Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte

„Ich habe selten erlebt, dass so viele Jugendliche nach einem Film schweigend das Kino verlassen“, äußerte sich Paul Weber, nachdem der Leistungskurs Geschichte der Jahrgangsstufe 12 über „FILMERNST“ die Möglichkeit bekam, im Rahmen des Unterrichts die 2015er deutsche Neuverfilmung von „Das Tagebuch der Anne Frank“ zu sehen. Dem Film gelingt auf sehr emotionale Weise an das Schicksal der deutsch-jüdischen Familie Frank zu erinnern, die sich vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten über zwei Jahre in der Dachwohnung eines Amsterdamer Geschäftshauses versteckt hielt, dann verraten und deportiert wurde, wobei bis auf den Vater der Familie alle den Tod fanden. Dabei verarbeitet die Geschichte nicht nur die Tagebuchinhalte politischer Natur, sondern zeigt Anne vielmehr als ganz normales Mädchen wie so viele in ihrem Alter, mit ihren Ängsten, Wünschen und Sehnsüchten und auch den Problemen eines pubertierenden Mädchens in ihrer Entwicklung zur Frau. Ein zu jeder Zeit berührender Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“!

„FILMERNST“ bietet Schulen die Möglichkeit, ausgewählte Filme für den Unterricht preisgünstig im Kino zu erleben.

R. Johs

Chaos in der Küche

Am 9.3.17 hat die Klasse 12a in Englisch einen Workshop in der Küche gemacht. Sie haben in den drei Stunden in aufgeteilten Rollen das Gericht „Chicken Tikka Masala“ und die Nachspeise „English Trifle“ gekocht. Eine Gruppe hat den Reis gemacht, die anderen beiden Gruppen das Fleisch mit der Soße und die vierte Gruppe die Nachspeise. Am Anfang war es noch ein komplettes Chaos aber das hat man schnell in den Griff bekommen. Sie haben gut zusammengearbeitet so konnten sie dann am Ende der zweiten Stunde zusammen essen.  Von der Nachspeise blieb sogar noch genug für die Lehrer übrig. Das Essen war sehr lecker und es hat jedem geschmeckt.

Geschichte trifft Kunst

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Im Rahmen der Sonderausstellung des Stadtmuseums „NVA-Soldaten hinter Gittern“ wurde das im April begonnene Projekt zum Militärgefängnis Schwedt nun fortgesetzt. Der ehemalige Insasse der Disziplinareinheit, Paul Brauhnert, freischaffender Künstler und Buchautor, verarbeitete seine Erlebnisse in Form einer künstlerischen Auseinandersetzung mit jener Zeit. In einem 3×2-stündigen Workshop versuchten sich nun 28 Schülerinnen und Schüler des Ge-Lk 12 der Thematik ebenfalls künstlerisch anzunähern, indem sie eine sog. Graphic Novel, eine comicartige Aufbereitung von Ereignissen, erstellten. Die Verbindung von erstaunlicher Kreativität unserer angehenden Abiturienten mit der fachkundigen Unterstützung durch Frau Bromund brachte beeindruckende Ergebnisse zu Tage, die als Exponate der Sonderausstellung zum Thema ab Freitag, dem 27.05.16 bis Ende Juli im Stadtmuseum zu sehen sein werden.

R. Johs

Labirinth – Planlos zum Ziel!

