Hajime – Osae-Komi – Ippon

Mit dem neuen Schulhalbjahr ist in der Sekundarstufe II wieder Judo als Teil des regulären Sportunterrichts gestartet. Judo, was übersetzt „der sanfte Weg“ bedeutet, ist weit mehr als nur eine Kampfsportart – es vereint Bewegung, Körperbeherrschung, Fairness und Respekt zu einer ganzheitlichen sportlichen Erfahrung.

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Spiel, Bewegung, Technik und Taktik, aber auch das Erlernen wichtiger Werte wie Selbstdisziplin, Rücksichtnahme und Teamgeist. Die „Judoka“, wie die Judokämpfer genannt werden, lernen zunächst das Gürtelbinden, das den Judogi, also den Judoanzug fest zusammenhalten soll und grundlegende Falltechniken, um sich sicher und verletzungsfrei abfangen zu können. Darauf aufbauend folgen Wurftechniken im Stand, Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken am Boden.

Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts ist die gegenseitige Achtung – das charakteristische Verbeugen am Beginn der Stunde und vor und nach jeder Übung ist Ausdruck von Respekt und Fairplay. Durch diese Rituale und die strukturierte Arbeit auf der Matte entwickeln die Judoka ein stärkeres Bewusstsein für ihr eigenes Verhalten und das ihrer Partnerinnen und Partner.

Das Ziel der Judo-Ausbildung im Schulsport ist es, Bewegungsfreude, Körperbewusstsein und soziale Kompetenzen zu fördern. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in eine olympische Disziplin, die auf Lebenswerte über den Sport hinaus verweist.

Wir hoffen auf eine lehrreiche, faire und bewegungsreiche Zeit und wünschen allen Judoka der JST 12 einen guten Start auf dem „sanften Weg“!

R. Johs

Wenn hier auch nicht vollzählig, der Judo-Kurs der JST 12

Erfolgreiches deutsch-polnisches Projekt in Warschau

Ein weiteres deutsch-polnisches Projekt unter dem Titel „Das historisch-kulturelle Gesicht der Hauptstadt“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dieses Mal reiste die Jugend nach Warschau, wo sie eine spannende und abwechslungsreiche Zeit voller neuer Eindrücke erleben durfte.

Neben integrativen Aktivitäten besuchten die Teilnehmenden das Wedel-Schokoladenmuseum, das nicht nur süße Genüsse, sondern auch interessante Einblicke in die Geschichte der berühmten polnischen Marke bot. Auf den Spuren der polnischen Geschichte standen außerdem Besuche im Wilanów-Palast sowie im Museum des Warschauer Aufstands, die einen tiefen Einblick in die bewegte Vergangenheit Polens ermöglichten.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des polnischen Sejms, wo die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, mit einem Abgeordneten – Herrn Grzegorz Napieralski – persönlich zu sprechen und mehr über die politische Arbeit in Polen zu erfahren. Sportbegeisterte kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Die Gruppe besichtigte das Nationalstadion, in dem die polnische Fußballnationalmannschaft ihre Spiele austrägt.

Am letzten Abend konnten die Teilnehmenden die besondere Atmosphäre eines polnischen Weihnachtsmarktes erleben und so auch die kulturellen Traditionen des Landes kennenlernen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Beata Piekarz und Frau Anna Snoch für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Projekts sowie dem DPJW für die finanzielle Unterstützung, ohne die diese vielen unvergesslichen Momente in der Hauptstadt Polens nicht möglich gewesen wären.

Katarzyna Kubacha

Annahme – Zuspiel – Angriff – Punkt!

Am 9. Januar fanden in der Sporthalle „Neue Zeit“ die mit Spannung erwarteten diesjährigen Volleyballmeisterschaften der Sekundarstufe II unserer Schule statt – immer ein sportliches Highlight und traditionell fester Bestandteil unseres Schullebens.

Die Spiele selbst boten wieder ein gewohnt hohes Maß an Spannung und Dynamik. Viele Begegnungen waren hart umkämpft und zeichneten sich durch knappe Satzergebnisse und sehenswerte Ballwechsel bis zum letzten Punkt aus. Sowohl bei den Herren als auch den Damen zeigten die Teams präzise Aufschläge, Annahmen, Zuspiele und Angriffe.

