Speziallager – Sowjetgefängnis – Stasigefängnis

Am Donnerstag, dem 17.11., begab sich der gesamte Jahrgang 12 auf eine vom Jugendoffizier der Bundeswehr, Hptm. Hapke, und Herrn Lesener organisierte historisch-politische Exkursion nach Berlin-Hohenschönhausen.

1951 übernahm dort das ein Jahr zuvor von der DDR gegründete Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das sowjetische Kellergefängnis in der Genslerstraße 66, in dem die sowjetischen Streitkräfte nach Kriegsende nicht nur NS-Schergen, sondern auch ihnen missliebige vermeintliche oder wirkliche politische Gegner inhaftierten. Der Staatssicherheitsdienst nutzte es von nun an als seine zentrale Untersuchungshaftanstalt. Nun wurden hier zahlreiche Menschen inhaftiert, die der kommunistischen Diktatur im Weg standen – insgesamt über 11.000 Personen.

Die Liste der Gefangenen reicht von Streikführern des Aufstands vom 17. Juni 1953 bis zu kritischen Reformkommunisten. Auch in Ungnade gefallene Politiker blieben nicht verschont, unter ihnen der ehemalige DDR-Außenminister Georg Dertinger (CDU) oder das einstige SED-Politbüromitglied Paul Merker. Selbst SED-Kritiker aus dem Westen wurden vom MfS entführt und nach Hohenschönhausen gebracht – wie der Westberliner Rechtsanwalt Walter Linse, der 1952 in der Nähe seiner Wohnung gekidnappt und ein Jahr später in Moskau hingerichtet wurde.

Ende der 1950er Jahre löste ein neues Gebäude mit über 200 Zellen und Vernehmerzimmern das alte Kellergefängnis als zentrale Untersuchungshaftanstalt ab. Nach dem Mauerbau am 13. August 1961 wurden hier vor allem Menschen festgehalten, die aus der DDR fliehen oder ausreisen wollten. Kritiker der SED wie der Dissident Rudolf Bahro, der Schriftsteller Jürgen Fuchs oder die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley waren in Hohenschönhausen inhaftiert.

Die physische Gewalt der 1950er Jahre wurde seit den 60er Jahren durch raffinierte psychologische Foltermethoden ersetzt. Über den Ort ihrer Haft ließ man sie bewusst im Unklaren. Systematisch gab man ihnen das Gefühl, einem allmächtigen Staat ausgeliefert zu sein. Von der Außenwelt hermetisch abgeschnitten und von den Mitgefangenen meist streng isoliert, wurden sie durch gut ausgebildete Vernehmer monatelang verhört, um sie zu belastenden Aussagen zu bewegen.

Erst die friedliche Revolution im Herbst 1989, die das Ende der SED-Diktatur einleitete, führte zur Auflösung des Staatssicherheitsdienstes und seiner Gefängnisse. Danach wurde die Haftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen Gedenkstätte.

Quelle: www.stiftung-hsh.de

R. Johs

Günther Schabowski, 9. November 1989: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich!“

Die Mauer teilte Berlin von 1961 bis 1989. Nur an wenigen Grenzübergängen konnten die Menschen von einem in den anderen Teil der Stadt gelangen. Der Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße lag mitten in Berlin, hier passierten hunderte Westdeutsche und Westberliner, aber nach dem Mauerbau nur wenige Ostdeutsche täglich die Grenze mit dem Zug, der S-Bahn oder U-Bahn.

Vor der kleinen Ausreisehalle mit den großen Fenstern und dem Flachdach ereigneten sich emotionale Szenen: Die Ostdeutschen verabschiedeten sich hier von ihren Verwandten und Freunden, die zurück in den Westen kehrten oder nach jahrelangen Querelen über einen Ausreiseantrag die DDR für immer verließen. Durch diese Halle mussten sie, um in den Westen zu gelangen. Es waren schmerzliche Abschiede, denn man wusste nicht, wann oder ob man sich überhaupt wiedersehen würde. Es flossen viele Tränen – am Tränenpalast, wie die Grenzübergangsstelle deshalb im Volksmund genannt wurde.

