Mit Gürtel dekoriert

Ein Novum in der diesjährigen Judoausbildung der JST 12 war die Möglichkeit auch außerhalb des Vereinssports eine Gürtelprüfung abzulegen. Von dieser Neuerung machten drei Sportlerinnen Gebrauch:

Chantal-Cassandra Grimmert, Alyssa Wegner und Finja Lebrenz.

Sie alle bestanden mit Bravour die Prüfung zum 8. Kyu, einem Schülergrad, und dürfen sich nun mit dem weiß-gelben Judogürtel schmücken. Dafür mussten sie neben Techniken des Fallens auch Stand- und Bodentechniken in ihrer Grund- und Wettkampfform nach vorgeschriebenem Zeremoniell und genau festgelegten Kriterien beherrschen.

In Kooperation mit der Abteilung Judo des TSV Blau-Weiß ’65 Schwedt wurde die Prüfung von Thomas Gieche abgenommen, selbst Träger des 1. Dan (schwarzer Gürtel) und lizensierter Prüfer des Brandenburgischen Judoverbandes. Für seine Unterstützung im Vorfeld der Prüfung und deren Durchführung möchten wir dem Berufsschullehrer für Mathematik und Naturwissenschaften herzlich danken.

Den drei erfolgreichen Prüflingen, aber auch dem gesamten Sportkurs Judo der JST 12 gilt ein besonderer Dank und Anerkennung für die über die letzten Monate erbrachten hervorragenden Leistungen!

R. Johs

Talsand entdecken +++ Tag der offenen Tür +++

Die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Talsand begrüßt interessierte Schülerinnen und Schüler und Eltern
am 14. Januar 2023 (Samstag) zum Tag der offenen Tür.
In der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr stellen sich die Fachbereiche und Lehrkräfte vor.

Besonders geeignet ist der Begegnungstag für interessierte Schülerinnen und Schüler der künftigen Klassen 7, 11 und 12.

Musikkurse zeigen ihr Können, die Schulsozialarbeit ist vertreten, Info-Vorträge für die Oberstufenanwärter finden statt.
Die Talsandlatscher führen empfangen unsere Gäste persönlich und führen durch unser Haus. Oberstufenkurse bieten Speisen und Getränke an.

Willkommen auf Talsand!

TOEFL/ITP-solch komische Dinge machten wir am 30.11.2022

17 tapfere 12er und 13er unterzogen sich heute dem TOEFL ITP einem Test zur Feststellung ihres Sprachniveaus in Englisch. Unter Aufsicht von Frau Pohle-Hahn begann der Test 12:20Uhr. Dieser besteht generell aus Hörverstehen, Grammatik und Ausdrucksübungen, sowie Leseverstehen und dauert etwa 3 Stunden… ganz schön heftig nach einem anstrengenden Schultag!
Alle waren sehr motiviert und und haben in angespannter Atmosphäre ihre Sprachfertigkeiten unter Beweis gestellt. Kompliment! Jetzt hoffen alle auf eine gute Einstufung.

Pha, im Namen der Teilnehmer

Talsand im Advent

Liebe Talsänder,

Es weihnachtet und bestimmt wartet ihr alle schon auf den berühmten … nein! nicht Weihnachtsmann, sondern Weihnachtskalender des Fördervereins. Und was sage ich,…es ist so weit.
Ich lade euch ein, jeden Tag im Advent an unsererem Adventsrätsel teilzunehmen, das ab 01.12.2022 auf der Website der Schule abrufbar ist.
Dieses Jahr könnt ihr wertvolle Tipps aus den Wohnzimmern und Küchen, Bastelstuben und Reisetagebüchern, der Fördervereinsmitglieder und des Lehrerkollegiums der Schule gewinnen. Alles was ihr machen müsst, ist, das Weihnachtslied zu erraten, das sich im jeweiligen Türchen versteckt. Als Hinweis gibt es jeden Tag drei Substantive aus dem Liedtext, meist sofort aus der ersten Strophe.
Wenn ihr glaubt, das Lied zu kennen, meldet ihr euch bei mir und wenn ihr Glück habt, bekommt ihr den Preis. Diejenigen, die das Lied auch gut hörbar und richtig singen können, werden am 21.12.2022 besonders belohnt.;)

So, jetzt schnell noch mal in die Liederbücher geschaut und die alten Blockflötenhefte oder Klaviernoten rausgesucht!


Viel Spaß und eine schöne Vorweihnachtszeit,

Christiane Pohle-Hahn, Vorsitzende des Fördervereins der Gesamtschule ‚Talsand‘

Seniorencafe, zweite Auflage

Schüler erklären Senioren ihre Welt und helfen bei technischen Fragen… wie hört sich das an? Langweilig? Dann lasst euch eines Besseren belehren! Die zweite Auflage unseres durch den Förderverein der Gesamtschule und den Technikstützpunkt betreuten Seniorenprojekts verlief erfolgreich. Neun Schülerinnen aus der Klasse 11d waren diesmal die Gastgeber, die mit selbstgebackenem Kuchen und frisch gebrühtem Kaffee 15 ältere Damen und einen Herrn betreuten und viele Fragen rund um die Nutzung der mitgebrachten Smartphones und die Reparatur altertümlicher Miniradios beantworteten. Leonie Ulm,11d, merkte an, dass sie unbedingt wieder dabei sein sein wolle, wenn es die dritte Auflage gibt. Also: so toll kann ein Nachmittag verbracht mit ehrenamtlicher Hilfe sein!

