Umweltbildung am Talsand
Am 14. März besuchten Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse die „ökofilmtour 2007“ an den Uckermärkischen Bühnen. Sie vertieften ihr Wissen zur Problematik der Gentechnologie und setzten sich mit dem Film von Manfred Ladwig „Die Genverschwörung – Eine Spurensuche“ auseinander. Der nächste Schwerpunkt der Umweltbildung wird der Klimawandel sein. Schmelzen durch die Erderwärmung die Gletscher des Himalaja ab, wird für zwei Milliarden Menschen das Trinkwasser knapp. Mit solchen Prognosen schockierte Al Gore, der frühere amerikanische Vizepräsident, seine Zuhörer bisher nur in Vorträgen. Doch der Filmproduzent Lawrence Bender bestürmte Gore mit der Idee, einen Dokumentarfilm über dessen Aufklärungskampagne zu drehen. Seitdem macht der Film „Eine unbequeme Wahrheit“ weltweit Furore. Bio-Lehrer Dieter Werner hat in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland den Film und begleitendes Material organisiert. Die Biologielehrer unserer Schule werden sich mit der Problematik weiter auseinandersetzen und das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge und die Bedrohung unserer Lebenswelt bei den Schülern unserer Schule schärfen.
Dr. Pieper
Am Montag und Dienstag dieser Woche werden die Nachprüfungen für die Abiturienten durchgeführt.
Ob Abitur, Real- oder Hauptschulabschluss – alle Abschlüsse des Landes Brandenburg kann man bei entsprechenden Leistungen an der Gesamtschule Talsand erreichen.
Politiklehrerin Dagmar Sachs und 14 Abiturienten besuchten am Mittwoch das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit in Berlin Hohenschönhausen. In dem seit 1994 bestehenden Museum wird eindrucksvoll gezeigt, mit welchen Methoden die damalige Geheimpolizei ihre Gefangenen behandelte. Zwischen 1951 und 1989 wurden hier tausende politische Gegner inhaftiert. Rumgeführt wurde die Gruppe vom ehemaligen Insassen Norbert Krebs, der für mehrere Wochen in Hohenschönhausen saß und den Schülern die Botschaft mit auf dem Weg gab, sich ihrer Grundrechte bewusst zu sein und für diese einzustehen. Die Gedenkstätte wird durch den Bund und das Land Berlin finanziert und gilt als eine der Hauptmahnmale der Diktatur und der Verbrechen in der DDR.
Ein Großteil der Abiturienten der 13. Klasse feierte am Wochenende den Hunderttageball. Nicht nur für sie war es eine Premiere, auch für die Schule die nun schon vor fast 3 Jahren das Deutsch-Polnische-Schulprojekt übernommen hat. Der Ball ist eine alte polnische Tradition, die etwas mehr als 3 Monate vor dem Abitur begangen wird. In Polen ist er gleichzusetzen mit dem deutschen Abiturball, am Ende des Schuljahres. Zu dem Ball gehören auch einige Bräuche, wie das Tragen eines roten Strumpfbandes und roter Unterwäsche oder auch, dass in den kommenden 100 Tagen Frisörbesuche für die Schüler tabu sind. Schon im vergangenen Jahr begann man damit extra für diesen Abend eine Polonaise, ebenfalls eine alte polnische Tradition, einzuüben. Anna Juszczak und Michael Stein eröffneten in beiden Sprachen den Ball mit ihrer Rede und bedankten sich bei ihren Lehrern in Deutschland und ihrem Nachbarland für die bisherige Unterstützung. Mit einem tollen Unterhaltungsprogramm endete der offizielle Teil des Abends und man feierte bis früh in den Morgen. Nun soll dieser Ball auch eine hoffentlich lange Tradition an unserer Schule finden.
In der letzten Woche vor dem Jahreswechsel besuchten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 unserer Schule den Reichstag.
Talsands Abiturienten schreiben letzte Klausur 2006
Am vergangenem Freitag begannen Schüler der 13. Klasse mit dem Einstudieren einer Polonaise. Dieser polnischer Tanz wird am Hunderttageball im Januar 2007 aufgeführt und ist eine Tradition die in diesem Jahr im Zuge des Deutsch-Polnischen-Schulprojektes übernommen wurde. 100 Tage vor dem Abitur feiern die Schüler mit ihren Tutoren das bisher Erreichte und hoffen auf einen erfolgreichen Abschluss ihres Abiturs im Juni des nächsten Jahres.