Die Jahrgangsstufe 13 besuchte am 21.10. in Berlin die Ausstellung „Ort der deutschen Teilung“, die am historischen Ort zeigt, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kam, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionierten. Es konnte der Ablauf der Grenzabfertigung, z. B. in einer Original-Passkontrollkabine nachvollzogen werden.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die persönlichen Geschichten der Menschen, die die deutsche Teilung am eigenen Leib erlebt haben. Zeitzeugen schildern in Interviews ihre Fluchten, und wie sie über Briefe und Pakete Kontakt zu ihren Familien im anderen Teil Deutschlands hielten, wie sie Dokumente und geheime Fotografien über die Grenze schmuggelten oder gegen das Reiseverbot in der DDR protestierten.

Am 9. November 1989 fiel die Mauer in Berlin. Über 32 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung konnten unsere Abiturienten im Tränenpalast auf Spurensuche gehen.

Quelle: www.hdg.de

R. Johs

„Brot und Spiele“

Vom 23.08.2022 bis zum 25.08.2022 fand ein deutsch-polnisches Projekt unter dem Titel „Durch Spielen und Kochen besser kennenlernen“ statt.  Im Rahmen des Projektes wurden engere Beziehungen zwischen der Jugend und dem Lehrpersonal von Schulen aus Polen und Deutschland hergestellt. Es gab Integration und Kennenlernen, Kommunikationsbarrieren wurden überwunden.

Gemeinsames Kochen und Integration durch Bildung ermöglichten trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede ein engeres Kennenlernen und harmonisches Miteinander. Während der Workshops bereiteten die Schüler eine kulinarische Obstpräsentation kombiniert mit Verkostung vor. Die Projektteilnehmer stellten Möglichkeiten zur Herstellung von Desserts mit frischen Sommerfrüchten vor und lernten in Zusammenarbeit mit einem Barista Kaffee brühen und servieren. Es wurden auch künstlerische Workshops organisiert, in denen die Schüler nach Anleitung dekorative Elemente für verschiedene Gelegenheitsfeiern anfertigten.

Beim gemeinsamen Kochen lernten sich die Projektbeteiligten kennen, spielten Gesellschaftsspiele und verbrachten zusammen Zeit an einem Integrationsabend bei Feuer und Musik. Viele von ihnen haben Freundschaften geschlossen, und möchten sie auch fortsetzen. Deshalb sind auch weitere gemeinsame Projekte in Planung.

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Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania).

Beata Piekarz – Lehrerin aus unserer Partnerschule in Gryfino

Sieger im Kreisfinale Fußball der WK II (2007-2009)

Am 31.08.2022 fand auf dem Sportplatz Külz-Viertel die Qualifikation für das Regionalfinale im Fußball der WK II (2007-2009) statt. 6 Mannschaften verschiedener Schulen aus Schwedt, Templin und Prenzlau nahmen an dem Turnier teil. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Gruppenphase (1. und 2. Spiel 1-1) kamen die Talsandkicker nur schwer ins Spiel. Zum Glück hatten die anderen Mannschaften das gleiche Problem und viele Spiele gingen unentschieden aus. Somit hatten die „Talsandanier“ das Glück als Gruppenzweiter ins Halbfinale einzuziehen. Dieser Umstand beflügelte unsere Spieler, und somit konnten sie den Turnierfavoriten Hackert Schule Prenzlau mit 3-1 hinter sich lassen. Mit diesem Ergebnis ging es nun im Finale um Platz 1. Dieses Finale war ein reines Schwedter Endspiel. Talsand gegen Gauß. Voller Siegeswillen und starker Motivation konnte das Spiel mit einem Ergebnis von 4-2 an die eigene Schule geholt werden.

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und viel Erfolg im Regionafinale.

Spieler: Lennox Sengstock, Jonny Fiedler, Luca Pochzosz, Tim Steinweg, Jimmy Roggow, Johann Knittel, Nikodem Wasilewski, Kevin Dittmann, Akhmed Gusekhanov.

C. Leyba

Unser siegreiches Team der WK II

„Mit vereinten Kräften gegen Corona – wspólnymi siłami przeciw koronie”

Vom 15.05.2021 bis zum 28.02.2022 wurde das 3. gemeinsame Projekt zum Thema Corona-Prävention realisiert. Es wurde von Herrn Ostrycharczyk, einem Lehrer aus der Grundschule Nr. 2 in Chojna, vorbereitet.