Auffällig war die überwiegend hohe technische Spielqualität auf allen Positionen. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zeigte sich, dass auch weniger eingespielte Teams gut agieren konnten. Saubere Annahmen, gezielte Pässe und kraftvolle, aber kontrollierte Angriffsschläge prägten zunehmend das Spielniveau. Auch auf der taktischen Ebene überzeugten einige Mannschaften mit klugen Aufstellungen und variantenreichem Spielaufbau.

Die hohe Qualität der Spiele, aber auch der faire, respektvolle Umgang zwischen den Teams machten dieses Turnier nicht nur sportlich, sondern auch gemeinschaftlich zu einem Gewinn.

Ein großes Dankeschön gilt allen Aktiven, Helfern (besonders den Sportwarten für ihre verlässliche Unterstützung), dem Catering-Team der JST 13 und den Schiedsrichtern, die alle zu dem erfolgreichen Event beitrugen.

Ergebnisse:

Bei den Herren setzten sich im Spiel um die Plätze 5 und 6 die 13er Bananenpflücker gegen die 12er Schneeschniefer bei 1:1 Satzgleichstand ganz knapp mit 38:35 Unterpunkten durch. Im sog. „Kleinen Finale“, also im Spiel um Platz 3, sicherte sich das 12er Team Is it in? gegen die 11er Jägermeister in 2:0 Sätzen souverän Bronze. Im Finale trafen mit den 13ern Die Schummler und den Nikoläusen (11) die im bisherigen Turnierverlauf stärksten Teams aufeinander: Die Nikoläuse konnten hier an ihren bisher starken Auftritt nicht anknüpfen und unterlagen den Schummlern mit 0:2. Die Schummler holten somit Gold und verteidigten ihren Schulmeistertitel aus dem Vorjahr.

Bei den Damen spielten die 4 gemeldeten Teams im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“. Hier setzten sich die Vorjahreszweiten Die sieben Geißlein (13) am Ende ganz knapp mit 2 Unterpunkten Vorsprung durch und holten endlich das ersehnte Gold und den Titel der Schulmeisterinnen. Auf den Plätzen folgten mit Silber Die Schlagfertigen (12), die sich damit als Favoritinnen auf den Titel im nächsten Jahr empfahlen. Bronze erkämpften Die Fantastischen Sechs (11), gefolgt von den Männerschlägern (11), die diesmal noch ohne Satzgewinn blieben.

Hier ein Einblick in hochklassiges Volleyball:

Die Vizemeisterinnen und Favoritinnen auf den nächsten Titel: „Die Schlagfertigen“ (12)
Die diesjährigen Titelträger: „Die Schummler“ (13) und „Die sieben Geißlein“ (13)

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung und privat.

R. Johs

Weihnachtsturnier der 9. und 10. Klassen im Volleyball

Das vorweihnachtliche Volleyballturnier ist erfolgreich zu Ende gegangen. Nach spannenden Spielen, großem Teamgeist und vielen packenden Ballwechseln gratulieren wir allen Siegern und Platzierten. Alle Teams haben mit Einsatz, Fairplay und Leidenschaft beeindruckt. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren, Helfern und Zuschauern, die zu einem gelungenen Turnier beigetragen haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr – wenn es wieder heißt: Aufschlag, Angriff, Punkt! 🏐

Bei den Herren der 9. Klassen holte sich die 9.6 Gold, Silber sicherte sich die 9.2 und Bronze ging an die 9.1. Im Damenturnier vergoldeten sich die Mädchen der 9.2 vor den Silbernen der 9.3 und den Bronzenen der 9.4.

Im Turnier der 10er Herren holten sich die Jungen der 10.3 den Turniersieg und verwiesen die Jungen der 10.1 auf den Silberrang. Den Bronzeplatz erkämpften sich die Jungen der 10.4. Die Damenkonkurrenz im Jahrgang 10 entschieden die Mädchen der 10.3 für sich, während sich die Mädchen der 10.2 und 10.6 Silber bzw. Bronze erspielen konnten.

R. Johs

Gewinner und Platzierte des Jahrgangs 9 Herren
Gewinner und Platzierte des Jahrgangs 10 Herren

Nie wieder – Gegen das Vergessen

Traditionell besuchte die Jahrgangsstufe 10 unserer Schule, diesmal mit 147 Schülern, die nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen bei Oranienburg. An drei Tagen erinnerten und gedachten je zwei Klassen den Opfern der nationalsozialistischen und kommunistischen Gewaltherrschaft.

