Am Montag, dem 23. März 2026, führen wir von 16:00 bis 18:00 Uhr den Elternsprechtag im zweiten Schulhalbjahr durch.
Bitte vereinbaren Sie Gesprächstermine d i r e k t mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern. Für eine Terminvereinbarung – treten Sie bitte direkt mit den Fachlehrenden in Kontakt, – geben Sie Ihren Kindern schriftlich konkrete Terminvorschläge für die Fachlehrenden mit, – oder nutzen Sie den Kontakt zu den Fachlehrenden über IServ oder die „gelbe“ schul.cloud.
Die Fachlehrenden bestätigen Wünsche oder schlagen eine andere Zeit vor. Über eine rege Beteiligung Ihrerseits am Elternsprechtag freue ich mich sehr.
Für Freitag (27. Februar 2026) werden Störungen des Schülerverkehrs und des Busverkehrs gemeldet. Am 27. Februar 2026 gilt:
1. Der Unterricht findet plangemäß für alle Klassen- und Jahrgangsstufen in DISTANZ statt.
2. Die Lehrkräfte sind gemäß des Stundenplanes vor Ort in der Schule tätig.
3. Für alle Unterrichte (alle Kurse, alle Klassen) werden Distanzaufgaben erstellt. Diese Distanzaufgaben sind verpflichtend während der Unterrichtszeit zu erledigen. Die Distanzaufgaben werden durch die Lehrkräfte auf den bekannten Wegen über die Cloud-Systeme (I-Serv / schul.cloud / Mailverteiler) zugestellt. Eine spätere Bewertung kann erfolgen.
4. Jahrgang 9: Die Praktikumsbetriebe sind unter allen Umständen aufzusuchen. Sollte ein Erreichen wirklich nicht möglich sein, muss die Abmeldung im Betrieb morgens durch die Eltern erfolgen. Erfolgt dies nicht, gilt das Fehlen als unentschuldigter Fehltag.
Mit dem neuen Schulhalbjahr ist in der Sekundarstufe II wieder Judo als Teil des regulären Sportunterrichts gestartet. Judo, was übersetzt „der sanfte Weg“ bedeutet, ist weit mehr als nur eine Kampfsportart – es vereint Bewegung, Körperbeherrschung, Fairness und Respekt zu einer ganzheitlichen sportlichen Erfahrung.
Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Spiel, Bewegung, Technik und Taktik, aber auch das Erlernen wichtiger Werte wie Selbstdisziplin, Rücksichtnahme und Teamgeist. Die „Judoka“, wie die Judokämpfer genannt werden, lernen zunächst das Gürtelbinden, das den Judogi, also den Judoanzug fest zusammenhalten soll und grundlegende Falltechniken, um sich sicher und verletzungsfrei abfangen zu können. Darauf aufbauend folgen Wurftechniken im Stand, Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken am Boden.
Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts ist die gegenseitige Achtung – das charakteristische Verbeugen am Beginn der Stunde und vor und nach jeder Übung ist Ausdruck von Respekt und Fairplay. Durch diese Rituale und die strukturierte Arbeit auf der Matte entwickeln die Judoka ein stärkeres Bewusstsein für ihr eigenes Verhalten und das ihrer Partnerinnen und Partner.
Das Ziel der Judo-Ausbildung im Schulsport ist es, Bewegungsfreude, Körperbewusstsein und soziale Kompetenzen zu fördern. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in eine olympische Disziplin, die auf Lebenswerte über den Sport hinaus verweist.
Wir hoffen auf eine lehrreiche, faire und bewegungsreiche Zeit und wünschen allen Judoka der JST 12 einen guten Start auf dem „sanften Weg“!
R. Johs
Wenn hier auch nicht vollzählig, der Judo-Kurs der JST 12
Wenn jung und alt sich gut verstehen, gemeinsam Kaffee trinken und selbstgebackenen Kuchen essen, lustige Bastelideen austauschen und viel Spaß haben, dann ist am Talsand Seniorencafe-Zeit! Betreut durch die 11. Klasse von Frau Witt war es eine schöne Abwechslung im Alltag der Senioren und der Schüler, die sich rührend um die Versorgung der Gäste gekümmert haben. Eine schöne Tradition des Fördervereins, die sicher noch viele weitere Schüler und Senioren erleben werden. Das nächste Mal werden wir im Seniorentreff zu Gast sein und die Gastfreundschaft dort erleben.
