt und damit zum starken Rückhalt seiner Mannschaft wurde.

Lehrgeld dagegen musste unser Team der 7. und 8. Klassen zahlen, das sich der starken Konkurrenz noch nicht erwehren konnte. Nach einem 0:1 gegen die Angermünder fehlte beim 1:1-Unentschieden gegen die Gaußianer am Ende auch das Quäntchen Glück, sodass es diesmal leider nur zu Platz 3 reichte.

Unser siegreiches Team… 


… in den neuen Trikots 

In der WK II spielten: Tony Müller, Benito Grulich, Iwan Teterjatnik, Maurice Tschiedel, Leon-Pascal Werth, Iven Bütow, Florian Dilling, Dustin Dädler, Nils Ruppert

In der WK III spielten: Santonio Robitzsch, Carlo Jenek, Ahmad Ismail, Mick Protschko, Leon Bartel, Luca Pochzosz, Sydney Kaszemeikat, Joel Krinowsky, Pepe Probstmeyer, Lion Tuchard

R. Johs 

Sommerakademie in Vierraden

Seit einigen Jahren findet in der Tabakfabrik in Vierraden in Zusammenarbeit mit den bildenden Künstlern Ute Lindner und Patrick Huber und in Kooperation mit dem Kunstbauwerk e.V., mit Unterstützung der Stadt Schwedt und der Leipa GmbH eine Sommerakademie mit unserer Schule statt.

In der Woche vom 11. – 14. 6. hat diesmal die Klasse 9.7 an diesem Kunstprojekt teilgenommen.

Das diesjährige Thema lautete: SEHEN – ERINNERN – ZEICHNEN & PLASTISCHES GESTALTEN

Dabei sollte vor allem das visuelle Gedächtnis geschult werden, da dieses in der heutigen medialen Welt zunehmend mehr vernachlässigt wird aufgrund der Flut an immer verfügbaren digitalen Bildern.

Diverse zeichnerische und plastische Übungen sollten die Schülerinnen und Schüler dazu animieren Gesehenes ohne memorierende Hilfsmittel wie die Handykamera zu Papier zu bringen. Im Vergleich zu diesen Übungen sollten aber auch Erinnerungsfotos zeichnerisch umgesetzt werden. Die Erkenntnis einiger Schülerinnen hierbei war, dass es tatsächlich leichter sein kann, ohne Vorlage etwas zu rekapitulieren, da man sich dann nur auf das Wesentliche in seiner Wiedergabe beschränkt.

Die Fähigkeit, eigene reale visuelle Erfahrungen zu erinnern, ist nicht nur eine künstlerische Technik, sondern befähigt uns auch in anderen Bereichen Wahrgenommenes zu verankern und abzurufen. Somit diente dieses Projekt gleichzeitig auch als Methodentraining.

Am 14.6.2019 wurden die Ergebnisse dieser Sommerakademie den Eltern, Verwandten, Bekannten und Vertreterinnen der Stadt in einer zuvor sorgfältig geplanten Ausstellung präsentiert.

Graffiti

Vom 4. bis 6. Juni 2019 hatten 14 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit sich im Rahmen eines Graffitiworkshops im Sprayen auszuprobieren.
Der 9. Jahrgang beschäftigt sich innerhalb des Kunstunterrichts mit Streetart und Graffiti. In diesem Jahr lag das Hauptaugenmerk auf dem sogenannten Style-Writing, der ursprünglichsten Art und Weise sich mit der Spraydose auszudrücken. Nun ist das Sprayen im öffentlichen Raum oft eine illegale Angelegenheit und erfreut die Generationen sehr unterschiedlich. Viele Schüler finden das Thema jedoch höchst interessant und haben durchaus den Wunsch, sich auch mal in dieser Technik zu versuchen. Während des Kunstunterrichts ist das nicht möglich, da diese Technik möglichst großformatig umgesetzt werden muss. Aber ausgewählte Schüler verschiedener neunten Klassen bekamen die Gelegenheit, ihre Ideen unter der fachkundigen Anleitung von Oliver Bock und Nico Rindt, zwei Graffitikünstlern und Fassadengestaltern von 153design umzusetzen. Dazu wurden einige Bildtafeln in den Schulfluren neu gestaltet.
Letztlich sind tolle Arbeiten entstanden und die Schülerinnen und Schüler haben Erfahrungen sammeln können, wie anspruchsvoll das künstlerische Sprayen ist.

FB Kunst

Spione, Spitzel und 9.7

Am 7. Mai tauchte unsere Klasse in die Welt der Spione und Agenten ein. Dazu fuhren wir nach Berlin in das Deutsche Spionagemuseum am Leipziger Platz, welcher bis 1989 zu großen Teilen direkt im sogenannten Todesstreifen lag. Aber das Museum befasst sich nicht nur mit den Spionagetätigkeiten zwischen Ost- und Westdeutschland. Eine junge Museumsmitarbeiterin geleitete uns im Rahmen einer Überblicksführung durch die sehr gut und vor allem interaktiv gestaltete Ausstellung. Sie begann ihre Ausführungen im antiken Ägypten, ging über zur römischen Antike bis zum Mittelalter. Schon damals ging es vordergründig um Machtinteressen, aber auch um Werkspionage. Wir hörten etwas über Mata Hari und Morsecodes im 1. Weltkrieg. Wir lernten die Funktionsweise der Enigma, der deutschen Verschlüsselungsmaschine im 2.Weltkrieg, kennen und erfuhren wie auch Tiere als „Agenten“ eingesetzt wurden.