Speziallager – Sowjetgefängnis – Stasigefängnis

Am Donnerstag, dem 17.11., begab sich der gesamte Jahrgang 12 auf eine vom Jugendoffizier der Bundeswehr, Hptm. Hapke, und Herrn Lesener organisierte historisch-politische Exkursion nach Berlin-Hohenschönhausen.

1951 übernahm dort das ein Jahr zuvor von der DDR gegründete Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das sowjetische Kellergefängnis in der Genslerstraße 66, in dem die sowjetischen Streitkräfte nach Kriegsende nicht nur NS-Schergen, sondern auch ihnen missliebige vermeintliche oder wirkliche politische Gegner inhaftierten. Der Staatssicherheitsdienst nutzte es von nun an als seine zentrale Untersuchungshaftanstalt. Nun wurden hier zahlreiche Menschen inhaftiert, die der kommunistischen Diktatur im Weg standen – insgesamt über 11.000 Personen.

Die Liste der Gefangenen reicht von Streikführern des Aufstands vom 17. Juni 1953 bis zu kritischen Reformkommunisten. Auch in Ungnade gefallene Politiker blieben nicht verschont, unter ihnen der ehemalige DDR-Außenminister Georg Dertinger (CDU) oder das einstige SED-Politbüromitglied Paul Merker. Selbst SED-Kritiker aus dem Westen wurden vom MfS entführt und nach Hohenschönhausen gebracht – wie der Westberliner Rechtsanwalt Walter Linse, der 1952 in der Nähe seiner Wohnung gekidnappt und ein Jahr später in Moskau hingerichtet wurde.

Ende der 1950er Jahre löste ein neues Gebäude mit über 200 Zellen und Vernehmerzimmern das alte Kellergefängnis als zentrale Untersuchungshaftanstalt ab. Nach dem Mauerbau am 13. August 1961 wurden hier vor allem Menschen festgehalten, die aus der DDR fliehen oder ausreisen wollten. Kritiker der SED wie der Dissident Rudolf Bahro, der Schriftsteller Jürgen Fuchs oder die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley waren in Hohenschönhausen inhaftiert.

Die physische Gewalt der 1950er Jahre wurde seit den 60er Jahren durch raffinierte psychologische Foltermethoden ersetzt. Über den Ort ihrer Haft ließ man sie bewusst im Unklaren. Systematisch gab man ihnen das Gefühl, einem allmächtigen Staat ausgeliefert zu sein. Von der Außenwelt hermetisch abgeschnitten und von den Mitgefangenen meist streng isoliert, wurden sie durch gut ausgebildete Vernehmer monatelang verhört, um sie zu belastenden Aussagen zu bewegen.

Erst die friedliche Revolution im Herbst 1989, die das Ende der SED-Diktatur einleitete, führte zur Auflösung des Staatssicherheitsdienstes und seiner Gefängnisse. Danach wurde die Haftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen Gedenkstätte.

Quelle: www.stiftung-hsh.de

R. Johs

Günther Schabowski, 9. November 1989: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich!“

Die Mauer teilte Berlin von 1961 bis 1989. Nur an wenigen Grenzübergängen konnten die Menschen von einem in den anderen Teil der Stadt gelangen. Der Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße lag mitten in Berlin, hier passierten hunderte Westdeutsche und Westberliner, aber nach dem Mauerbau nur wenige Ostdeutsche täglich die Grenze mit dem Zug, der S-Bahn oder U-Bahn.

Vor der kleinen Ausreisehalle mit den großen Fenstern und dem Flachdach ereigneten sich emotionale Szenen: Die Ostdeutschen verabschiedeten sich hier von ihren Verwandten und Freunden, die zurück in den Westen kehrten oder nach jahrelangen Querelen über einen Ausreiseantrag die DDR für immer verließen. Durch diese Halle mussten sie, um in den Westen zu gelangen. Es waren schmerzliche Abschiede, denn man wusste nicht, wann oder ob man sich überhaupt wiedersehen würde. Es flossen viele Tränen – am Tränenpalast, wie die Grenzübergangsstelle deshalb im Volksmund genannt wurde.

Die Jahrgangsstufe 13 besuchte am 21.10. in Berlin die Ausstellung „Ort der deutschen Teilung“, die am historischen Ort zeigt, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kam, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionierten. Es konnte der Ablauf der Grenzabfertigung, z. B. in einer Original-Passkontrollkabine nachvollzogen werden.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die persönlichen Geschichten der Menschen, die die deutsche Teilung am eigenen Leib erlebt haben. Zeitzeugen schildern in Interviews ihre Fluchten, und wie sie über Briefe und Pakete Kontakt zu ihren Familien im anderen Teil Deutschlands hielten, wie sie Dokumente und geheime Fotografien über die Grenze schmuggelten oder gegen das Reiseverbot in der DDR protestierten.

Am 9. November 1989 fiel die Mauer in Berlin. Über 32 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung konnten unsere Abiturienten im Tränenpalast auf Spurensuche gehen.

Quelle: www.hdg.de

R. Johs

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