Das Hauptziel des Projektes war die Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich der Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die Epidemie und Corona-Prävention in der Schule.

Das Projekt beinhaltete drei deutsch-polnische Videokonferenzen. Die Schüler haben über die aktuelle Pandemie-Situation in Schulen und beiden Ländern gesprochen. Während der gemeinsamen Konferenzen wurden auch unsere Erfahrungen und Informationen zur Covid-19-Prävention und neuen Beschränkungen ausgetauscht.

Außerdem nahmen unsere Schüler am gemeinsamen Unterricht in Deutsch, Englisch und Polnisch teil. Das Lernen wurde auf der polnischen Seite dank dem Ankauf eines interaktiven Monitors, 15 Laptops mit einem Ladeschrank, JBL- Lautsprechern und Grafiktablett möglich.

Für die 15.000 Euro, die die polnische Seite bekam, gelang es ihr weiterhin noch Desinfektionsmittel und  Schutzmasken zu kaufen, die den Corona-Schutz verbesserten.

Herr Ostrycharczyk freute sich, dass wieder ein erfolgreiches Projekt zwischen unseren Schulen realisiert werden konnte und hegt die Hoffnung, dass wir uns bald wieder live treffen können.

Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania).

https://www.chojna24.pl/2022/01/wspolnymi-siami-przeciw-koronie-projekt.html?m=1

Zum Video:

Katarzyna Kubacha

Gegen das Vergessen – Für die Opfer von Diktatur und Tyrannei

„Wer sich nicht der Vergangenheit erinnert, ist dazu verurteilt, sie immer wieder zu erleben.“

Diese Worte des spanischen Philosophen George de Santayana drücken in beeindruckender Weise die Bedeutung des Erinnerns, der Mahnung und des Gedenkens, gerade durch nachfolgende Generationen, aus.

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnte nun wieder die Tradition unserer Schule fortgeführt werden, alljährlich in der JST 10 durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen der Opfer des Nationalsozialismus und des sowjetischen Speziallagers zu gedenken.

Ca. 110 Schülerinnen und Schülern aller 10. Klassen wurde in mehreren Führungen der Aufbau und die Funktionsweise des Konzentrationslagers sowie das Leiden und Sterben der Häftlinge nahe gebracht. Die Führungen und die selbstständige Erkundung des Lagergeländes mit seinen ständigen und Sonderausstellungen ermöglichten eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik.

Den Beginn bildete das Verlesen eines Zeitzeugenberichtes und von Ehren- und Gedenkworten durch Ardon Troni und Philipp-Pascal Zschuppe, denen dafür ein besonderer Dank gilt. Danach wurde am Mahnmal den tausenden Opfern, sowohl der nationalsozialistischen als auch der kommunistischen Diktatur, in einer Schweigeminute und durch das Niederlegen von Blumengebinden  gedacht.

R. Johs

Deutsch-polnische Begegnung

Trotz der derzeitigen pandemischen Einschränkungen auch für internationale Schülerbegegnungen war es unseren polnischen Freunden möglich, im Januar wieder ein deutsch-polnisches Projekt mit unserer Partnerschule aus Gryfino zu organisieren. 25 deutsche und 25 polnische Schülerinnen und Schüler nahmen an 2 Schulungen teil.


„Cybersichere Schüler – Cybersichere Schule“
In der ersten Schulung wurde das Cybermobbing vorgestellt. Die Teilnehmer wurden mit dem Problem des aggressiven Verhaltens bekanntgemacht, das zum Ziel hat, anderen Personen Schaden zuzufügen. Sie können beleidigt, verspottet und erschreckt oder ihre kompromittierenden Bilder im Netz gepostet werden. Die langfristigen Folgen einer Online-Verfolgung betreffen sowohl Opfer von Cybermobbing als auch deren Täter.
Kinder, die Gewalt erleben, haben häufiger psychosomatische Probleme, Depressionen, Angstzustände oder ein vermindertes Selbstwertgefühl. Im Extremfall können bei ihnen Selbstmordgedanken auftreten, die nicht selten zu Selbstmordversuchen führen. Schädliche Inhalte im Internet und Sexting (Verschicken von intimen Fotos und Videos mit moderner Technologie) können die Psyche junger Menschen stören.
Es wurde auch der Begriff des Pato-Streamings erklärt, d. h., die Live-Übertragung von Material, das sozial verwerfliche Verhaltensweisen zeigt, z. B. Schlägereien, Flamingos (die Streit im Internet anstiften), meist sinnlose, hasserfüllte, aggressive und negative Kommentare im Internet sowie Cyberstalking (eine Online-Variante der traditionellen Verfolgung von Personen).
Mit Begriffen wie Identitätsdiebstahl und Grooming (Verführung von Kindern im Internet) wurde sich auch auseinander gesetzt.