Ein weiteres deutsch-polnisches Projekt unter dem Titel „Das historisch-kulturelle Gesicht der Hauptstadt“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dieses Mal reiste die Jugend nach Warschau, wo sie eine spannende und abwechslungsreiche Zeit voller neuer Eindrücke erleben durfte.
Neben integrativen Aktivitäten besuchten die Teilnehmenden das Wedel-Schokoladenmuseum, das nicht nur süße Genüsse, sondern auch interessante Einblicke in die Geschichte der berühmten polnischen Marke bot. Auf den Spuren der polnischen Geschichte standen außerdem Besuche im Wilanów-Palast sowie im Museum des Warschauer Aufstands, die einen tiefen Einblick in die bewegte Vergangenheit Polens ermöglichten.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des polnischen Sejms, wo die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, mit einem Abgeordneten – Herrn Grzegorz Napieralski – persönlich zu sprechen und mehr über die politische Arbeit in Polen zu erfahren. Sportbegeisterte kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Die Gruppe besichtigte das Nationalstadion, in dem die polnische Fußballnationalmannschaft ihre Spiele austrägt.
Am letzten Abend konnten die Teilnehmenden die besondere Atmosphäre eines polnischen Weihnachtsmarktes erleben und so auch die kulturellen Traditionen des Landes kennenlernen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Beata Piekarz und Frau Anna Snoch für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Projekts sowie dem DPJW für die finanzielle Unterstützung, ohne die diese vielen unvergesslichen Momente in der Hauptstadt Polens nicht möglich gewesen wären.
Am 9. Januar fanden in der Sporthalle „Neue Zeit“ die mit Spannung erwarteten diesjährigen Volleyballmeisterschaften der Sekundarstufe II unserer Schule statt – immer ein sportliches Highlight und traditionell fester Bestandteil unseres Schullebens.
Die Spiele selbst boten wieder ein gewohnt hohes Maß an Spannung und Dynamik. Viele Begegnungen waren hart umkämpft und zeichneten sich durch knappe Satzergebnisse und sehenswerte Ballwechsel bis zum letzten Punkt aus. Sowohl bei den Herren als auch den Damen zeigten die Teams präzise Aufschläge, Annahmen, Zuspiele und Angriffe.
Auffällig war die überwiegend hohe technische Spielqualität auf allen Positionen. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zeigte sich, dass auch weniger eingespielte Teams gut agieren konnten. Saubere Annahmen, gezielte Pässe und kraftvolle, aber kontrollierte Angriffsschläge prägten zunehmend das Spielniveau. Auch auf der taktischen Ebene überzeugten einige Mannschaften mit klugen Aufstellungen und variantenreichem Spielaufbau.
Die hohe Qualität der Spiele, aber auch der faire, respektvolle Umgang zwischen den Teams machten dieses Turnier nicht nur sportlich, sondern auch gemeinschaftlich zu einem Gewinn.
Ein großes Dankeschön gilt allen Aktiven, Helfern (besonders den Sportwarten für ihre verlässliche Unterstützung), dem Catering-Team der JST 13 und den Schiedsrichtern, die alle zu dem erfolgreichen Event beitrugen.
Ergebnisse:
Bei den Herren setzten sich im Spiel um die Plätze 5 und 6 die 13er Bananenpflücker gegen die 12er Schneeschniefer bei 1:1 Satzgleichstand ganz knapp mit 38:35 Unterpunkten durch. Im sog. „Kleinen Finale“, also im Spiel um Platz 3, sicherte sich das 12er Team Is it in? gegen die 11er Jägermeister in 2:0 Sätzen souverän Bronze. Im Finale trafen mit den 13ern Die Schummler und den Nikoläusen (11) die im bisherigen Turnierverlauf stärksten Teams aufeinander: Die Nikoläuse konnten hier an ihren bisher starken Auftritt nicht anknüpfen und unterlagen den Schummlern mit 0:2. Die Schummler holten somit Gold und verteidigten ihren Schulmeistertitel aus dem Vorjahr.
