Unterricht ab 18.01.21

Sehr geehrte Eltern und Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 13,

das Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark meldete uns mit Datum vom 15.01.2021 vier positiv auf Covid 19 getestete Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrkräfte mit gleichem Befund. Aufgrund von sich daran anschließenden Quarantänemaßnahmen für weitere Personen haben wir damit ein hohes Aufkommen an Schülerinnen und Schülern in den Präsenzklassen, die nicht am Unterricht teilnehmen oder teilnehmen können, sowie von Lehrkräften, die nicht in der Schule unterrichten können.

Vor dem Hintergrund der Sorge um eine weitere Ausbreitung der Erkrankungen an unserer Schule und dem Gebot, alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, um diese zu vermeiden, muss die momentane Organisation angepasst werden.

Nach intensiven Diskussionen aller Möglichkeiten des Präsenzunterrichts und des Distanzlernens wurden in Absprache mit der Leitung des für uns zuständigen Schulamtes folgende Regelungen getroffen:

Die Klassen bzw. Tutorien sind, sofern keine weitere Änderung notwendig wird, bis einschließlich 22.01.2021 wie folgt zu beschulen:

  • 1, 10.2 und 13b Präsenzunterricht nach veröffentlichtem Plan
  • 3, 10.4, 10.5, 13a, 13c, 13d Distanzunterricht.

Die eingerichtete Notfallschulleitung prüft und bewertet täglich die aktuelle Situation und leitet davon ausgehend umsichtig und verantwortungsbewusst notwendige Maßnahmen ab.

Hartmut Zimmermann

Unterricht ab 11.01.21

Wegen der ansteigend hohen Corona-Infektionszahlen wird das Lernen auch nach dem 10.01.21 als Distanzlernen organisiert. Nur die Klassenstufen 10 und 13 haben Präsenzunterricht in der Schule.

Alle anderen Schüler*innen erfüllen ihre Schulpflicht durch die Teilnahme am Distanzunterricht. Distanzunterricht ist gleichwertig mit Präsenzunterricht, d.h. die Schüler*innen haben die Pflicht, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen und die erforderlichen Aufgaben zu erledigen.

Auf Fragen, die sich aus der Verlängerung des Präsenzunterrichts ergeben, können wir erst dann antworten, wenn die entsprechenden Gesetzlichkeiten vorliegen. Ich hoffe das ist im Laufe der nächsten Woche.

Gudrun Riehl (Konrektorin)

Wie geht es weiter mit dem Unterricht im neuen Jahr?

Wegen der  hohen Corona-Infektionszahlen wird das Lernen nach den Weihnachtsferien ab dem 04.01.21 eine Woche als Distanzlernen organisiert. Nur die Klassenstufen 10 und 13 haben Präsenzunterricht in der Schule.

Alle Schüler*innen erfüllen ihre Schulpflicht durch die Teilnahme am Distanzunterricht. Distanzunterricht ist gleichwertig mit Präsenzunterricht, d.h. die Schüler*innen haben die Pflicht, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen und die erforderlichen Aufgaben zu erledigen.

Wie funktioniert Distanzlernen?

Die Schüler*innen erhalten gemäß ihrem normalen Stundenplan Aufgaben für das entsprechende Fach auf vorwiegend elektronischem Weg. Während der Stunde steht der Fachlehrer für Nachfragen zur Verfügung. Am Ende  erfolgt ein Feedback für den Schüler. Das kann z.B. die den Schüler*innen übermittelte Lösung oder das Verschicken der Stundenarbeit von Schüler*innen an den Fachlehrer und dgl. sein. Auch eine Bewertung ist unter bestimmten Gegebenheiten möglich.

WelcheRegelungen ab dem 11. Januar 2021 gelten werden, entscheidet sich angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der 1. Kalenderwoche 2021.

Gudrun Riehl (Konrektorin)

GEMEINSAM GEGEN CORONA- WSPÓLNIE PRZECIW KORONIE

Vom 21.08.2020 bis zum 21.11.2020 wurde das 2. gemeinsame Projekt zum Thema Corona-Prävention realisiert. Es wurde von Herrn Ostrycharczyk, dem Lehrer aus der Grundschule Nr. 2 in Chojna vorbereitet. Seine Schüler waren bei uns vor einem Jahr zu Gast und die Kontakte wurden weiter gepflegt. Leider war es nicht möglich in der Pandemiezeit sich wieder zu treffen. Die Freunde wurden jedoch nicht vergessen und daraus entstand die Idee, sich gegenseitig in diesen Zeiten zu unterstützen.

