In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen

Im Rahmen des LER-Unterrichts (Lernen – Erinnern – Reflektieren) besuchten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9.3 am 11.06.2026 mit Frau Diller das Jüdische Museum Schwedt an der Oder, um die Sonderausstellung „In Echt?“ zu erkunden.

Die Ausstellung, die sich mit den Themen Erinnerungskultur, Medienkompetenz, Holocaust und Zukunft auseinandersetzt, bot eine intensive und interaktive Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Fragen.

Ablauf und Arbeitsweise

Die Klasse arbeitete in kleinen Gruppen und durchlief sieben Stationen, die speziell für die Ausstellung konzipiert waren. Jede Station forderte die Schüler und Schülerinnen auf, sich kritisch mit verschiedenen Aspekten der Erinnerungskultur und der Rolle von Medien auseinanderzusetzen. Dabei standen folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt:

Erinnerungskultur: Wie wird an die Opfer des Holocaust erinnert, und welche Bedeutung hat dies für die Gegenwart?

Medienkompetenz: Wie können Medien genutzt werden, um historische Ereignisse zu vermitteln – und wo liegen die Grenzen?

Holocaust: Eine Auseinandersetzung mit den historischen Fakten und der Bedeutung für die heutige Gesellschaft.

Zukunft: Wie kann Erinnerungskultur in einer digitalen Welt gestaltet werden?

Die Stationen waren abwechslungsreich gestaltet und umfassten Texte, Bilder, Volumetrische Aufnahmen, Audio- und Videomaterialien sowie Bücher. Die Schüler und Schülerinnen wurden angeregt, sich aktiv einzubringen, Fragen zu stellen und eigene Gedanken zu entwickeln.

Reflexion und Ergebnisse

Am Ende der Ausstellung kamen alle Gruppen zusammen, um ihre Erkenntnisse und Eindrücke auszutauschen. Besonders beeindruckend war, wie die Ausstellung es schaffte, historische Themen mit aktuellen Bezügen zu verknüpfen. Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich nachdenklich und engagiert, insbesondere bei der Diskussion darüber, wie Erinnerungskultur in einer sich wandelnden Medienlandschaft lebendig gehalten werden kann und welchen ökologischen Fußabdruck dies hinterläßt.

Fazit

Der Besuch der Ausstellung „in Echt?“ war eine bereichernde Erfahrung, die den Schülern und Schülerinnen nicht nur historisches Wissen vermittelte, sondern auch ihre kritische Denkfähigkeit und Medienkompetenz stärkte.

Ein großer Dank gilt dem Jüdischen Museum Schwedt an der Oder für die hervorragende Betreuung und die anregende Gestaltung der Ausstellung. Immer wieder eine sehr gelungene Zusammenarbeit mit diesem außerschulischen Lernpartner! Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, sich auch heute noch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen – um eine verantwortungsvolle Zukunft zu gestalten. Der schlöne Ort wird den Schülern in positiver Erinnerung bleiben.

Wir empfehlen die Ausstellung gerne weiter und wünschen ihr viele Besucher.

Deutsch-polnische Workshops „Handwerk trifft Geschmack“

Vom 27. bis 29. Mai 2026 fand in unserer Schule das deutsch-polnische Jugendprojekt „Handwerk trifft Geschmack“ statt. Insgesamt 28 Jugendliche sowie ihre Betreuerinnen und Betreuer aus Deutschland und Polen nahmen an dieser Begegnung teil und erlebten drei abwechslungsreiche Tage voller gemeinsamer Aktivitäten, kreativer Workshops und interkultureller Erfahrungen.

Im Mittelpunkt des Projekts standen die Zusammenarbeit, der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen der deutschen und polnischen Jugendlichen. In internationalen Gruppen bauten die Teilnehmenden Holzlampen, bereiteten traditionelle deutsche und polnische Gerichte zu und stellten bei zahlreichen Aufgaben Teamgeist, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein unter Beweis.

Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Kajaktour auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, die den Jugendlichen die Möglichkeit bot, die Natur der deutsch-polnischen Grenzregion aktiv zu erleben. Auch das Stadtspiel durch Schwedt/Oder sowie die gemeinsamen Abende am Lagerfeuer trugen zu einer offenen, freundschaftlichen Atmosphäre bei. Sprachliche Barrieren wurden schnell überwunden, sodass zahlreiche neue Kontakte und Freundschaften entstanden.

Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung aller Jugendlichen an den verschiedenen Programmpunkten. Sie arbeiteten engagiert zusammen, unterstützten sich gegenseitig und zeigten großes Interesse an der Kultur, Sprache und Lebensweise ihrer Nachbarinnen und Nachbarn.

Die Rückmeldungen aller Teilnehmenden waren durchweg äußerst positiv. Besonders geschätzt wurden die abwechslungsreichen Aktivitäten, die gute Zusammenarbeit in den internationalen Teams sowie die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen.

Das Projekt knüpft an die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen der Gesamtschule Talsand und ihrer Partnerschule in Gryfino an. Seit vielen Jahren arbeiten wir erfolgreich mit Frau Beata Piekarz und Frau Snoch zusammen. Dank ihres großen Engagements, ihrer hervorragenden Organisation und ihrer herzlichen Zusammenarbeit konnten bereits zahlreiche deutsch-polnische Begegnungen erfolgreich durchgeführt werden. Diese kontinuierliche Partnerschaft bildet eine wertvolle Grundlage für den interkulturellen Austausch unserer Jugendlichen und trägt wesentlich zum Erfolg unserer gemeinsamen Projekte bei.

Unser herzlicher Dank gilt dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW/PNWM), das die Durchführung dieses Projekts finanziell unterstützt hat. Durch diese Förderung wurde eine Begegnung ermöglicht, die einen wichtigen Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung, zur Förderung interkultureller Kompetenzen und zur Stärkung des europäischen Gedankens geleistet hat.

Wir freuen uns bereits auf weitere gemeinsame Projekte mit unserer Partnerschule in Gryfino und auf viele weitere Begegnungen, die junge Menschen über Grenzen hinweg miteinander verbinden.

Katarzyna Kubacha

Zukunft zum Anfassen


Zukunft zum Anfassen- Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse besuchen die Mitmach-Messe in Schwedt/Oder


Am 27. Mai erhielten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Gesamtschule Talsand spannende Einblicke in die Berufswelt: Auf der Mitmach-Messe der Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH in Schwedt/Oder konnten sie zahlreiche Ausbildungsberufe und Unternehmen der Region kennenlernen- und vor allem selbst aktiv werden.


An den vielfältigen Mitmach-Stationen wurde ausprobiert, gebaut, getestet und nachgefragt. Ob Technik, Handwerk, Pflege, Gastronomie oder Industrie- die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit, typische Tätigkeiten verschiedener Berufe praktisch zu erleben und einen realistischen Eindruck vom Arbeitsalltag zu gewinnen.


Mit dabei waren unter anderem die PCK Raffinerie GmbH, Verbio SE, die Polizei Brandenburg, die Raffinerie Bau Schwedt GmbH sowie A&W Apparate & Wärmetauscherbau GmbH und TOR-SERVICE Prochnow GmbH.


Damit alle Bereiche besucht werden konnten, durchliefen die Schülerinnen und Schüler die Stationen in kleinen Gruppen im Rotationsprinzip. So entstanden viele interessante Gespräche mit Ausbilderinnen, Ausbildern und Fachkräften. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und sich über mögliche Ausbildungswege zu informieren.


Die Mitmach-Messe bot den Jugendlichen wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft und machte deutlich, wie vielfältig die Ausbildungsangebote in der Region sind. Für viele war der Tag eine interessante Erfahrung mit neuen Perspektiven für die Zeit nach der Schule.

