Projekte – Projekte – Projekte im Jahrgang 7

Während zwei der 7. Klassen zur Klassenfahrt waren, wurde den restlichen Schülern des Jahrgangs 7 ein abwechslungsreiches Programm an Projekten geboten. Vom Besuch des Berliner Sealifes und des Technikmuseums Spektrum über Sport und Spiel war für jeden Schüler etwas interessantes dabei. Zu einem Projekt der besonderen Art lud das Tabakmuseum in Vierraden ein. Dort wurde eine neue Ausstellung, die die Geschichte des Tabakanbaus mit der Erziehung zum Nichtrauchen verbindet, eröffnet. An 7 verschiedenen Stationen konnten sich die Mädchen und Jungen betätigen. Zum Schluss gab es gegrillte Bratwürste und zur Erinnerung ein T-Shirt „Nichtrauchen schmeckt besser“. Für diesen gelungenen Tag sei an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten, insbesondere den Mitarbeitern des Tabakmuseums gedankt.

B. Ramm

Endlich Ferien!

Nach einem anstrengenden, aber doch sehr erfolgreichem Schuljahr 2010/2011 wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, allen Lehrerinnen und Lehrern sowie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Freunden der Gesamschule Talsand einen erholsammen Sommer.

Im Namen der Schulleitung der Gesamtschule Talsand
H. Zimmermann

Musketiere, Pikeniere & Co.

Geschichte einmal anders erlebten die 7. Klassen im Museum des 30jährigen Krieges in Wittstock/Dosse. Ein abwechslungsreiches Programm ermöglichte unseren Schülern, sich in die damalige Zeit versetzen zu können. Keine ellenlangen, trockenen Vorträge, sondern Museum zum Anfassen, Mitmachen und Staunen. Beim sog. „Filzen“ konnte jeder seinen eigenen Filzball herstellen und erfuhr so die Verfahrensweise, wie im 17. Jahrhundert u.a. Hüte, Mäntel und Schuhe aus Filz gefertigt wurden. Die Tätigkeit des „Flachsens“, bei der aus der Pflanze Flachs über mehrere Arbeitsgänge (u.a. Spinnen und Weben) an frühneuzeitlichen Originalwerkzeugen der Leinenstoff gewonnen wurde, stieß nicht nur bei den Mädchen auf großes Interesse. Höhepunkt des Tages war das Anlegen von Kostümen bzw. Rüstungen damaliger Musketiere, Pikeniere (Lanzenträger) und Marketenderinnen und der gemeinsame Marsch im Tross auf dem Hof der Bischofsburg im Rhythmus der Trommel. Ein aufgabenbezogener Besuch im 7stöckigen Museumsturm, Kurzfilme über den Soldatenalltag jener Zeit und ein Klassenwettkampf im Hufeisenwerfen (Sieger 7.4) rundeten diesen erlebnisreichen Tag ab, der auch bei den Schülern auf ein positives Echo stieß.

R. Johs

Mit Feuereifer zum Abitur

Ein Alarm beendete die 6. Stunde vorzeitig. Feuerwehrsirenen ertönten. Die Einsatzfahrzeuge fuhren auf den Hof. Die Drehleiter wurde ausgefahren und der Rettungskorb startklar gemacht. Wem galt die ganze Aktion?

Es waren die Tutoren der Jahrgangsstufe 13, die durch ihre Schüler die besondere Ehre erfuhren, dem Himmel ein Stück näher zu kommen. Tapfer stiegen sie aus dem Fenster in den Rettungskorb. Mit viel Beifall erreichten sie später auch wieder festen Boden unter den Füßen.

Morgen ist für Jahrgang 13 der letzte Schultag. Dann wird es Ernst, die Prüfungen stehen vor der Tür. Dafür drücken wir allen die Daumen.