Schülerexkursionen zu Mahn- und Gedenkstätten spielen eine entscheidende Rolle in der historischen Bildung und der Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins. Diese Exkursionen ermöglichen es den Schülern, sich direkt mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Auswirkungen von Krieg, Verfolgung und Unrecht hautnah zu erleben. Der Besuch solcher Stätten fördert nicht nur das Verständnis für die Vergangenheit, sondern regt auch zur Reflexion über die Werte von Toleranz, Respekt und Menschenrechten an.

Das Konzentrationslager Sachsenhausen wurde 1936 von den Nationalsozialisten in der Nähe von Oranienburg errichtet und diente zunächst als Modelllager, nach dem alle Konzentrationslager auf deutschem Boden ausgerichtet werden sollten. Im Laufe der Jahre wurden dort zehntausende Menschen aus verschiedenen politischen, ethnischen und sozialen Gruppen inhaftiert, darunter Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, Sinti und Roma, Homosexuelle, sog. Asoziale und andere Verfolgte. Die Häftlinge litten unter unmenschlichen Bedingungen, Zwangsarbeit und systematischer Gewalt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die sowjetische Besatzungsmacht das Lager und richtete dort das Speziallager Nr. 7 ein. Dieses Lager diente der Inhaftierung von ehemaligen Nationalsozialisten, politischen Gegnern und Personen, die als Bedrohung für die sowjetische Herrschaft angesehen wurden. Die Bedingungen im Speziallager waren ebenfalls menschenunwürdig, und viele Häftlinge starben aufgrund von Unterernährung, Krankheiten oder Misshandlungen.

Heute ist die Gedenkstätte Sachsenhausen ein Ort des Erinnerns und der Aufarbeitung der Verbrechen, die sowohl im nationalsozialistischen Konzentrationslager als auch im sowjetischen Speziallager begangen wurden. Sie dient der Aufklärung über die Geschichte und der Mahnung, damit sich solche Gräueltaten nicht wiederholen.

Durch die persönliche Auseinandersetzung mit den Geschichten und Schicksalen der Menschen, die an diesen Orten litten, entwickeln die Schüler Empathie und ein tieferes Bewusstsein für die Verantwortung, die sie in der heutigen Gesellschaft tragen. Zudem bieten diese Exkursionen eine wertvolle Gelegenheit, den Dialog über aktuelle gesellschaftliche Themen zu fördern und das Bewusstsein für die Gefahren von Extremismus und Intoleranz zu schärfen. Insgesamt tragen Schülerexkursionen zu Mahn- und Gedenkstätten wesentlich zur Bildung einer informierten und verantwortungsbewussten Generation bei.

Das Verlesen von Zeitzeugenberichten und Gedenkworten sowie das Niederlegen von Kränzen übernahmen u. a. Hannes Grunz, Leon Schlosser, Jonas Wojtechovsky und Ellie Koppe, denen dafür ein besonderer Dank gebührt.

Die jeweils mehrstündigen Führungen standen unter der sachkundigen Leitung von Frau A. Melchert, Herrn R. Johs und Frau A. Maschke.

Fotos: privat

R. Johs

Deutsch-Polnische Jugendkooperation

Vom 22.-26.09.2025 fand im Rahmen der Deutsch-Polnischen Jugendkooperation eine Projektfahrt statt. Teilgenommen haben die Schüler des Technikums in Gryfino und Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Talsand. Wir besuchten Karpacz, die Felsenstadt in Adrspachy, den Kamieńczyk-Wasserfall, die Glashütte „Julia“.
Wir bedanken uns bei den Tutoren von deutscher Seite, Frau Katarzyna Kubacha und Herrn Tomasz Łapiński, für eine sehr gute langjährige Zusammenarbeit.
Die Projektkoordinatorinnen waren Anna Snoch und Beata Piekarz.

Beata Piekarz

Praxis-BO/Schülerqualifizierung im Sport

Glückwunsch an alle Teilnehmenden des Projekts Praxis-BO/ Schülerqualifizierung im Sport! Nach einer Woche mit vielen Seminaren und anstrengenden praktischen Trainingseinheiten haben alle die Prüfung zur Übungsleiter C Lizenz mit Bravour bestanden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung bei unserer Schulleitung, der Agentur für Arbeit, der Regionalstelle SPI, dem Landessportbund, der Sportschule Lindow und bei unseren beiden Ausbilderinnen Antonia und Sophie.