Jack Grahl

English Olympics


Ihr werdet es nicht glauben, die Olympiade der Englisch Profis der 8. Klassen 2026 ist vorbei. Auch in diesem Jahr haben sich die Kandidaten aus Grund- und Erweiterungskursen den von Schülern der Sekundarstufe zwei ausgearbeiteten Herausforderungen gestellt und nun stehen die Gewinner fest!

Im Grundkurs behielt das Team der Klasse 8.4 die Nase vorn, knapp gefolgt von der 8.2 und im Erweiterungskurs zeigte sich die Klasse 8.2 als nicht mehr einholbar für die Klasse 8.3 und folgende.

Allen Teilnehmern ein Dankeschön und den Gewinnern herzlichen Glückwunsch und immer schön weiter lernen! Auch im kommenden Jahr wird weiterhin auf rege Teilnahme und Kampfgeist für die eigene Klasse gehofft.

Generationentreffen

Beim nunmehr schon seit Jahren etablierten und vom Förderverein der Gesamtschule Talsand initiierten Seniorencafé trafen sich wieder Schüler unserer Schule, diesmal der Klasse 11b, mit Senioren in der AWO-Begegnungsstätte zum Stelldichein mit Kaffee und Kuchen sowie interessanten Gesprächen, die sich diesmal um die Nachkriegsgeschichte ab 1945 rankten.

Bewegende Lebensgeschichten, die für die jüngeren Generationen nicht mehr vorstellbar sind, offenbarten einzigartige Schicksale, die damals alltäglich waren.

Doch auch Kartenspielen und Büchsenwerfen regten sowohl kognitive als auch körperliche Fähigkeiten an.

Das generationenübergreifende Beisammensein hat wiederholt gezeigt, dass sowohl die Jugend als auch das Alter durchaus voneinander profitieren können.

Wir bedanken und freuen uns schon auf die nächste Begegnung.

R. Johs


Besuch der Ausstellung „Rafle du billet vert“ in der Französischen Botschaft in Berlin am 11. Mai 2026

AG-Schule mit Courage: Erinnern ist ein Schritt der Versöhnung

Am Montag, den 11. Mai 2026, besuchte die AG-Schule mit Courage mit acht Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 8 und 11 der Gesamtschule Talsand die Französische Botschaft in Berlin. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „Rafle du billet vert“ mit einem Zeitzeugenbericht von Frau Liliane Ryszfeld, der Tochter von Mosjez Stoczyk.

Erst kürzlich erhielt das Mémorial de la Shoah in Paris 98 wiedergefundene Fotos der „Rafle du billet vert“ vom 14. Mai 1941 in Paris. Diese Razzia war bis dahin kaum bekannt, obwohl sie die erste große Razzia im Rahmen der systematischen Verfolgung und Ermordung der Juden in Frankreich darstellte. Beauftragt wurde sie von Theodor Dannecker, einem Vertreter Adolf Eichmanns, der nach Paris entsandt worden war.

6700 jüdische Männer osteuropäischer Herkunft wurden von der französischen Polizei unter dem Vorwand einer Statusüberprüfung mit einem grünen Schein („billet vert“) zu einer Versammlung einbestellt. Sie sollten in Begleitung einer Bezugsperson erscheinen. 3.747 der einberufenen Männer folgte dem Aufruf ahnungslos – viele von ihnen hatten 1939 für Frankreich gekämpft und hofften auf eine Verbesserung ihrer Situation. Doch es handelte sich um eine gemeine Falle: Die Männer wurden in eine Turnhalle gebracht, während die Frauen nach Hause geschickt wurden, um warme Decken, Kleidung und Proviant für zwei Tage zu holen. Als sie zurückkehrten, durften sie nicht mehr zu ihren Männern und wurden abgewiesen. Die Männer wurden stattdessen in die Lager Pithiviers und Beaune-la-Rolande deportiert und ein Jahr später nach Auschwitz.

