Die neue Büchertauschbörse – „GST-Bücherstation“

Hallo,
um etwas Bleibendes für unsere Schule zu schaffen, haben wir, die Schüler des Seminarkurses 13,
Josy F. M. Kohlheim, Linda Kallies, Maja Rußbült und Line Vergien, ein Projekt im Sinne der
Nachhaltigkeit ins Leben gerufen, welches allen Schülern sowie Lehrern zu Gute kommen soll.
Dabei setzen wir auf die Mitarbeit aller!
Seit Kurzem existiert die GST-Bücherstation, welche für alle offen zugänglich ist. Wir laden dazu
ein, Bücher zu nehmen, als auch andere Bücher hinzustellen. Was für den Einen nicht mehr von
Bedeutung ist, weckt beim Nächsten vielleicht großes Interesse. Willkommen sind hierbei Schul,-
als auch Freizeitlektüre.
Wir hoffen, dass unser Projekt auch noch von kommenden Talsandern langfristig genutzt wird und
von Bedeutung bleibt.
Viel Freude dabei 😉


Eure Dreizehner, Josy, Linda, Maja und Line.

Ausbildungsmesse in der Arena Berlin-Treptow

Auch wenn viele ihr Abitur machen, um ihren Traumberuf mit einem anschließenden
Studium zu verwirklichen, haben mindestens genauso viele keine Ahnung, was sie in ihrem
Leben machen wollen. Um uns diesbezüglich ein Stück weit zu helfen, sind wir – der
Jahrgang 12 – am Freitag, dem 17.11.23, zur Messe „Einstieg Berlin“ in die Hauptstadt
gefahren. Die Ausstellerliste war lang und man konnte sich über Studiengänge,
Ausbildungen oder auch Möglichkeiten zu einem Gap Year informieren. Was mir besonders
gefallen hat, war, dass es für jegliche Interessen einen Stand gab. Von Management über
Medizin bis zum Einzelhandel war alles dabei. Außerdem wurden einem alle möglichen
Fragen beantwortet und die Aussteller waren durchweg freundlich und zuvorkommend.
Messen wie diese sind eine gute Möglichkeit, um sich zu informieren, in welche Richtung
das spätere Berufsleben gehen soll.
Anna Eckert, 12b

Senioren Café 6.0

20.11. 2023
Heute Nachmittag fand in der Cafeteria unser, nun schon sechstes, Seniorencafe statt.
Schüler der Klasse 11a bereiteten mit ihrer Tutorin Frau Voß Kaffee und Kuchen vor und unterhielten die Gäste mit Geschichten aus der Schule. Es gab nette Gespräche, viel zu lachen und im Anschluss wurde die Weihnachtsdekoration aus der Bürgerwerkstatt leer gekauft.:)
Die nächsten Seniorecafes sind immer in der Zeit von 14:30-15:30Uhr am

19.02.2024

27.05.2024

16.09.2024

25.11.2024

Jeder, der Zeit und Lust hat, dabei zu sein, ist herzlich willkommen. Die nächste gastgebende Klasse ist das Tutorium von Frau Witt.

Schön war’s!

Interessante Gespräche im Seminarkurs Berufs-und Studienorientierung

Auch in diesem Jahr gab und gibt es spannende Themen und interessante Referenten, die im Rahmen der Berufsorientierung und Vorbereitung auf ein Studium ihre Fachrichtungen vorstellten. So war ein angehender Eventmanager zu Gast, bei dem alle Kamera und Mikrophone ausprobieren konnten, eine zukünftige Sozialpädagogin, die ihre Berufswahl anschaulich erklärte.
Anregend war auch das Gespräch mit einem Lehramtsstudenten und ein Seminar zu ausgefallenen Berufen.
Alle freuen sich noch auf Dr. Heicappell aus dem Klinikum und einen Gast aus der Schwedter Sparkasse, sowie eine Referentin aus dem medizinischen Bereich Röntgen.
Danach wird weiter recherchiert bis jeder im Kurs seinen Weg gefunden hat und auch in der Lage ist, den Weg zu beschreiten, der ihn glücklich macht.

Angelina Schulz unsere stolze Gewinnerin

Bei der Lehrberufeschau 2023 gewann Angelina Schulz den durch die Handwerkskammer ausgeschriebenen Geldpreis!
Letzte Woche wurde er übergeben.

Bei der Lehrberufeschau 2023 gewann Angelina Schulz den von der Handwerkskammer ausgeschriebenen Geldpreis von 200€ für ihren Jahrgang.

Herzlichen Glückwunsch, so füllt sich die Abikasse!

Zeitzeugenprojekt

Ein Projekt zur Geschichte der Deutschen in Russland und der Sowjetunion führte zwei Leistungskurse Geschichte der Jahrgangsstufen 11 und 12 in die Aula der Oberschule Dreiklang.

Zu Beginn wurde einem sehr informativen Vortrag von Frau Dr. Tatjana Kohler von der Europauniversität Viadrina in Frankfurt/Oder gelauscht.

Frau Kohler forscht zur „Russlanddeutschen Kulturgeschichte“. Zunächst gab sie eine Einführung in die 250jährige Migrationsgeschichte der Deutschen im Russischen Reich – im 18. Jahrhundert als Arbeitskräfte von der russischen Zarin Katharina der Großen angeworben – sowie in und aus der ehemaligen Sowjetunion, mit Exkursen in die zaristische und sowjetische Nationalitätenpolitik sowie in die Geschichte der deutschen Minderheit, den sog. „Wolgadeutschen“, die zwischenzeitlich sogar eine „Wolgadeutsche Republik“ bewohnten.