R. Lesener und K. Ebing

Erfolgreiche deutsch-polnische Fortbildung: Ideen für die Zukunft

Vom 17. bis 19. März 2025 fand eine dreitätige deutsch-polnische Fortbildung in Swinoujscie in Polen zum Thema Interkulturalität statt. Von der Talsand-Schule nahmen drei Lehrkräfte daran teil.

Die Veranstaltung wurde erfolgreich abgeschlossen und brachte viele neue kreative Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit hervor.
Der Austausch zwischen den Teilnehmern förderte nicht nur die grenzüberschreitende Kooperation, sondern stärkte auch das gegenseitige Verständnis und die gemeinsamen Ziele. Solche Initiativen sind ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der deutsch-polnischen Bildungs- und Schulpartnerschaften.

Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte in zukünftige Projekte einfließen zu lassen!
🇵🇱🤝🇩🇪

M. Kamaleldin

Fest der deutschen Sprache

Am Dienstag, dem 4. März, stand unsere Schule ganz im Mittelpunkt der deutschen Sprache – und das mit jeder Menge Spaß und Einsatz! Die Klassen 9. und 10. durften sich auf ein spannendes Sprachfest freuen, das im Zeitraum der 1. bis 6. Stunde stattfand.

Organisiert und mit viel Herzblut geleitet wurde es von engagierten Schülern und Schülerinnen der Klassenstufe 12. An verschiedenen, kreativ gestalteten Stationen – betreut von jeweils zwei Oberstufenschülern – bewiesen die Teilnehmenden ihr Können in Literatur, Lyrik, Grammatik und kreativem Schreiben. Besonders beliebt war die kreative Station, an der der Fantasie keine Grenzen gesetzt waren. Die Atmosphäre war locker, motivierend und voller Begeisterung.

Zum krönenden Abschluss gab es eine Siegerehrung, bei der die beste Klasse nicht nur mit Applaus, sondern auch mit einer großen, leckeren Torte belohnt wurde! Ein großartiger Anreiz und ein süßer Abschluss für einen erfolgreichen Projekttag, der sowohl sprachliche Fähigkeiten stärkte als auch jede Menge Freude bereitete.

Eileen Holz, Leonie Landt

Silber und Bronze bei Ergo-Landesmeisterschaften

Zwei „Boote“ unserer Schule starteten im Februar bei den „Offenen Landesmeisterschaften im Ergometer-Rudern“ in der Sporthalle „Neue Zeit“. Die beiden sog. Schulvierer bestanden aus je vier Mädchen und Jungen der Sekundarstufe II.

Gefahren werden mussten insgesamt 2.000 m, wovon jeder der Teams 500 m übernahm und es dabei auf einen schnellen „fliegenden Wechsel“ ankam. Jeder musste also nach seiner gefahrenen Einzeldistanz so schnell wie möglich von dem Gerät herunter, der nächste Athlet so schnell wie möglich herauf, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Es fuhren alle gemeldeten Teams gegeneinander, egal welchen Alters oder Geschlechts. Für Mädchen oder jüngere Ruderer gab es einen Zeit-Bonus, um die Fairness zu gewährleisten.

Mit diesem Bonus setzte sich am Ende der Schulvierer vom Rouanet-Gymnasium Beeskow durch und wurde Landesmeister. Der Vierer, der aus aktiven Vereinsruderinnen bestand, verwies somit unsere Jungen auf den Vize-Rang.

Unsere Mädchen hingegen traten gehandicapt an den Start, weil kurz vor dem Rennen eine Teilnehmerin krankheitsbedingt ausfiel, sodass die 2.000 m nun von nur drei Ruderinnen bewältigt werden mussten. So wurden aus den ursprünglich 500 m plötzlich 666 m pro Teammitglied, was sich natürlich zum Nachteil entwickelte und mit Kraft und Ausdauer nicht mehr zu kompensieren war, am Ende jedoch immerhin mit der Bronzemedaille belohnt wurde.

Ein großes Dankeschön für ihren starken Einsatz und die großartige Leistung gilt: Juliane Wiegand, Jemina Martinus, Janine Helwig, Ben Wegner, Eddy Bracht, Vitus Paul und Jaden Tyler Demuth.

Fotos: privat

R. Johs

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