„Einen Film machen – Grafiken und Animationen für Jugendliche“
Das vergangene Jahr hat sich als schwierige Zeit erwiesen, die aber auch neue Lehrmöglichkeiten eröffnete – sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Die von der traditionellen in die Online-Welt verlagerte Bildung hat die Schulen mit vielen Problemen konfrontiert, die regelmäßig gelöst werden mussten. Nicht alle Schüler waren in der Lage, ihre eigene Arbeit, oft ohne die notwendige Unterstützung zu Hause, zu organisieren. In der Schule ist es auch schwierig, allgemein geltende Verfahren einzuführen oder eine Vielzahl von Beschränkungen anzuwenden.
Grafik- und Computeranimationskurse sind das perfekte Angebot für Jugendliche, die künstlerische Leidenschaft mit moderner Technologie verbinden möchten. Neben Theorien, Regeln und Konzepten im Zusammenhang mit Grafiken haben sie die Praxis kennengelernt. Die Teilnehmer verwendeten die neuesten technischen Medien und Geräte, u.a. Laptops, und erstellten selbstständig außergewöhnliche Grafiken.
Ziel der Schulung war die Einführung in Computergrafiken. Die Teilnehmer erfuhren mehr über Grafikprogramme, Grafik-Apps, Farbmodelle und Entwürfe von Nutzgrafiken und erarbeiteten sich Grundwissen von Animationstechniken.
Sie entwarfen und produzierten einen Film und beschäftigten sich mit dem Ton und der Filmmontage sowie dem Filmformat.

Beata Piekarz, Projektleiterin

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen, www.interreg5a.info)

Aufschlag, Annahme, Setzen, Angriff

So hieß es nach coronabedingter zweijähriger Abstinenz Ende Januar wieder in der Sporthalle „Neue Zeit“, in der im traditionellen Volleyballturnier der Sekundarstufe II die diesjährigen Schulmeister-Teams bei den Damen und Herren gekürt wurden.

In bewährtem Turniermodus standen sich jeweils 6 Teams in 2 Dreiergruppen gegenüber, in denen die Halbfinalpaarungen ermittelt wurden. Gruppendritte und somit sich im Spiel um Platz 5 und 6 gegenüberstehend waren bei den Herren die 13er „Bomber“ und die 12er „SV Fokus“. Hier machten die Bomber der deutschen Luftwaffe alle Ehre, blieben am Boden und unterlagen den diesmal stärker „fokussierten“ 12ern nach Satzausgleich denkbar knapp mit 34:37 Unterpunkten. Im gleichen Duell bei den Damen setzten sich „Die Fantastischen 6“ aus der JST 12 mit 2:0 gegen das „Chaos am Netz“ aus der JST 11 durch und wurden am Ende 5.

Bei den Herren gab es in der Gruppe schon ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen den 11ern „Team Ben“ und dem 12er „Dreamteam“, bei dem das Dreamteam mit nur einem Unterpunkt mehr Gruppensieger wurde, im Halbfinale auf die 13er „187 Volleybande“ traf und diese souverän mit 2:0 Sätzen besiegte. Das Gleiche vermochte das Team Ben im 2. Halbfinale gegen die 11er „Stahlleber“, Sieger der Parallelgruppe, zu vollbringen. Somit standen sich beide Teams im Finale erneut gegenüber, welches das Team Ben erst im dritten Satz für sich entschied, den Spieß aus der Gruppenniederlage umdrehen konnte und gleich bei seiner Premiere den Schulmeistertitel errang. Das sog. „Kleine Finale“ gewann die Stahlleber ebenfalls mir 2:1 Sätzen gegen die 187 Volleybande und holte damit Bronze.