Bei den Damen spielten die 4 gemeldeten Teams im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“. Hier setzten sich die Vorjahreszweiten Die sieben Geißlein (13) am Ende ganz knapp mit 2 Unterpunkten Vorsprung durch und holten endlich das ersehnte Gold und den Titel der Schulmeisterinnen. Auf den Plätzen folgten mit Silber Die Schlagfertigen (12), die sich damit als Favoritinnen auf den Titel im nächsten Jahr empfahlen. Bronze erkämpften Die Fantastischen Sechs (11), gefolgt von den Männerschlägern (11), die diesmal noch ohne Satzgewinn blieben.
Hier ein Einblick in hochklassiges Volleyball:
Prominenter BesuchSupportMehr SupportNoch mehr SupportDie Vizemeisterinnen und Favoritinnen auf den nächsten Titel: „Die Schlagfertigen“ (12)Die diesjährigen Titelträger: „Die Schummler“ (13) und „Die sieben Geißlein“ (13)
Für die nächsten Tage meldet der Deutsche Wetterdienst für Brandenburg Dauerfrost, strengen Frost, Schneefall und mögliche örtliche Glatteisbildung. Für den 13. Januar 2026 gilt:
1. Der Unterricht findet plangemäß für alle Klassen- und Jahrgangsstufen vor Ort in der Gesamtschule Talsand statt. Geplante Veranstaltungen werden durchgeführt. 2. Für den Fall, dass Eltern wegen Einschränkungen im Straßen- oder öffentlichen Nahverkehr oder wegen unzumutbarer Gefährdung eigenverantwortlichentscheiden, ihr Kind zu Hause zu lassen, gilt dies als entschuldigtes Fehlen. 3. Die übliche Abmeldung ist jedoch zwingend nötig (telefonisch am 09.01.2026 und später schriftlich durch die Eltern) ! 4. Bei Klausuren oder angekündigten Leistungskontrollen ist das ärztliche Attest, wie üblich, einzuholen. 5. Ich bitte um sehr ernsthafte Prüfung, ob der Schulbesuch möglich ist.
Die Gesamtschule Talsand lädt interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern am 16. Januar 2026 (Freitag) zum Tag der offenen Tür herzlich ein. In der Zeit von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr stellen sich Unterrichtsfächer, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte vor.
Musikkurse und Kunstschüler zeigen ihr Können, die Naturwissenschaften laden zu spannenden Experimenten ein und die Fremdsprachen bieten Minisprachkurse an. Ebenso stellen sich die Schulsozialarbeit, der Technikstützpunkt und der Förderverein vor. Die Werkstätten und auch die Sporthalle (ein Besuch lohnt sich!) sind geöffnet. Die „Talsand-Guides“ empfangen interessierte Gäste und führen sie persönlich durch die Gesamtschule Talsand.
Für künftige Oberstufenschüler aus anderen Schulen findet um 17:00 Uhr ein Infovortrag statt. Hier wird der Weg zum Abitur an der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Talsand erklärt.
Sehr geeignet ist der Begegnungstag für interessierte Schülerinnen und Schüler der künftigen Klassen 7, 11 und 12, um einen Einblick in das Schulleben zu erhalten. Herzlich willkommen!
Für die nächsten Tage meldet der Deutsche Wetterdienst für Brandenburg Dauerfrost, strengen Frost und möglichen örtlichen Schneefall mit Schneeverwehungen.
Für den 09. Januar 2026 gilt:
1. Der Unterricht findet plangemäß für alle Klassen- und Jahrgangsstufen vor Ort in der Gesamtschule Talsand statt. Geplante Veranstaltungen werden durchgeführt. 2. Für den Fall, dass Eltern wegen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr oder Straßenverkehr oder wegen einer unzumutbaren Gefährdung eigenverantwortlich entscheiden, ihr Kind zu Hause zu lassen, gilt dies als entschuldigtes Fehlen. 3. Die übliche Abmeldung ist jedoch zwingend nötig (telefonisch am 09.01.2026 und nachfolgende schriftliche Entschuldigung durch die Eltern) !