Die ausgestellten Fotos zeigen die offiziellen deutschen Vertreterfranzösischen Polizisten und die abschiednehmenden Familien. Aufgenommen wurden sie von Harry Corner, einem deutschen Fotografen, der im Auftrag der deutschen Propaganda arbeitete. Nur fünf der Aufnahmen wurden veröffentlicht, der Rest wurde zensiert. Corner, dessen Vater Jude war, dokumentierte die menschlichen Dramen und wurde später suspendiert und in ein Arbeitslager gebracht.

Der Wert dieser Bilder ist unschätzbar, da es nur sehr wenige fotografische Zeugnisse der Durchführung der „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich gibt. Corner hielt alle Phasen der Razzia fest. Zum Vergleich: Von der „Rafle du Vél d’Hiv“, bei der 13.000 Menschen deportiert wurden, existiert bis heute nur ein einziges Foto.

Die Ausstellung wird in Frankreich nicht nur für Schülerinnen und Schüler didaktisch aufbereitet, sondern dient auch der Ausbildung von Polizisten. Ziel ist es, sie für Situationen zu sensibilisieren, in denen Ungehorsam gegenüber unmoralischen Befehlen angemessen ist.

Besonders berührend war der Bericht von Lior Lalieu, der Verantwortlichen der Fotothek des Mémorial de la Shoah, die über das Auffinden der Fotos berichtete. Doch der Zeitzeugenbericht von Liliane Ryszfeld war zutiefst bewegend. Sie erzählte von der Liebe ihres Vaters, die er ihr in zahlreichen Briefen aus dem Lager bezeugte, sowie von seinem unerschütterlichen Optimismus. Noch ein Jahr vor seiner Deportation nach Auschwitz schickte er ein Gruppenfoto mit der Aufschrift: „Ein Urlaubsfoto für Euch, die ich liebe, aus dem Lager.“ Er kehrte nicht zurück. „Die Rafle du billet vert“ hat mein Leben verändert und ist die Ursache all meiner Alpträume.“

Liliane Ryszfeld selbst überlebte, indem sie in einem christlichen Waisenhaus in der freien Zone Frankreichs drei Jahre versteckt lebte – getarnt als Christin.

Ihren Rat an die Jugend formulierte sie klar: „Nutzt eure Zeit und lest viel.“

Die Ausstellung in der Rue de France in der Französischen Botschaft nutzt die baulichen Gegebenheiten auf eindrucksvolle Weise. Ritze in den Wänden wurden genutzt, um Texte zu platzieren, Tondokumente von Zeitzeugenberichten ergänzen die Fotos, und der Blick von der Empore der Turnhalle der 800 in die Falle gelockten Männer wurde auf der großen Fensterfläche oberhalb der Straße eindrucksvoll inszeniert. Die Fotos selbst sprechen für sich.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten an dieser Ausstellungseröffnung und fühlen uns geehrt, wieder Gast in der Französischen Botschaft gewesen zu sein.

Weitere Informationen: 1. und 2.

Kranzniederlegung und Expert/-innengespräch mit Ministerin Aurore Bergé und Ministerin Karin Prien und Schülern und Schülerinnen der AG Schule mit Courage und der DELF-AG der Gesamtschule Talsand in Schwedt / Oder im Holocaust-Denkmal in Berlin am 24.03.2026

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Stiftungdenkmal

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Einladung durch die Französische Botschaft für diese sehr besondere Möglichkeit an diesem deutsch-französischen Gedenken an die ermordeten Juden in Europa teilzunehmen zu dürfen und für die Gastfreundschaft in den Räumen der Französischen Botschaft sowie für die sehr interessante Führung durch die Räumlichkeiten der Französischen Botschaft!

23. März 2026: Elternsprechtag

Am Montag, dem 23. März 2026, führen wir
von 16:00 bis 18:00 Uhr
den Elternsprechtag im zweiten Schulhalbjahr durch.

