Knapp das Landesfinale verpasst

Ein zweiter Platz im Fußball-Kreisfinale im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ berechtigte unsere Jungen der Wettkampfklasse III (7.-9. Klassen) zur Teilnahme am Regionalfinale. Dort galt es, sich in den Gruppenspielen gegen das Humboldt-Gymnasium Eberswalde (0:0) und gegen das Barnim-Gymnasium Bernau (1:0) durchzusetzen.
Als Gruppenerster traf unsere Mannschaft dann im Halbfinale auf die Jungen der Gesamtschule Zepernick. Einem 1:1 nach regulärer Spielzeit folgte in einem spannenden Elfmeterschießen ein knapper 4:3 Erfolg unserer Jungs.
Somit konnten sie schon vom Landesfinale träumen. Doch zuvor ging es im Endspiel gegen die Hackert-Oberschule Prenzlau, die man im Kreisfinale schon einmal 1:0 besiegt hatte.
Auch hier musste nach torlosem Unentschieden, was ein glänzend aufgelegter Antonio Finke im Tor sicherte, das Elfmeterschießen für die Entscheidung sorgen. Obwohl Antonio zwei Elfmeter parierte, sorgten zwei unkonzentriert geschossene Strafstöße unsererseits für die 5:6 Niederlage. Trotz dem damit das Landesfinale in Cottbus knapp verfehlt wurde, gilt unserer Mannschaft besonderer Dank, da sie bei beiden Turnieren eine sehr gute Leistung bot.
Unsere Mannschft spielte mit: Antonio Finke, Fabian Sdrenka, Tim Löhn, Christopher Löhrs, Hannes Nickel, Christoph Schwarz, Andy Cornelius, Tobias Krieg, Jeremy Ziemendorf, Patrick Büchner, Philipp Büchner, Olaf Muciek, Christopher Henseler, Marc-Kevin Passler und Zico Scherel.
R. Johs

Hoher Besuch

Am Montag, dem 07.04.2008 konnten wir an unserer Schule den Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Herrn Holger Rupprecht, begrüßen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Gebäude, von dem er sich sehr angetan zeigte, diskutierte er mit Schülern und Lehrern unserer Einrichtung, sowie zahlreichen Landtags- und Kreistagsabgeordneten verschiedener Parteien über unser Deutsch-Polnisches Jugendprojekt. Fragen der Organisation und der Integration standen dabei im Vordergrund. Kacper Siwiek, Schülersprecher der Gesamtschule Talsand, brachte zum Ausdruck, dass sich die meisten polnischen Schüler aufgrund von Sprachschwierigkeiten gehemmt zeigten, sich freiwillig frei im unterricht zu äußern. Daher sei es sehr wichtig, den Vorbereitungsunterricht in deutscher Sprache in den „Nullten“ Klassen in Gryfino so effektiv wie möglich zu gestalten. Frau Reuscher, die Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Eberswalde, versprach daraufhin das Stundenvolumen dafür, das vom Land Brandenburg zur Verfügung gestellt wird, nicht zu kürzen. Zum Thema der Integration, eng verbunden mit der Suche nach Möglichkeiten zur Unterbringung der polnischen Jugendlichen in Schwedt, erbat sich der Minister nähere Informationen, um hier helfend eingreifen zu können. Ein gemeinsames Mittagessen in unserer Cafeteria, zu dem der Landrat, Herr Schmitz, einlud, rundete den sehr angenehmen und mit einigen Hoffnungen auf Bewältigung der anstehenden Probleme verbundenen hohen Besuch an unserer Schule ab.
H. Zimmermann
Rektor

Landeswettbewerb “Jugend musiziert”

Am 14./15. März 08 fand in Frankfurt/Oder der Landeswettbewerb “Jugend musiziert” statt. Max Becker, Schüler der Klasse 8/4
unserer Schule, nahm daran in der Kategorie Holzläser-Ensemble teil. Das vorgetragene Programm wurde von der Jury mit 23 von 25 zu erreichenden Punkten bewertet. Das bedeutet, dass dieses Ensemble Ende Mai 08 in Saarbrücken zum Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” fahren darf. Darüber freuen wir uns und wünschen Max und seinen weiteren Ensemblemitgliedern viel Erfolg!
M. Neumuth