Am 15. Dezember 2025 waren wir, die DELF-AG und die AG Schule mit Courage der Gesamtschule Talsand, in die Französische Botschaft in Berlin eingeladen, um einem besonderen Zeitzeugenbericht beizuwohnen. Vertreter des „Collectif Saint-Jean“ schilderten die Geschichte der Razzien, die sich zwischen dem 22. und 24. Januar 1943 in den alten Vierteln in Marseille ereigneten. Schüler und Schülerinnen Berliner und Brandenburger Schulen waren geladen. Die Razzia vom 21. Januar 1943 im alten Hafengebiet Saint-Jean in Marseille wurde von überlebenden Zeitzeugen eindringlich dargestellt. Es ging darum, an ein fast in Vergessenheit geratenes Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erinnern. Der Abend bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe, deren Angebote die Gesamtschule Talsand dieses Jahr vollumfänglich genutzt hat. Im Rahmen der Erinnerungsarbeit rund um 80 Jahre der Befreiung waren vielfältige Veranstaltungen im Jahr 2025 durchgeführt worden.
Herr Antoine Mignemi und Frau Suzanne Fritz
Die brutalen und mörderischen Aktionen, die auf Anweisung der französischen Regierung und der nationalsozialistischen Besatzungstruppen mit dem Ziel durchgeführt wurden, das alte Hafenviertel von Marseille zu „säubern“ stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Die Bewohner des Viertels Saint-Jean am Hafen von Marseille wurden deportierten und das Viertel anschließend gesprengt. Nur das Rathaus blieb verschont. In diesen engen Gassen lebte eine bescheidene und internationale Bevölkerung unterschiedlicher Religionen, einschließlich der Juden, und viele hofften, mit einem Schiff von dort Europa verlassen zu können. Die Zeitzeugen schilderten ihr bescheidenes, aber glückliches Leben in diesem Hafenviertel vor der Razzia. Claude Arovas, Überlebender der Shoah – seine Eltern fielen der Shoah zum Opfer -, Antoine Mignemi – Vorsitzender des „Collectif Saint-Jean 24 janvier 1943“ – und Suzanne Fritz berichteten von der Razzia, die sie als Kinder miterlebten.
Julien Acquatella (CIVS), Antoine Mignemi, Suzanne Fritz, Claude Arovas, Gerard Agresti, Frau Lena Guyomaec’h
Am Sonntag, den 24. Januar 1943, wurden 20.000 Männer, Frauen und Kinder jeden Alters aus ihren Wohnungen geholt, festgenommen und größtenteils ins Lager Fréjus deportiert. Am 17. Februar 1943 wurde das Viertel gesprengt: 1.500 Häuser und 850 Geschäfte wurden auf 14 Hektar wurden zerstört. 82 Straßen und Plätze verschwanden vom Stadtplan. Die Bewohner wurden von Fréjus in Konzentrationslager nach Sachsenhausen, Mauthausen, Buchenwald, Sobibor, Neuengamme und Stutthof deportiert und ermordet.
Pascal Luongno
Erst 2019 erhob der Anwalt Pascal Luongo Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, um sicherzustellen, dass diese Razzia nicht in Vergessenheit gerät und sich die Geschichte nicht wiederholt. Das „Collectif Saint-Jean 24 janvier 1943“ wurde gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerung an dieses Verbrechen aufrechtzuerhalten und in den Schulen darüber zu berichten. Dieses bewegende Zeitzeugengespräch vergegenwärtigte die Brutalität dieses geschichtlichen Ereignisses aufs Deutlichste und regte intensiv zum Nachdenken über den Begriff der „Unerwünschten“ und über die Weitergabe dieser Erfahrungen zwischen den verschiedenen Generationen beider Länder an.