Bitte vereinbaren Sie Gesprächstermine  d i r e k t  mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern.
Für eine Terminvereinbarung
– treten Sie bitte direkt mit den Fachlehrenden in Kontakt,
– geben Sie Ihren Kindern schriftlich konkrete Terminvorschläge für die Fachlehrenden mit,
– oder nutzen Sie den Kontakt zu den Fachlehrenden über IServ oder die „gelbe“ schul.cloud.

Die Fachlehrenden bestätigen Wünsche oder schlagen eine andere Zeit vor.
Über eine rege Beteiligung Ihrerseits am Elternsprechtag freue ich mich sehr.

C. Cnyrim
Schulleiter

Distanzlernen am 27. Februar 2026

Für Freitag (27. Februar 2026) werden Störungen des Schülerverkehrs und des Busverkehrs gemeldet.
Am 27. Februar 2026 gilt:

1. Der Unterricht findet plangemäß für alle Klassen- und Jahrgangsstufen  in DISTANZ statt.

2. Die Lehrkräfte sind gemäß des Stundenplanes vor Ort in der Schule tätig.

3. Für alle Unterrichte (alle Kurse, alle Klassen) werden Distanzaufgaben erstellt.
Diese Distanzaufgaben sind verpflichtend während der Unterrichtszeit zu erledigen.
Die Distanzaufgaben werden durch die Lehrkräfte auf den bekannten Wegen über die Cloud-Systeme (I-Serv / schul.cloud / Mailverteiler) zugestellt.
Eine spätere Bewertung kann erfolgen.

4. Jahrgang 9: Die Praktikumsbetriebe sind unter allen Umständen aufzusuchen.
Sollte ein Erreichen wirklich nicht möglich sein, muss die Abmeldung im Betrieb morgens durch die Eltern erfolgen. Erfolgt dies nicht, gilt das Fehlen als unentschuldigter Fehltag.

C. Cnyrim
Rektor

Hajime – Osae-Komi – Ippon

Mit dem neuen Schulhalbjahr ist in der Sekundarstufe II wieder Judo als Teil des regulären Sportunterrichts gestartet. Judo, was übersetzt „der sanfte Weg“ bedeutet, ist weit mehr als nur eine Kampfsportart – es vereint Bewegung, Körperbeherrschung, Fairness und Respekt zu einer ganzheitlichen sportlichen Erfahrung.

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Spiel, Bewegung, Technik und Taktik, aber auch das Erlernen wichtiger Werte wie Selbstdisziplin, Rücksichtnahme und Teamgeist. Die „Judoka“, wie die Judokämpfer genannt werden, lernen zunächst das Gürtelbinden, das den Judogi, also den Judoanzug fest zusammenhalten soll und grundlegende Falltechniken, um sich sicher und verletzungsfrei abfangen zu können. Darauf aufbauend folgen Wurftechniken im Stand, Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken am Boden.

Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts ist die gegenseitige Achtung – das charakteristische Verbeugen am Beginn der Stunde und vor und nach jeder Übung ist Ausdruck von Respekt und Fairplay. Durch diese Rituale und die strukturierte Arbeit auf der Matte entwickeln die Judoka ein stärkeres Bewusstsein für ihr eigenes Verhalten und das ihrer Partnerinnen und Partner.

Das Ziel der Judo-Ausbildung im Schulsport ist es, Bewegungsfreude, Körperbewusstsein und soziale Kompetenzen zu fördern. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in eine olympische Disziplin, die auf Lebenswerte über den Sport hinaus verweist.

Wir hoffen auf eine lehrreiche, faire und bewegungsreiche Zeit und wünschen allen Judoka der JST 12 einen guten Start auf dem „sanften Weg“!

R. Johs

Wenn hier auch nicht vollzählig, der Judo-Kurs der JST 12
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