Natürlich nahm auch die „Innenspionage“ in der DDR Raum ein, genauso wie die Spionagetätigkeiten der Ost- und Westmächte während des Kalten Krieges. So sahen wir Lippenstifte, die eigentlich Schusswaffen waren, Knopflochkameras und mit Ultraviolettlichtanlagen getunte Trabbis für Nachtaufnahmen potentieller Staatsfeinde.

Aber auch die fiktionale Spionage aus Literatur und Film hat ihren Platz im Museum und es war eher erstaunlich, dass die James-Bond-Tools gar nicht so fiktional sind, sondern der realen Agentenwelt entspringen.

Zu guter Letzt wurde uns aber auch noch vor Augen geführte, dass heute fast jeder Dank sozialer Medien und diverser Apps und ähnlichem Spionageopfer ist. Und auch hier geht es wieder um Macht – Marktmacht und Macht der Einflussnahme.

Überall im Museum kann man selbständig Aktionen ausprobieren – Codes erstellen oder entschlüsseln, Wanzen im Zimmer suchen, seine Passwörter auf Effektivität prüfen, Zeitzeugenberichte hören, einen Laser-Parcours meistern und vieles, vieles mehr. Eine Wissens-Rallye vertiefte unsere Erkenntnisse noch zusätzlich nach der Überblicksführung.

Nach so viel geballter Wissensvermittlung stürzten wir uns noch für kurze Zeit in das großstädtische Konsumleben, welches wir aber hauptsächlich zur Stärkung des leiblichen Wohls nutzten.

Übungsleiterausbildung an der Gesamtschule Talsand wird zur Tradition

Bereits zum vierten Mal führten wir an unserer Schule einen Lehrgang durch, an dessen Ende diesmal 20 Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Klasse Übungsleiter im Breitensport sind.

Die Jugendlichen durchlaufen in 120 Stunden drei Ausbildungsbestandteile.

Zunächst bekommen sie eine tiefgründige theoretische Ausbildung, die ihnen die Fähigkeit vermittelt, als Übungsleiter/in tätig zu sein. Die zweite Komponente ist eine wöchentliche praktische Übungsleitertätigkeit in einem Sportverein ihrer Wahl unter der Begleitung erfahrener Trainer. Der dritte Ausbildungsbestandteil ist dann ein Aufenthalt in der Sportschule Lindow. Dort gibt es eine gute Mischung aus weiteren theoretischen Themen, intensiver eigener sportlicher Betätigung in unterschiedlichen Sportarten und der Realisierung einer eigenständig erarbeiteten Trainingseinheit als Abschlussprüfung.

Für die Möglichkeit, eine solche Ausbildung durchführen zu können, sind wir mehreren Institutionen sehr dankbar. Der wichtigste Partner ist natürlich der „Geldgeber“. Das ist der europäische Sozialfond, der unser Projekt mit der Summe von 20.000 Euro finanziert. Weiterhin freuen wir uns über die Unterstützung der „Initiative Sekundarstufe“, unserer Schulleitung, dem Landessportbund, der Sportschule Lindow, vielen Vereinen unserer Region, der Kreisdienststelle des DRK, dem Wassersportzentrum Schwedt, unserer Sekretärin Frau Brückner und dem verantwortlichen Ausbilder und Prüfungsberechtigten Herrn Jahn.

Ein besonderes Lob gilt allerdings auch unseren Jugendlichen, die mit sehr viel Freude und Elan auf dem Weg sind, eine Karriere als Übungsleiter im Sport zu machen.

Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg.

Katja Ebing und Ralf Lesener

Die erfolgreichen Absolventen der Übungsleiterausbildung

Projektwoche 11a/11b

Heute endete der 4. Tag unserer Projektwoche. Die Gartengruppe stellte das Beet fertig. Es werden jetzt nur noch die Randsteine benötigt. Zudem wurde heute unser Insektenhaus fertig, das schon bald von Insekten bewohnt werden kann. Des Weiteren haben wir heute einen alten Baum gefällt, der schon ziemlich morsch war und einfach nur im Weg stand. Die Nähgruppe machte heute eine Tasche aus einer alten Landkarte, die es echt in sich hat. Man kann sie als Tasche für die Schule benutzen. Außerdem wurde ein Bettbezug aus einer alten Schürze genäht. Die meisten Möbel sind schon fertig und müssen nur noch mit Kissen überzogen werden. Unsere Tischgruppe baute ihren ersten Tisch, der auch bald seinen eigenen Platz im Schulgarten bekommen wird. Die Kosmetikgruppe machte heute einen sehr leckeren Erdbeer – Bananen – Smoothie, damit überraschten sie unsere Mitschüler mit dem Erfrischungsgetränk.


Handwerker Peter
Ökotaschen
Usman der Baumkiller
Unser schönes Insektenhaus 
Starke Leistung mit Schweiß und Blut
Das Kosmetikteam mit ihrem Smoothie
Unser Schulegarten augenblicklich
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