Im Anschluss daran schilderte Frau Asop aus Schwedt in bewegenden Worten das Schicksal ihrer Eltern, die als deutsche Minderheit in der kommunistischen Sowjetunion unterdrückt, zwangsumgesiedelt und in die sog. „Arbeitsarmee“ zwangsrekrutiert wurden, um Sibirien unter unmenschlichen Bedingungen infrastrukturell zu erschließen. Daraus entwickelte sich eine interessante Diskussion mit der Zeitzeugin.

Den Abschluss bildete der Besuch der Ausstellung „In Lagern – Schicksale deutscher Zivilisten im östlichen Europa 1941-55“ im Foyer des Schwedter Rathauses.

R. Johs

Das Untersuchungsgefängnis des DDR-Staatssicherheitsdienstes

Anfang Juni begab sich der gesamte Jahrgang 10 auf eine historisch-politische Exkursion nach Berlin-Hohenschönhausen.

1951 übernahm dort das ein Jahr zuvor von der DDR gegründete Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das sowjetische Kellergefängnis in der Genslerstraße 66, in dem die sowjetischen Streitkräfte nach Kriegsende nicht nur NS-Schergen, sondern auch ihnen missliebige vermeintliche oder wirkliche politische Gegner inhaftierten. Der Staatssicherheitsdienst nutzte es von nun an als seine zentrale Untersuchungshaftanstalt. Nun wurden hier zahlreiche Menschen inhaftiert, die der kommunistischen Diktatur im Weg standen – insgesamt über 11.000 Personen.

In unterschiedlichen Führungen wurde anhand von Einzelschicksalen über die perfiden Methoden des Staatssicherheitsdienstes in der DDR informiert, wie er mit Regimekritikern, sog. „Politischen“, umgegangen ist. Der Ort offenbart ein ausgeklügeltes System von Kidnapping, Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren und Urteil, menschenrechtsverletzenden Verhörmethoden, Bedrohung und Freiheitsberaubung.

R. Johs

Für die Opfer von Diktatur und Tyrannei

„Wir wurden bald auf Lastwagen geladen und abtransportiert. Niemand wusste, wohin. Nach langer Fahrt über die nördlichen Vororte Berlins landeten wir im Konzentrationslager Sachsenhausen. Als wir in der Dunkelheit vom Wagen springen mussten, wurden wir von SS-Leuten mit Ohrfeigen, Fußtritten und Kolbenstößen empfangen. Dann wurden wir durch ein großes Tor auf den riesigen, durch drei große Scheinwerfer erleuchteten Lagerplatz getrieben.

Dort wurden wir geordnet und durch eine Ansprache des Lagerkommandanten begrüßt. Er sagte ungefähr folgendes: „Ihr seid hier als Sühne für die feige Mordtat eures polnischen Rassegenossen Grünspan. Ihr müsst als Geiseln hierbleiben, damit das Welt-Judentum nicht weitere Morde unternimmt. Ihr seid hier nicht in einem Sanatorium, sondern in einem Krematorium. Jedem Befehl der SS ist Folge zu leisten.

Die SS hat das Recht, auf euch zu schießen, wann sie will. Unsere Jungs treffen verdammt gut. Weglaufen hat also keinen Zweck. Der Stacheldraht um das Lager ist mit Starkstrom geladen. Wer ihn berührt, ist sofort tot. Bei jedem Fluchtversuch wird geschossen. Eure Verpflegung müsst ihr abarbeiten. Wir werden dafür sorgen, dass eure dicken Bäuche verschwinden.“ (Augenzeugenbericht aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen)

Im Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Konzentrationslagers (1936-45) und späteren sowjetischen Speziallagers Nr. 7 (1945-50) besuchte auch in diesem Jahr der gesamte Jahrgang 10 unserer Schule die nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen bei Oranienburg.

Nicole Paluch und Jasmin Radke aus der 10.5 sowie Jolina Petrak und Lilly Fleischer aus der 10.3 übernahmen die Gedenkworte, wofür ihnen ein besonderer Dank gebührt. Nach einer anschließenden Schweigeminute gedachte jeder Schüler symbolisch mit einer Blume den Opfern von Diktatur und Tyrannei.

R. Johs

Über Wehrpflicht und hybride Kriegführung

In bewährter Zusammenarbeit mit der Bundeswehr fanden in der zentralen Ausbildungsstätte für angehende Jugendoffiziere in Strausberg auch in diesem Jahr deren interaktive Prüfungen statt. Zwei unserer Geschichtskurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 stellten das für die Prüfung erforderliche Publikum, welches in Form eines Workshops stark in den Prüfungsverlauf eingebunden wurde. Dieser bestand aus einem Vortrags- und einem Diskussionsteil, in dem auch kritische Fragen und die Zukunft der Bundeswehr betreffende Probleme angesprochen wurden.

Das ‚Für und Wider‘ der Wiedereinführung der 2011 ausgesetzten Wehrpflicht war ebenso Gegenstand der Prüfungen wie die Problematik der hybriden Kriegführung (konventionell und Cyberkriegführung).

In einer simulierten Talkshow zeigten unsere angehenden Abiturienten z. T. starkes Argumentations- und Urteilsvermögen. Seit nun schon mehreren Jahren sind unsere Geschichtskurse fester Bestandteil der Prüfungen von angehenden Jugendoffizieren.

R. Johs

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