Gudrun Riehl

Auf dem Boden der Realität zurück

Das Regionalfinale im Fußball am 05.04. zeigte einmal mehr, dass unsere Jungen der 7.-9. JST ihr Ziel der Landesfinalteilnahme doch etwas zu hoch gesteckt hatten. An die souveräne Leistung der Qualifikationsrunde konnte angesichts der starken Konkurrenz aus u.a. Zepernick, Eberswalde und Finow nicht angeknüpft werden. Hatte zu Beginn des ersten Spiels gegen Zepernick Florian Koch unsere Mannschaft mit einer Glanzparade noch vor einem frühen Rückstand bewahrt, wurde kurz vor Schluss aus dem Gewühl heraus dann doch der Gegentreffer kassiert. Eine Direktabnahme von Justin Bischoff in letzter Spielsekunde wurde vom gegnerischen Torhüter gerade noch an die Latte gelenkt und konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. Gegen das Team vom Humboldt-Gymnasium Eberswalde waren unsere Jungs körperlich unterlegen und blieben in der Abwehr nicht konsequent genug an Ball und Spielern, sodass nach gutem gegnerischen Zusammenspiel drei straffe, platzierte Schüsse zur 0:3-Niederlage führten. Die letzte Begegnung in der Gruppe gegen das Gymnasium Prenzlau brachte unserem Team dann mehr Spielanteile, was nach Vorarbeit von Justin Bischoff zum 1:0-Siegtreffer durch Marvin Katzer führte, der den Ball gefühlvoll am Torwart vorbei ins Netz schlenzte. Als somit nur Drittplatzierter in der Gruppe wurde das Halbfinale knapp verpasst, was nur zum Spiel um Platz 5 und 6 berechtigte. Hier gerieten wir nach lange ausgeglichenem Spiel durch ein Überflanken der Abwehr 0:1 in Rückstand. Nun begann eine stärkere Druckphase unsererseits, die aber außer einem flach über das Tor geköpften Ball von Marvin Katzer und einem Schuss von Tobias Meschke aus spitzem Winkel ans Außennetz nichts Zählbares einbrachte und so unserem Team der zweite Sieg verwehrt blieb. Am Ende konnten wir noch zwei Teams hinter uns lassen und belegten Platz 6.

Unser Dank gilt folgenden Sportlern: Tobias Meschke, Justin Bischoff, Dominik Ballhause, Marvin Katzer, Florian Koch, Lukas Mantik, Tom Müller, Maximilian Dorias, Christopher Lindner.

R. Johs

8. März – Unterrichtsschluss nach der 3. Stunde. Wo sind die Lehrer hin?

Zuerst fuhren wir zur Personalversammlung aller Lehrerinnen und Lehrer der Kreise Uckermark und Barnim nach Bernau.

Anschließend fuhren uns die Busse nicht gleich nach Hause, sondern zur Demo nach Potsdam, um unseren Unmut über die Politik im Bildungswesen zu zeigen:

  • Klassen werden größer
  • viele zusätzliche Aufgaben haben Lehrer neben ihrem Unterricht zu erledigen
  • mehr Geld wäre auch nicht schlecht, vor allem wäre es dann für junge Lehrer reizvoll im Land Brandenburg zu arbeiten.

Leider spricht unsere Landesregierung nur von Kürzungen im Bildungsbereich, dadurch entstehen nicht nur größere Belastungen für die Lehrer, sondern auch Nachteile für alle Schüler.

H. Schneider

Sieger

Der 19. Naturwissenschaftliche Wettbewerb an der Dreiklang-Oberschule wurde durch unser Team gewonnen. Nico Ex, Florian Tews, Sebastian Schröter und Jonathan Wiese siegten  mit deutlichem Vorsprung gegenüber den anderen Teilnehmern. Ihr Können stellten sie unter anderem in Mathematik, WAT, Physik, Chemie und im Allgemeinwissen unter Beweis. Durch Superteamgeist waren sie unschlagbar.
Herzlichen Glückwunsch!

J.Wenk

Vorlesewettbewerb

„Seht ihn an, den Dichter./ Trinkt er, wird er schlichter./ Ach, schon fällt ihm gar kein Reim/ auf das Reimwort „Reim“ mehr ein.“ Diese „Folgen der Trunksucht“ ,vorgetragen von einem der diesjährigen Preisträger des Rezitationswettbewerbs, Lukasz Pawlowski, konnten der Welt der Bücher jedoch noch nichts anhaben: Erich Kästner, Joanne Rowling, Bertolt Brecht, Joachim Ringelnatz, Theodor Fontane, Simon Beckett, Heinrich Heine und viele Autoren mehr kamen beim diesjährigen Wettstreit leselustiger Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Klassen  zu Wort. Nach einem Auswahlwettbewerb während des Schuljahres innerhalb der Klassen maßen sich die Jugendlichen im Finale, wobei sie einen selbstgewählten und einen unbekannten Text vor einer kritischen Jury produzieren mussten. Ein breites Spektrum literarischer Texte wurde vorgestellt: Kriminalromane, Fantasy, Science-Fiction, Klassiker, lyrische, epische und dramatische Werke. Textbeherrschung, Artikulation, Mimik und Gestik waren dabei gefragt. Die Schüler begeisterten mit gekonnten künstlerisch gestalteten Auftritten. Bei den 9. und 10. Klassen zeigten Anneke Bittner und Michelle Zwar herausragende Leistungen, in der Oberstufe zeichneten sich Maik Hamerla, Elisabeth Jäckel, Anna Schulze, Nancy Woike, Lukasz Pawlowski, Justyna Stasz und Isabell Kötteritzsch aus. Den Siegern winkten Buchgeschenke und Gutscheine als Belohnung. Der Vorlesewettbewerb ist zu einer Tradition an der Gesamtschule Talsand geworden und ein fester Bestandteil der besonderen Leseförderung, um die Lesefähigkeiten und die Freude am Lesen zu stärken. Ein Dankeschön an Frau Sachs, welche wie in jedem Jahr den Wettbewerb kompetent und mit viel Herz organisierte.

