Bronze und Sieg im Prestigeduell

Trotz zweier Niederlagen sicherten sich unsere Basketballmädchen beim Regionalfinale im verschneiten Bernau die Bronzemedaille. Gegen die zu starke Konkurrenz aus dem Gauß-Gymnasium und der Praetorius-Gesamtschule Bernau warfen Petra-Sina Hahne 6 und Vivien Piotrowski 2 Punkte, wobei Petra und Sarah Schmiedl noch je einen Freiwurf sicher im Korb versenkten. Großes Kompliment an unsere Mädels für die kämpferische und phasenweise auch spielerische Leistung, wenn man bedenkt, dass sie teilweise Handballerinnen sind und mit Basketball bisher keine Erfahrung machten. Bei den Jungen kam es besonders auf das „ewige“ Duell gegen die Gaußianer an, das ähnlich souverän wie schon im Kreisfinale mit 19:14 für uns entschieden werden konnte. Insgesamt warfen unsere Basketballer 45 Punkte gegen die jedoch zu starken Teams. Dominik Kuhl und Christopher Henseler waren hier die erfolgreichsten Werfer. Die übrigen Spiele gegen Mannschaften aus Zepernick, Bernau und Eberswalde konnten dagegen trotz großen Kampfes nicht gewonnen werden, sodass am Ende Platz 4 zu Buche stand. Beide Teams spielten bei den Mädchen mit Vivien Piotrowski, Sarah Schmiedl, Anneke Bittner, Franziska Tomm, Katharina Behrndt und Petra-Sina Hahne und bei den Jungen mit Fabian Sdrenka, Ricardo Wendt, Arlindo Alberto, Christopher Henseler, Dominik Kuhl, Tim Löhn und Dustin Striemer.

R. Johs

Talsand deklassiert Dreiklang

Unsere Fußballjungen der 7.-10. Klassen starteten erfolgreich in die neue „JtfO“-Saison und knüpften damit an die guten Leistungen des Vorjahres an. In der Wettkampfklasse III (7.-9. JST) mussten sich unsere Spieler mit den Teams der Ehm-Welk-OS, dem Gauß-Gymnasium und der Dreiklang-OS auseinander setzen. Nach verpatztem Start gegen die Angermünder, die einen von Torwart und Abwehr unterschätzten Eckball per Kopf zur Führung nutzten, wurde unsere spielerische Überlegenheit mit dem Ausgleich durch einen satten Vollspannstoß von Tobias Meschke und dem Siegtreffer von Chris Schönherr, der nach starkem Solo drei Gegenspieler aussteigen ließ und genau ins Dreiangel traf, belohnt.                                                               Gegen die Gaußianer ließen jedoch individuelle Fehler eine sichere 2:0-Führung durch Tore von Christopher Lindner und Marvin Katzer auf ein 2:2 schrumpfen. Da das Gauß-Team ebenfalls gegen die Ehm-Welk-OS gewann und dann auch die OS Dreiklang 6:0 schlug, kam es im letzten Spiel gegen die Dreiklang-Jungen auf das Torverhältnis an. Hier wurde das in allen Belangen überforderte Dreiklang-Team von unserer Mannschaft buchstäblich überrannt und mit einem überragenden 15:0 (!)  gedemütigt, wobei sich jeder  Spieler mit 1-3 Treffern in die Torschützenliste eintragen konnte. Der Fußballgott trug an diesem Tag wohl ein Talsandtrikot.                                                                                                                                                                                  Im Regionalfinale im Frühjahr 2011 wünschen wir den Talsandkickern ähnliches Schussglück.                                                                                   

Unsere Mannschaft spielte mit: Tom Müller (1 Tor), Lukas Mantik (2), Justin Bischoff (3), Maximilian Dorias (2), Dominik Ballhause (1), Chris Schönherr (3), Marvin Katzer (3), Tobias Meschke (2), Christopher Lindner (2) und Tim Felgenhauer im Tor.                                                                                                                R. Johs

Relativ erfolgreiches Sportjahr

Auf die abgelaufene Saison des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ kann unsere Schule recht erfolgreich blicken. Teilnehmende männliche und weibliche Teams der JST 7-13 belegten bei Kreisausscheiden verschiedenster Sportarten, darunter Fußball, Volleyball, Basketball, Handball und Tischtennis, jeweils Podestplätze. In den darauf folgenden Regionalfinals mussten wir uns dann aber zumeist stärkeren Mannschaften aus z.B. Prenzlau, Templin, Bernau oder Angermünde beugen. Einen Achtungserfolg konnten jedoch die Handballmädchen (WK II) und Tischtennisjungen (WK III) verbuchen, deren Teams jeweils Regionalsieger wurden und unsere Schule sogar beim Landesfinale vertraten.

Allen Aktiven gilt der Dank der Lehrerschaft, die euch auch im nächsten Schuljahr viel „JtfO“-Erfolg wünscht.

R. Johs

Mehr als nur das „Seepferdchen“

Beim traditionellen Schwimmlager der 8. Klassen Anfang Juni im Schwedter Waldbad stellte Petrus unsere Schülerinnen und Schüler auf eine harte Probe. Gemessen an der Witterung entnahm er die ersten drei Tage wohl dem November. Doch die meisten Teilnehmer ließen sich davon nicht beeindrucken und absolvierten ein deshalb leicht reduziertes Programm bravourös. Von Startsprung und Technikschwimmen über Tief- und Streckentauchen bis hin zum Transport- und Ausdauerschwimmen reichte die anspruchsvolle Palette. Von insgesamt 106 (53/53) Schülerinnen und Schülern erreichten am Ende 15 Mädchen das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Gold und 10 in Silber. Bei den Jungen konnten sich sogar 25 über Gold und 6 über Silber freuen. Die übrigen Teilnehmer holten entweder Bronze oder waren mit teilweise mehr oder weniger nachvollziehbaren ärztlichen Attesten oder elterlichen Entschuldigungen nur Statisten am Rande.

Unser Dank gilt den Aktiven, die sich trotz der widrigen Umstände ohne besonderen Widerstand ihre  Leistungen erkämpften sowie den Sportlehrern für das gut organisierte Sportevent.

R. Johs

„Besprechung mit anschließendem Frühstück“

So lautete u. a. die Einladung Reinhard Heydrichs, die der Chef der Sicherheitspolizei und des SD sowie des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) an 14 weitere Spitzenbeamte der Ministerialbürokratie verschiedener Reichsministerien und der SS auf Anweisung Hermann Görings verschickte. Diese Zusammenkunft am 20. Januar 1942 diente der organisatorischen Durchführung der längst gefallenen Entscheidung für die sog. „Endlösung der Judenfrage in Europa“. Die 1992 zum 50. Jahrestag dieser „Wannsee-Konferenz“ als Gedenk- und Bildungsstätte eröffnete Villa war letztes Exkursionsziel der JST 13, was vom Fachbereich Geschichte organisiert wurde. In einer gut 90minütigen Führung mit anschließender Diskussionsmöglichkeit wurde deutlich, wozu Menschen in ideologischer Verblendung fähig sein können. Nicht nur die Wannsee-Konferenz selbst, sondern auch die Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung an sich werden in der für jedermann kostenlos zugänglichen Gedenkstätte eindrucksvoll aufbereitet und emotional nahe gebracht. Angesichts der Ernsthaftigkeit der Thematik konnte der sich anschließende Kurzausflug nach Potsdam-Sanssouci nur noch Nebensache sein.

R. Johs

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