Unter diesem Motto starten derzeit die ScSchulehüler der Jahrgangsstufe 13 in ihre Abiturprüfungen. Zuvor wurde aber der letzte offizielle „Schultag“ gebührend gefeiert. So trafen sich einige Schüler bereits um 5:30 Uhr vor dem Lehrerparkplatz, um diesen mit Absperrband und Panzertape gegen eindringende Lehrer zu sichern. Sobald dies getan war, ging es weiter zum Tor an der Sporthalle, um auch dieses mit Luftballons, Absperrband und Panzertape zu „verschönern“. Der Haupt- und Lehrereingang wurden natürlich auch verbarrikadiert. An allen Stellen wurden ebenfalls Blätter mit dem Abimotto „Labirinth – Planlos zum Ziel“ aufgehängt. Sobald dies geschehen war, hieß es nur noch sich auf Position begeben und auf die ersten „Opfer“ des Tages zu warten. Diese waren die Schüler und Lehrer der Sekundarstufe I und II. Diese mussten sich überlegen, wie sie auf das Schulgelände und in die Schule kamen. Die Herausforderung bestand darin, nicht durch die 13er nass gespritzt zu werden. Nur einige schafften dies tatsächlich. Die Lehrer hatten die Herausforderung ihre Autos zu parken, konnten aber nicht auf dem Schulhof stehen. Nur einer war mutig genug die Absperrbänder zu durchbrechen. Herr Bieligk fuhr „ohne Hemmungen und Respekt“ einfach mitten durch die BändCnyrimer und ermöglichte somit das Parken auf dem Schulhof. Die Schüler kamen hingegen mehr oder weniger nass zum Unterricht. Den Schülern der Klasse 13 wurden in den ersten beiden Stunden ihre Zeugnisse und die Zulassung zum Abitur übergeben. Die zweite Stunde wurde vorzeitig durch einen Probealarm beendet. Wenig später versammelten sich alle anwesenden Schüler vor der Schule, um der Feuerwehr bei der Rettung des Französischlehrers C. Cnyrim aus seinem Raum im 3. Stock des Gebäudes zuzusehen. Dies war für alle Beteiligten ein großer Spaß. Herr Cnyrim postete wenig später in eine der vielen WhatsApp-Gruppen

„Meine Lieben!

Ihr habt mir heute ungeheuer große Freude bereitet…das war fetzig…ich will das wieder machen😁!

Danke für diese tolle Erfahrung!!!!! Das geht nicht mit jedem Jahrgang!“

Und wünschte den 13ern viel Erfolg für die bevorstehenden Abiturprüfungen. Nach der Rettungsaktion ging es für die Schüler der Klasse 13 weiter im Programm.

Es folgte ein Autokorso quer durch die Stadt. Ziel war das Gauß Gymnasium, wo man sich zu einer WasAutokorsoserschlacht traf. Am Ende des Tages gab es sehr viele positive Reaktionen der Schüler in diversen sozialen Netzwerken.

So postete Stefanie Zimmermann unter einer Sammlung von Bildern des Tages

Es war einfach mega!!!“

Jassy Albrecht bedankte sich für den tollen Tag in der Jahrgangs-WhatsApp-Gruppe und motivierte alle Prüflinge noch einmal mit folgenden Worten

„So Leute !!

Nochmal danke für diesen geilen letzten Schultag gemeinsam mit euch !! 😘😍🙈😁🎉

Ich werde ihn nie vergessen !!

Jetzt wünsche ich allen Leuten, die morgen ihr Matheabi schreiben, gaaaaaanz viel Glück und viel Erfolg !! Sowohl heute noch beim Lernen als auch morgen dann beim Schreiben !!

Ihr schafft das !!

Und denkt dran, es ist eure letzte Mathearbeit 😅🙈😋💪

Ein großer Dank geht an die Tutoren und Fachlehrer der Schule, dass sie ihre „Schützlinge“ gut auf das Abitur vorbereitet haben. Ein besonderer Dank geht an die Kameraden der Feuerwehr Schwedt für die „Rettung“ des Französischlehrers Cnyrim.

M. Schier im Auftrag des Jahrgangs 13/Abitur 2016

„Wollen Sie nach Schwedt?“

WP_20160405_002 WP_20160405_001Diese Drohung war wohl fast allen ehemaligen NVA-Soldaten in der DDR geläufig. Ob als Betroffener oder Unbeteiligter, ihre Wirkung verfehlte sie bei keinem. Im Rahmen eines Projekttages begannen Schüler des GE-LK 12, sich mit diesem, dunklen Kapitel DDR-Geschichte auseinander zu setzen. Einer Führung auf dem Gelände des ehemaligen Militärgefängnisses sowie der Disziplinareinheit durch den ehemaligen Disziplinarbestraften und heutigen Vorsitzenden des Vereins „DDR-Militärgefängnis Schwedt e. V.“, Detlef Fahle, folgte die Aufführung eines Live-Hörspiels in der Aula unserer Schule, in dem der ebenfalls Disziplinarbestrafte Ilja Hübner seine Erfahrungen verarbeitete: Er trifft seinen damaligen Wärter und es entspinnt sich ein fiktives Gespräch aus der Täter- und Opferperspektive über Leid und Hoffnung, Schuld und Verantwortung.

