Hajime – Osae-Komi – Ippon

Mit dem neuen Schulhalbjahr ist in der Sekundarstufe II wieder Judo als Teil des regulären Sportunterrichts gestartet. Judo, was übersetzt „der sanfte Weg“ bedeutet, ist weit mehr als nur eine Kampfsportart – es vereint Bewegung, Körperbeherrschung, Fairness und Respekt zu einer ganzheitlichen sportlichen Erfahrung.

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Spiel, Bewegung, Technik und Taktik, aber auch das Erlernen wichtiger Werte wie Selbstdisziplin, Rücksichtnahme und Teamgeist. Die „Judoka“, wie die Judokämpfer genannt werden, lernen zunächst das Gürtelbinden, das den Judogi, also den Judoanzug fest zusammenhalten soll und grundlegende Falltechniken, um sich sicher und verletzungsfrei abfangen zu können. Darauf aufbauend folgen Wurftechniken im Stand, Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken am Boden.

Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts ist die gegenseitige Achtung – das charakteristische Verbeugen am Beginn der Stunde und vor und nach jeder Übung ist Ausdruck von Respekt und Fairplay. Durch diese Rituale und die strukturierte Arbeit auf der Matte entwickeln die Judoka ein stärkeres Bewusstsein für ihr eigenes Verhalten und das ihrer Partnerinnen und Partner.

Das Ziel der Judo-Ausbildung im Schulsport ist es, Bewegungsfreude, Körperbewusstsein und soziale Kompetenzen zu fördern. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in eine olympische Disziplin, die auf Lebenswerte über den Sport hinaus verweist.

Wir hoffen auf eine lehrreiche, faire und bewegungsreiche Zeit und wünschen allen Judoka der JST 12 einen guten Start auf dem „sanften Weg“!

R. Johs

Wenn hier auch nicht vollzählig, der Judo-Kurs der JST 12