Das Hauptziel des Projektes war die Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich der Aufklärung der Kinder und der Jugend über die Epidemie, die Vorbeugung, die Schutzmaßnahmen auf dem Weg zur Schule und während des Aufenthalts in der Schule.

In der deutsch-polnischen Aufklärungskampagne „Gemeinsam gegen Corona- wspólnie przeciw koronie“ wurden Videos und Power-Point-Präsentationen geschaffen, die den Jugendlichen zeigen sollen, wie sie das Corona-Virus bekämpfen können, indem sie empfohlene Verhaltensregeln behalten.

Außerdem nahmen unsere Schüler am gemeinsamen Unterricht in Deutsch, Englisch und Polnisch teil. Das Lernen wurde auf der polnischen Seite dank dem Ankauf eines und 15 Tablets mit einem Ladeschrank möglich.

Für die 6000 Euro, die die polnische Seite bekam, gelang es ihr weiterhin noch Desinfektionsmittel, Distanzbänder, Schutzmasken, Handschuhe, Infrared-Thermometer zu kaufen, die den Corona-Schutz verbesserten.

Herr Ostrycharczyk freut sich, dass wieder ein erfolgreiches Projekt zwischen unseren Schulen realisiert werden konnte und er hegt die Hoffnung, dass wir uns bald wieder in der Corona-freien Realität  treffen können.

(K.Kubacha)

Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania).

GEMEINSAM GEGEN CORONA- WSPÓLNIE PRZECIW KORONIE

 Im Rahmen des Projektes „Gemeinsam gegen Corona- Wspólnie przeciw koronie“ wurde ein Online-Wettbewerb unter dem Namen „Schutzmaßnahmen gegen Corona” durchgeführt. An dem Wettbewerb konnten alle Schüler der 7. und der 8. Klassen aus unserer Schule und der Grundschule Nr. 2 aus Chojna teilnehmen. Ihre Aufgabe war es Kurzfilme zu produzieren. Thema war die Aufklärung über Anti-Corona-Maßnahmen, also wie man sich in der Pandemie-Zeit verhalten muss (Händewaschen, Händedesinfizieren, Tragen der Schutzmaske, Distanzhalten).

Die besten Arbeiten wurden mit JBL-Lautsprechern prämiert.

Hier ist die Liste der Gewinner:

  1. Jana Pitschat, Gesamtschule Talsand Schwedt/Oder
  2. Nicole Paluch ,Gesamtschule Talsand Schwedt/Oder
  3. Julie Seligmann, Gesamtschule Talsand Schwedt/Oder
  4. Kajetan Kalarus, SP nr 2 Chojna
  5. Janina Barcz, SP nr 2 Chojna
  6. Kinga Karaczun, SP nr 2 Chojna

Allen Gewinnern gratuliere ich sehr herzlich😊

                                T.Ostrycharczyk, Deutschlehrer aus der Grundschule Nr. 2 in Chojna

„Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania)“

Verfahrensweise bei Quarantäne

Sehr geehrte Eltern der Schülerinnen und Schüler (SuS) der Gesamtschule Talsand

Es mehren sich Fälle, in denen sich SuS, ohne einen eigenen positiven Befund, wegen eines direkten oder auch indirekten Kontaktes zu einer infizierten Person in Quarantäne begeben müssen.

Wir als Schule werden in solchen Fällen bisher nur unzureichend, oft nur durch Aussagen Ihrer Kinder, informiert.

Deshalb bitte ich Sie, sehr geehrte Eltern, uns umgehend zu benachrichtigen, wenn Ihr Kind sich in Quarantäne begeben soll. Volljährige SuS können dies selbstständig tun.

Da in den meisten Fällen keine direkte Erkrankung der unter Quarantäne gestellten SuS vorliegt, sind die nichterkrankten SuS verpflichtet, sich den versäumten Unterrichtsstoff bzw. Aufgaben/Aufträge von Mitschülern und Fachlehrern zu beschaffen und diese zu bearbeiten. Die Fachlehrer sind befugt, zu einem von ihnen festgelegten Zeitpunkt diese zu kontrollieren und zu bewerten.