Theater in der Aula

Am 14.03.2008 fand für die Schüler der 11.- 13. Klassen ein Theaterprojekttag statt. Eine Wiener Wandertruppe interpretierte Brechts “Mutter Courage und ihre Kinder”. Einführend fungierte ein Schauspieler als Erzähler, stellte Brechts Leben dar und erklärte die Grundzüge des Epischen Theaters.
D. Sachs

Der Sportbereich am Tag der offenen Tür

Ähnlich attraktiv wie alle anderen Aktivitäten und Fachbereiche unserer Schule haben sich auch die Sportler in der Talsand Sporthalle präsentiert. Einige der besten Sportlennnen und Sportler zeigten interessante und hochwertige Übungen in den Sportarten Gerätturnen, Fußball, Volleyball, Badminton, Gymnastik, Tischtennis und Basketball. Die Besucher sollten aber nicht nur zuschauen, sondern sie wurden von den Spezialisten auch angeleitet, ihre eigenen sportlichen Fähigkeiten auszutesten. Neben der praktischen sportlichen Tätigkeit standen die Sportlehrer/innen für alle Informationen über den Sport an unserer Schule zur Verfügung. Um auch den Einzug moderner Technik im Sport zu dokumentieren wurden theoretische Erkenntnisse der Sportwissenschaft, animierte Sportbildreihen und attraktive Wii-Spiele angeboten. Insgesamt kann man mit Stolz von einem angenehmen und durchaus gelungenen Tag des „offenen Sports“ an der Talsand Gesamtschule sprechen, natürlich in der Hoffnung, dass sich nun möglichst viele junge Menschen an unserer Schule anmelden. Ein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die an dieser Präsentation des Schulsports teilgenommen haben.
Ralf Lesener

Informatikwettbewerb Brandenburg

Am 1.3.2008 fand an der Uni Potsdam der jährliche Informatikwettbewerb des Landes Brandenburg statt. 32 Schüler aus allen Teilen des Landes zeigten in einer mündlichen Einzelprüfung und einem Teamwettbewerb ihr Können. Tomasz Przedmojski, Schüler der 12. Klasse unserer Schule, erreichte bei seiner ersten Teilnahme einen hervorragenden 3.Platz.
Dazu gratulieren wir recht herzlich und wünschen bereits heute fürs nächste Jahr noch mehr Erfolg und Glück!
Sven Ketel

Tag der offenen Tür

Am Sonnabend, dem 23.02.07 war es wieder einmal so weit: Die Gesamtschule Talsand öffnete weit ihre Türen und lud Schüler, Eltern und Anwohner zu einem abwechslungsreichen Vormittag ein. Viele folgten dieser Einladung und konnten sich an Ort und Stelle über die Arbeit an unserer Schule informieren. Alle Fachbereiche präsentierten sich, zeigten die Anforderungen an die „kleinen“ und „großen“ Schüler. Ergebnisse wurden stolz von Schülern und Lehrern präsentiert. Damit sich keiner im Schulhaus verirren konnte, waren unermüdlich die „TALSANDLATSCHER“ unterwegs. Fast jede Frage konnte von ihnen beantwortet werden, und wenn nicht, dann wurden eben die Lehrer gefragt. Aber nicht nur Schauen war angesagt, sondern auch Mitmachen: z.B. bei der Druckstrecke, in der das neue Schullogo gedruckt werden konnte oder in der Sporthalle bei echten und Computerspielen. Musiker unserer Schule erfreuten die Gäste, besonders das Schlagzeug konnte keiner überhören. Im Erdgeschoss schmeckte die Kartoffelsuppe.
Ich möchte mich bei den zahlreichen Mitgestaltern des Vormittages recht herzlich bedanken und hoffe, dass im nächsten Jahr viele „neue“ Schüler den Weg zu uns finden werden.
Gudrun Riehl

Hat Karl Marx an der Börse spekuliert?