In der Damenkonkurrenz schlugen in ihren Gruppen jeweils die 13er „Schmetterlinge“ und „Das Team, was mir persönlich am besten gefällt“ ihre Gegnerinnen ohne Satz- und Punktverlust souverän. In den beiden Halbfinals wurden dann die 11er „Rotation“ und die 12er „Yellow Bellys“ ebenfalls mit jeweils 2:0 Sätzen vom Feld gefegt, sodass die beiden bis dato verlustpunktfreien Damenteams der JST 13 im Finale standen. Hier entschieden die Schmetterlinge nach Satzausgleich den Entscheidungssatz zu ihren Gunsten und krönten sich zu Schulmeisterinnen. Den 3. Platz sicherten sich die Yellow Bellys nach Satzausgleich mit 44:37 Unterpunkten gegen Rotation.

Komplettiert wurde das Event, das seit Jahren eine feste Größe im Schulkalender darstellt, von einem überaus reichhaltigen, vielseitigen und leckeren Catering der JST 13, der dafür ein besonderer Dank gilt.

Allen Helfern, Schiedsrichtern und den Sporthallenwarten der „Neuen Zeit“ ebenfalls Dank und Kompliment für das abermalige Gelingen.

Folgend ein bebilderter Eindruck von unserem spannenden Turnier:

R. Johs

Workshop zur Einführung in die Kartografie

Im Rahmen des Interreg-Projektes „Das Meer – Pommern – die Grenzregion als Orte des deutsch-polnischen Dialogs. Grenzübergreifendes Netzwerk zur wissenschaftlichen Kooperation und historischen Bildung über Ostsee und Odergebiet“ bot das Schwedter Stadtmuseum einen Schülerworkshop zum Thema „Einführung in das Spezialgebiet der Kartografie“ an.

Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte der Jahrgangsstufe 11 stellten sich dem für sie neuen Terrain, in dem es um das Erlernen von Strategien zum Lesen und Verstehen historischer Karten ging. Zunächst hielt Radoslaw Skrycki, renommierter Professor an der Universität Szczecin, anhand von Karten des 17. – 19. Jahrhunderts einen anschaulichen Vortrag über die Grundlagen der Kartografie, der simultan übersetzt wurde.

Anschließend gelang es den Schülern in Gruppenarbeit in historischen Karten von Schwedt vorgegebene Orte zu finden und nahezu detailgetreu zu kennzeichnen. Den Abschluss bildete die Suche eines „Verschwundenen Ortes“, der vorher auf den Karten entdeckt wurde. Hierbei handelte es sich um die Schanzanlagen des Schwedenkönigs Gustav Adolf II. aus dem Dreißigjährigen Krieg im Park Heinrichslust, die mit Hilfe des genauen Deutens der historischen Karten vor Ort auch gefunden wurden.

Ein besonderer Dank gilt dem Team vom Stadtmuseum, Frau Grodon, Frau Boßdorf und Frau Dittberner, für die interessante Gestaltung des Workshops.

Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt.

R. Johs

Plakatausstellung zum 19. Jahrhundert

150 Jahre deutscher Nationalstaat – Vom Deutschen Bund zum Deutschen Kaiserreich 1815-1871 – Deutschland zwischen Restauration, Revolution und Reichseinigung“

Als einen Beitrag unserer Schule zu diesem Jubiläum gestaltete der Seminarkurs Wissenschaftspropädeutik/Geschichte der Jahrgangsstufe 13 wieder eine Plakatausstellung. Auf 18 Plakattafeln werden ausgehend vom Wiener Kongress 1815 zahlreiche Themen beleuchtet, die sich auf die nationalen und internationalen Ereignisse, Strömungen und Entwicklungen bis zur deutschen Reichsgründung 1871 beziehen, die sich in diesem Jahr zum 150. Male jährte. Als Unterstützung des Unterrichts sind Lehrkräfte mit ihren Klassen herzlich zum Besuch dieser Ausstellung eingeladen. Sie befindet sich in der Aula.

Die Teilnehmer des Seminarkurses Geschichte der Jahrgangsstufe 13

R. Johs

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