Schlaflose Nächte und Kultur am Tage
Am 7.7.08 trafen sich 25 Schüler der Klasse 8.2 um 8.45 Uhr vor der Schule und keiner wusste, was ihn erwarten würde: Himmel oder Hölle?
Für Recht und Ordnung sollten Frau Müller, Frau Schulz und Frau Clausnitzer sorgen.
Nach einer 2-stündigen Fahrt kamen wir auf Heringsdorf an, dort badeten einige in der eiskalten Ostsee. Gegen Abend kamen wir endlich in Majuwi an und konnten unsere schönen Zimmer mit eigenem Bad beziehen. Danach ging es auf einen Kulturtrip ins Kloster Eldena, was nicht alle begeisterte. Am 2. Tag hieß es für uns wieder Kultur, wir zogen durch die Altstadt von Greifswald.
Nachdem wir dies überstanden hatten, durften alle „Überlebenden“ shoppen gehen. Das anschließende Luxusschwimmbad hatte allen gut getan. Aufgrund des nicht genießbaren Essens an einem Abend mussten wir die Hausordnung ignorieren und uns etwas bei Burger King bestellen. Unser dritter Tag begann mit unserem Lieblingsthema: Physik. Wir besichtigten das Atomkraftwerk „Lubmin“. Die Idee und die schicken Schutzhelme gefielen uns, bis die Führung begann und die Helme uns beim Schlafen störten! Wer wollte durfte auf der Boddenrundfahrt die Natur bewundern oder die vielen Freizeitmöglichkeiten in Majuwi nutzen. Danach gab es zur Stärkung von Grillmeisterin Jessica leckere Würste vom Grill. Die angesammelten Kalorien konnte man in der Disco wieder verbrennen. Wir waren sehr traurig, als es am nächsten Tag für uns nach Hause ging. Bei allen, die diese Fahrt möglich gemacht haben, möchten wir uns bedanken und hoffen, dass wir noch öfter solche glücklichen Momente miteinander verbringen können.
Marie Debus, Jana Müller und Tessa Buls
Am 10. Juni 2008 fanden die diesjährigen Kreismeisterschaften der Kinder und Jugend im Schach in Pinnow statt und am 14. Juni 2008 die Juniorenmeisterschaften im Schach der Stadt Schwedt. Zum ersten Mal nahmen auch Schüler unserer Schule daran teil.
Ein zweiter Platz im Fußball-Kreisfinale im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ berechtigte unsere Jungen der Wettkampfklasse III (7.-9. Klassen) zur Teilnahme am Regionalfinale. Dort galt es, sich in den Gruppenspielen gegen das Humboldt-Gymnasium Eberswalde (0:0) und gegen das Barnim-Gymnasium Bernau (1:0) durchzusetzen.
Am Montag, dem 07.04.2008 konnten wir an unserer Schule den Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Herrn Holger Rupprecht, begrüßen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Gebäude, von dem er sich sehr angetan zeigte, diskutierte er mit Schülern und Lehrern unserer Einrichtung, sowie zahlreichen Landtags- und Kreistagsabgeordneten verschiedener Parteien über unser Deutsch-Polnisches Jugendprojekt. Fragen der Organisation und der Integration standen dabei im Vordergrund. Kacper Siwiek, Schülersprecher der Gesamtschule Talsand, brachte zum Ausdruck, dass sich die meisten polnischen Schüler aufgrund von Sprachschwierigkeiten gehemmt zeigten, sich freiwillig frei im unterricht zu äußern. Daher sei es sehr wichtig, den Vorbereitungsunterricht in deutscher Sprache in den „Nullten“ Klassen in Gryfino so effektiv wie möglich zu gestalten. Frau Reuscher, die Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Eberswalde, versprach daraufhin das Stundenvolumen dafür, das vom Land Brandenburg zur Verfügung gestellt wird, nicht zu kürzen. Zum Thema der Integration, eng verbunden mit der Suche nach Möglichkeiten zur Unterbringung der polnischen Jugendlichen in Schwedt, erbat sich der Minister nähere Informationen, um hier helfend eingreifen zu können. Ein gemeinsames Mittagessen in unserer Cafeteria, zu dem der Landrat, Herr Schmitz, einlud, rundete den sehr angenehmen und mit einigen Hoffnungen auf Bewältigung der anstehenden Probleme verbundenen hohen Besuch an unserer Schule ab.
Am 14.03.2008 fand für die Schüler der 11.- 13. Klassen ein Theaterprojekttag statt. Eine Wiener Wandertruppe interpretierte Brechts “Mutter Courage und ihre Kinder”. Einführend fungierte ein Schauspieler als Erzähler, stellte Brechts Leben dar und erklärte die Grundzüge des Epischen Theaters.
Ähnlich attraktiv wie alle anderen Aktivitäten und Fachbereiche unserer Schule haben sich auch die Sportler in der Talsand Sporthalle präsentiert. Einige der besten Sportlennnen und Sportler zeigten interessante und hochwertige Übungen in den Sportarten Gerätturnen, Fußball, Volleyball, Badminton, Gymnastik, Tischtennis und Basketball. Die Besucher sollten aber nicht nur zuschauen, sondern sie wurden von den Spezialisten auch angeleitet, ihre eigenen sportlichen Fähigkeiten auszutesten. Neben der praktischen sportlichen Tätigkeit standen die Sportlehrer/innen für alle Informationen über den Sport an unserer Schule zur Verfügung. Um auch den Einzug moderner Technik im Sport zu dokumentieren wurden theoretische Erkenntnisse der Sportwissenschaft, animierte Sportbildreihen und attraktive Wii-Spiele angeboten. Insgesamt kann man mit Stolz von einem angenehmen und durchaus gelungenen Tag des „offenen Sports“ an der Talsand Gesamtschule sprechen, natürlich in der Hoffnung, dass sich nun möglichst viele junge Menschen an unserer Schule anmelden. Ein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die an dieser Präsentation des Schulsports teilgenommen haben.
Am Sonnabend, dem 23.02.07 war es wieder einmal so weit: Die Gesamtschule Talsand öffnete weit ihre Türen und lud Schüler, Eltern und Anwohner zu einem abwechslungsreichen Vormittag ein. Viele folgten dieser Einladung und konnten sich an Ort und Stelle über die Arbeit an unserer Schule informieren. Alle Fachbereiche präsentierten sich, zeigten die Anforderungen an die „kleinen“ und „großen“ Schüler. Ergebnisse wurden stolz von Schülern und Lehrern präsentiert. Damit sich keiner im Schulhaus verirren konnte, waren unermüdlich die „TALSANDLATSCHER“ unterwegs. Fast jede Frage konnte von ihnen beantwortet werden, und wenn nicht, dann wurden eben die Lehrer gefragt. Aber nicht nur Schauen war angesagt, sondern auch Mitmachen: z.B. bei der Druckstrecke, in der das neue Schullogo gedruckt werden konnte oder in der Sporthalle bei echten und Computerspielen. Musiker unserer Schule erfreuten die Gäste, besonders das Schlagzeug konnte keiner überhören. Im Erdgeschoss schmeckte die Kartoffelsuppe.