Das Projekt wird im Mai mit einer Ausstellung und einem Workshop fortgeführt.

R. Johs

Bundeswehr mobil

Anfang April machte das bundesweit agierende Bundeswehr-Mobil auch an unserer Schule Station und informierte über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen im BWP_20160404_002ereich ziviler und militärischer Berufe.  Außerdem durchliefen 37 Schülerinnen und Schüler der 10.-13. Klassen einen Fitnesstest, den sog. BFT (Basisfitnesstest), der zur alljährlichen Überprüfung des Fitnesszustandes der Bundeswehrangehörigen herangezogen wird. Dieser bestand aus einem Pendellauf mit unterschiedlichen Ausgangs- und Endpositionen des Läufers und einem Klimmhang auf Zeit, bei dem das Kinn solange wie möglich über der Klimmzugstange gehalten werden musste.

Mit dem Bundeswehr-Mobil wurde die ohnehin schon erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Jugendoffizier ergänzt und erweitert.

R. Johs

Das war ein anregender Tag


20160111Am 7.1.2016 begann das neue Jahr mit einem Highlight:
Ein Besuch beim Fernsehen und Rundfunk rbb in Berlin. Dabei erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über Berufe der Kommunikationsbranche und konnten ein Fernsehstudio sowie ein Radiostudio sehen. Alle Abläufe wurden erklärt und wir durften das Prinzip der ‚blauen Wand‘ probieren. Hier Katharina als „Wetterfee“:
Das war für alle lehrreich.

Annette Lesener , Christiane Pohle-Hahn

Spiel, Satz und Sieg

2015122120151221(2)Neben der Bescherung an Heiligabend wird wohl nur noch ein Event ganz eng mit der Weihnachtszeit verknüpft, und das ist das traditionelle Weihnachtsturnier unserer Schule im Volleyball der Sekundarstufe II. Um den Titel des Schulmeisters kämpften in diesem Jahr 6 Damen- und 6 Herrenteams in jeweils 2 Dreiergruppen, in denen sich die 2 Gruppenbesten für das Halbfinale qualifizierten. In gutklassigen und teilweise hochdramatischen Spielen zogen die Vorjahresdritten B.A.D.T. United (12) und der bis dato amtierende Vizemeister Grandioso Squadra (13, im Vorjahr noch unter „FC Protein“ startend) ohne Satzverlust ins Herrenfinale ein. Hier brachte erst ein dritter Satz die Entscheidung zu Gunsten von B.A.D.T. United, die sich damit den Meistertitel sicherten, was für Grandioso Squadra abermals die Vizemeisterschaft bedeutete. Im sog. „Kleinen Finale“ verwiesen die 11er Neueinsteiger Die Schlümpfe die 12er Hartz IV, statt Abi ´17 auf den vierten Rang und holten sich Bronze. Im Spiel um die „Goldene Ananas“ setzten sich die 11er Leider geil nach Satzausgleich mit 5 Unterpunkten mehr gegen die 13er Six gags one cup durch und errangen Platz 5.

Bei den Damen dominierten Nimmduichhabihnsichaa (12) und die Desperados Housewives (13) ihre Gruppen und standen sich nach den gewonnenen Halbfinals gegen Die Chicas mit Herz (11) und In the name of Jesus: get rekt (13) im Finale gegenüber. Hier holten sich nach knappem 1. Satz dann doch noch souverän Nimmduichhabihnsichaa den Titel und die Desperados Housewives (wie im Vorjahr, nur dort noch unter „Sechs and the city“ startend) Silber. Im Spiel um Bronze gaben bei Satzgleichstand am Ende nur 2 Unterpunkte den Ausschlag für In the name of Jesus: get rekt gegen die Chicas. Der 5. Platz ging an Bis einer heult (11), die die Bad Girls (12) mit 2:0 Sätzen besiegten.

Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung einen herzlichen Dank an alle Aktiven, Verantwortlichen und Helfer!

R. Johs

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