„Uprzedzenia – Vorurteile“ – Theater an der Talsandschule

„Polen klauen. Woher weiß man das? Ah, das weiß doch jeder!“ Keine Argumente, warum es so ist, aber die Vorurteile stecken in jedem von uns. Es ist immer schwer, sie zu überwinden, aber die Gruppe des Darstellenden Spiels von Ingrid Fuhrmann hat diese Aufgabe geschafft. Fast ein Jahr brauchten sie, um das Stück vorzubereiten.

Freitag konnten wir es genießen!  Unsere Ladys aus Gryfino und eine Delegation von Lehrern aus dem Bundesland Hessen nahmen an dieser Sonderaufführung teil – und waren begeistert! Unsere Schüler boten ein vierzigminütiges Stück,  das außer den grenzregionalen Problemen auch die Stereotypen anderer Menschen zeigt, wie zum Beispiel den sich selbst liebenden zögernden Moderator (Lukasz Pawlowski), den immer für deutsche Wertarbeit und Gründlichkeit stehenden und von der Mutter Angst habenden deutschen Nazi und die auf ihr Land meckernden Polen und andere „Typen“.

Die Botschaft: Die Mauer muss  aus unseren Köpfen weg! Das müssen wir selbst wollen und es ist uns auch klar, dass manche Dinge gleich sind und andere uns unterscheiden.
Diese Botschaft wurde Dank der Arbeit der Schüler und vor allem ihrer Lehrerin Frau Fuhrmann hervorragend „rübergebracht“!
Es gab am Ende minutenlangen Beifall und viele Fragen an die Akteure, die diese souverän beantworteten.

Die Show, die noch einmal an der Gesamtschule Talsand am 28.Oktober 2010 um 17 Uhr stattfinden wird, ist für alle, die wirklich sehen wollen, wie dumm die Vorurteile sind und wie man sie überwinden kann. Sie zwingt zum Nachdenken! Die Anzahl der Plätzen ist begrenzt. Deshalb möchten wir alle bitten, die kommen möchten, sich vorher telefonisch unter 01744209040 oder 0333232106 anzumelden. Wir freuen uns auf alle Besucher!

Lukasz Pawlowski und Dr. Wolfgang Bieligk

VIER LADYS FÜR TALSAND

ERÖFFNUNG DES NEUEN INTENSIVDEUTSCHKURSES AN UNSERER POLNISCHEN PARTNERSCHULE

Ania, Magda, Domika und Kinga – so heißen die vier neuen Schülerinnen, die sich für das Vorbereitungsjahr am Lyzeum in Gryfino gemeldet haben, um nach einem Jahre intensiven Unterrichtes in den Fächern Deutsch. Mathematik, Geschichte, Politik und Geografie – natürlich alles in deutscher Sprache – bei Frau Ramm und Herrn Dr. Bieligk das deutsche und das polnische Abitur an unserer Schule abzulegen. Und sie freuen sich ehrlich darauf, obwohl sie auch wissen, dass es schwer werden wird für sie.
Besonders bemerkenswert ist, dass Ania, über 600 Kilometer von Schwedt entfernt, an der polnischen Ostgrenze wohnend, sich entschlossen hat, ausgerechnet unsere Schule zu besuchen!  Sie möchte später Deutschlehrerin werden und hat über Dritte von unserem  deutsch-polnischen Schulprojekt erfahren!
Wir alle wünschen unseren „Vier Ladys für Talsand“ viel Erfolg und freuen uns sehr, sie im kommenden Jahr hoffentlich an unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Dr. Wolfgang Bieligk  

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