Diese Frage stellte Dr. Jürgen Herres den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 12 unserer Schule. Herr Herres ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und beteiligt an dem Forschungsvorhaben „Marx-Engels-Gesamtausgabe“. Der Vortrag informierte über die politische und wirtschaftliche „Doppelrevolution“ im 19. Jahrhundert, vor deren Hintergrund das Hauptwerk von Karl Marx, „Das Kapital“, als Analyse der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts einzuordnen ist. Zudem gab es interessante Einblicke in das Privatleben von Karl Marx und in seine Wirkungsgeschichte. Wussten Sie, dass das Denkmal von Karl Marx und Friedrich Engels aus politischen Gründen so gestaltet werden musste, dass Engels nicht größer erschien als Karl Marx? Karl Marx war nämlich in Wirklichkeit kleiner gewachsen als Engels, galt aber als bedeutender. Was tun? So ließ man ihn sitzen und Engels musste neben ihm Aufstellung nehmen.
Die obige Frage konnte übrigens nicht eindeutig beantwortet werden. Zwar gibt es einen Brief, in dem Karl Marx angibt, 400 Pfund an der Börse gewonnen zu haben. Ob diese Aussage wahr ist, lässt sich nicht eindeutig belegen.

Sportlicher Jahresausklang

Traditionell vor den Weihnachtsferien fand am 21.12.07, als Jahresabschluss wieder der Projekttag der Gesamtschule Talsand statt.
Auch in diesem Jahr fanden sich Gruppen zusammen, um das Jahr mit sportlichen Aktivitäten ausklingen zu lassen.
In der Schule blieb es still, denn Schüler der Sekundarstufe II kamen in der Guths-Muts-Turnhalle zum Volleyball, Schüler der 7. und 8. Klasse in der Turnhalle am Aquarium zum Abwurfball, die Mädchen der 9. und 10. Klasse in der Talsandturnhalle und die Jungen in der Külzviertelturnhalle ebenfalls zum Volleyball zusammen. Außerdem trafen sich die Schachfreunde aller Jahrgangsstufen zum Turnier in der Aula unserer Schule.
Alle teilnehmenden Sportler waren mit Kampfgeist, Elan, Spielfreude und Siegeswillen dabei.
In der Guths-Muts-Turnhalle wurden alle Spieler tatkräftig von den nicht am Spiel beteiligten Mitschülern unterstützt, während es in der Külzviertelturnhalle und in der Talsandturnhalle etwas ruhiger zuging, da alle Schüler aktiv am Spielgeschehen teilnahmen.
Äußerste Konzentration und Anspannung herrschte bei den Schachspielern, die nach dem Schweizer System gegeneinander kämpften.
Für das leibliche Wohl (belegte Brötchen) sorgten Schüler der Klasse 13, um Spenden für ihren Abiball zu sammeln.
Die Sieger der Turniere erhielten eine Urkunde als Anerkennung.

Wie Gehirne lernen

Zu diesem Thema referierte am Mittwoch. den 21. Nov. 2007, Prof. Randolf Menzel in unserer Aula. Als Neurobiologe konnte er den Biologiekursen der 13. Klasse einen tiefen Einblick in diese Thematik verschaffen.
Besonderes Augenmerk legte er in dem etwa 90-minütigen Vortrag auf seine wissenschaftliche Arbeit bezüglich des Lernverhaltens von Bienen. Hierbei legte er nahe, dass die vielseitigen Erkenntnisse die am Nervensystem dieser Insekten gemacht wurden, auch Rückschlüsse über menschliches Lernen zuließen.
So sollten Schüler zum Beispiel ihre Lernerfahrungen mit möglichst vielen Sinneseindrücken aufnehmen, damit sie leichter zu behalten und abzurufen sind. Außerdem sollte man möglichst unter Bedingungen lernen, die man auch in einer Klausur oder Prüfung vorzuliegen hat, d.h.: keine laute Musik oder sonstige Ablenkung während man lernt!
Besonders erfreulich war für die Schüler, dass das Gehirn besonders im Schlaf sehr hohe Leistungen aufweist, wenn es darum geht das Gelernte zu speichern und zu verarbeiten. Natürlich soll das keine Entschuldigung für das Schlafen im Unterricht sein!
Auf jeden Fall war der Vortrag sehr lehrreich und eine tolle Abwechslung zum ganz normalen Bio-Unterricht.

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