Sehr geehrte Eltern, bitte unterstützen Sie uns und Ihre Kinder im Lernprozess in dieser schwierigen Zeit.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Zimmermann

Schulleiter

Gesundheitsprävention GRÖßER geschrieben

Große Freude herrschte an der Gesamtschule Talsand in der vergangenen Woche:  zwei großzügige Sachspenden erreichten die Schulgemeinde!
STEFFEN KNAUTHE und die INTERREG unterstützten Talsand!

v.l.n.r: Herr Rektor Zimmermann (Schulleiter), Julia Aldana (13c), Herr Steffen Knauthe  (Geschäftsinhaber SK Diamond), Norman Wilke (11c) , Schülersprecherin Eva Schnürer (12b), Carl Cnyrim (Schulkonferenzvorsitzender)

„In diesen ungewöhnlichen Zeiten ist ungewöhnliche Hilfe nicht hoch genug zu schätzen. Wenn dann Initiativen aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand auch noch schnell und unkompliziert handeln, dann profitieren Schüler, Lehrer und Eltern gleich doppelt.“, so der Vorsitzende der Schulkonferenz Carl Cnyrim.

Als die Schulkonferenz der Gesamtschule Talsand das aktuelle Hygienekonzept beriet, spielten die Bereitstellung von Atemmasken und die Umsetzung der Maskenpflicht in den Schulräumen eine problematische Rolle. Auf der Suche nach möglichen Bezugsquellen für Masken erklärte sich Steffen Knauthe, Inhaber der Firma SK Diamond Schwedt, spontan zu unkomplizierter Hilfe bereit und sagte der Talsandschule kurzerhand eine Spende über 1000 Atemmasken zu. Knauthe betonte, dass er als Vertreter eines in Schwedt verwurzelten Unternehmens ein Herzensbedürfnis darin sehe, die Gesamtschule Talsand als größte Schule im Landkreis Uckermark uneigennützig zu unterstützen. So wolle er als Unternehmer einen aktiven und unkomplizierten Beitrag zur Gesundheitsprävention leisten. Er hoffe darauf, dass viele weitere Unternehmen und Gewerbetreibende seinem Beispiel folgen und den Schulstandort Schwedt so vor einer möglichen Schließung bewahren.

v.l.n.r: Herr Rektor Zimmermann (Schulleiter), Norman Wilke (11c),  Schülersprecherin Eva Schnürer (12b), Frau Kubacha (Polnischlehrerin und Vertrerin der INTERREG), Julia Aldana (13c),  Herr Carl Cnyrim (Schulkonferenz)


Einen ähnlich wertvollen Beitrag konnte die Gesamtschule Talsand durch die Unterstützung der Interreg gewinnen. Auf Initiative der Polnischlehrkraft Katarzyna Kubacha ermöglichte die Interreg eine Beschaffung optisch ansprechender Stoffmasken für alle Talsandschüler, ebenso wie die Bereitstellung von fünf mobilen Desinfektionssäulen nebst ausreichend Desinfektionsmitteln an der Talsandschule und ihrer polnischen Partnerschule. Die Desinfektionssäulen werden an den Haupteingängen der Schule postiert, sodass eine Handdesinfektion beim Betreten des Gebäudes möglich ist. Hinweisschilder zu den aktuellen Hygienemaßnahmen, Unterrichtshilfen, die Bereitstellung von Hardwareund die Kooperation in Gesundheitsfragen runden die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ab.
Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt.

Der Schulleiter der Gesamtschule Talsand, Hartmut Zimmermann, dankte den Spendern aufrichtig und lobte gemeinsam mit Cnyrim die bedarfsgenauen Hilfen für die Schule. „Wir schreiben Gesundheitsprävention“, so Zimmermann und Cnyrim übereinstimmend, „an unserer Schule groß. Und Dank unserer weitherzigen Spender nun noch größer!“.
Schüler, Lehrer und Leitung nahmen die großzügigen Sachspenden in einer kleinen Feierstunde dankbar entgegen.

Die Gesamtschule Talsand dankt Herrn Knauthe und den Vertretern der Interreg für ihre großzügigen Hilfen!

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